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Der Tag des offenen Denkmals

European Heritage Days

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September stehen die Türen historischer Bauten und Stätten offen. Dieser Tag ist der deutsche Beitrag der European Heritage Days, die 1991 vom Europarat initiiert wurden. Seit 1993 fungiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweites Koordinationsbüro für die Aktion und soll für die Bedeutung des kulturellen Erbes sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege wecken.

Geschichte zum Anfassen

„Geschichte zum Anfassen“ bietet der Denkmaltag dem Besucher dabei in wohl einmaliger Weise. Unter fachkundiger Führung wird über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege berichtet. Die Frage nach der heutigen Nutzung der historischen Bauten ist ein wichtiger Ansatzpunkt. Bauernkaten, Villen, Siedlungen bis hin zu modernen Wohntürmen der siebziger Jahre dienen heute noch Wohnzwecken, es gibt viele Beispiele dafür, dass sich alte Gemäuer mit zeitgemäßen Anforderungen, wie zum Beispiel modernem Wohnkomfort, durchaus vereinbaren lassen.

Der Tag des offenen Denkmals in Zahlen

 

1984 Jack Lang ruft in Frankreich die Journées Portes ouvertes monuments historiques ins Leben. Aufgrund der hohen Resonanz der Bürger folgen in den nächsten Jahren u.a. die Niederlande, Schweden, Dänemark und Belgien dem Beispiel.
1991 Der Europarat greift die Idee auf und ruft offiziell die European Heritage Days aus. Die Länder nehmen daran teil.
1993 In Deutschland öffnen am ersten bundesweiten Tag des offenen Denkmals 1.200 Kommunen, 3.500 Denkmale, 2 Milllionen Besucher werden bundesweit gezählt. In 21 europäischen Ländern sind es insgesamt 10 Millionen Besucher.
1994 1.400 Kommunen beteiligen sich mit 4.000 Denkmalen, 24 Länder sind europaweit dabei.
1996 1.600 Kommunen öffnen rund 5.000 Denkmale in Deutschland, bei bundesweit 3 Millionen Besuchern. 40 Länder öffnen europaweit 30.000 Kulturdenkmale, 15 Millionen Besucher sind dabei.
1999 2.100 Kommunen nehmen mit bundesweit über 5.500 Denkmalen teil, 3,2 Millionen Besucher werden gezählt. 46 Länder öffnen europaweit 30.000 Denkmale. Die Zahl steigt auf 19,4 Millionen Besucher.
2000 2.500 Kommunen beteiligen sich mit über 6.000 Denkmalen bei mehr als 2,5 Millionen Besuchern. Rund 20 Millionen Menschen besichtigen in 47 europäischen Ländern über 32.000 Denkmale.
2001 2.500 Kommunen öffnen mehr als 6.000 Denkmale. Bundesweit gab es rund 3 Mio. Besucher. Aufgrund der Ereignisse des 11. September in New York sagen einige europäische Länder ihre Teilnahme an den „European Heritage Days“ kurzfristig ab. So nutzen europaweit in 34 Ländern rund 7 Mio. Menschen die Gelegenheit 17.000 Denkmale zu besichtigen.
2002 2.500 Kommunen nehmen mit über 6.500 Denkmalen teil, bei bundesweit über 3,5 Mio. Besuchern.
2003 Alle 48 europäischen Länder beteiligen sich an den European Heritage Days. In Deutschland nehmen über 2.500 Kommunen mit rund 6.700 Denkmalen teil. Es werden bundesweit 4 Millionen Besucher gezählt.
2004 2004 mobilisierte das Angebot wieder rund 4 Millionen Bürger in über 2.500 Städten und Gemeinden. Mehr als 6.700 Kulturdenkmale aller Art luden zu einem Besuch ein – Dank der engagierten regionalen Organisatoren und den vielen freiwilligen Helfern vor Ort.
2005 2005 mobilisierte das Angebot unter dem Motto "Krieg und Frieden" 4,4 Millionen Bürger in über 2.500 Städten und Gemeinden. Ein neuer Besucherrekord, trotz des teilweise regnerischen Wetters kamen mehr Geschichtsinteressierte als je zuvor. Rund 7.000 Kulturdenkmale aller Art öffneten ihre Türen - dank der engagierten regionalen Organisatoren und der vielen freiwilligen Helfer vor Ort.

2006

Bei strahlendem Spätsommerwetter gingen rund 4,5 Millionen Kulturbegeisterte unter dem Motto "Rasen, Rosen und Rabatten - Historische Gärten und Parks" auf Entdeckungstour. Überall in Deutschland öffneten Eigentümer von Bau- und Gartendenkmalen ihre Türen und Pforten. In Deutschland waren in diesem Jahr wieder mehr als 7.000 Bauten in rund 2.500 Städten und Kommunen zu sehen.

2007

Mit 5,5 Millionen Besuchern verzeichnete der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto "Orte der Einkehr und des Gebets - Historische Sakralbauten" bundesweit einen neuen Rekord. Den Geschichtsinteressierten standen dabei die Türen von mehr als 10.000 alten Kirchen, Klöstern oder Synagogen und vielen anderen historischen Baudenkmälern sowie auch archäologischen Ausgrabungen in rund 3.450 Städten und Kommunen offen.

2008

Rund viereinhalb Millionen Besucher waren dieses Jahr bei überwiegend kühlem Herbstwetter von der Küste bis zum Alpenrand in Sachen Tag des offenen Denkmals unterwegs. Unter dem Motto "Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung" hatten rund 7.500 historische Bau- und Bodendenkmäler in mehr als 2.600 Städten und Kommunen geöffnet.

2009

Über 4,5 Millionen Besucher bundesweit wurden beim hdiesjährigen Tag des offenen Denkmals gezählt. Unter dem Motto "Historische Orte des Genusses" waren von Aachen bis Zwickau über 7.500 Baudenkmale, Parks und archäologische Stätten geöffnet.

2010

Unter dem Motto "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr" waren am Tag des offenen Denkmals rund 4,5 Millionen Menschen unterwegs. Zu sehen waren mehr als 7.500 geöffnete Denkmale in über 2.600 teilnehmenden Städten und Gemeinden. Passend zum Jahresmotto konnten die Besucher mit historischen Schiffen oder alten Dampfeisenbahnen auf große Fahrt gehen, stillgelegte Straßenbahnen wurden aus ihren Depots geholt und Kutschfahrten angeboten. Darüber hinaus waren alte Kaufmannshäuser, Verladekräne oder alte Speicher und Lagerhallen zu sehen, ebenso wie Kirchen.

2011

Rund 4,5 Millionen Menschen zog der Tag des offenen Denkmals an. Weit mehr als 7.500 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten waren in ganz Deutschland geöffnet. Unter dem Motto "Romantik, Realismus, Revolution - Das 19. Jahrhundert" stand eine Zeit des politischen und gesellschaftlichen Wandels und des technischen Fortschritts im Blickpunkt. Geöffnet waren Industrieanlagen, Arbeiterwohnquartiere, Fabrikantenvillen, Kirchen, Bahnhöfe, Brückenbauten oder Schul- und Verwaltungsgebäude dieser Zeit.

2012

Weit mehr als 8.000 historische Bauten, Parks und archäologische Stätten öffneten am Tag des offenen Denkmals bei strahlendem Spätsommerwetter in ganz Deutschland ihre Türen für Kultur- und Geschichtsfans. Alle Veranstaltungen zogen über 4,5 Millionen Besucher an. Im Mittelpunkt des diesjährigen Denkmaltags stand das Bau- und Gestaltungsmaterial Holz.

Ihr Ansprechpartner

Amt für Stadtentwicklung und Bauaufsicht/ 630 - Bauaufsicht und Denkmalschutz
Stadtdenkmalpfleger
Telefon 05331 86-376
Fax 05331 86-7815
Symbol E-Mail Hans.Mai@Wolfenbuettel.de
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Film "Wolfenbüttel - Endlich zuhause!"

https://youtu.be/ALyVOipPAVg
© Stadt Wolfenbüttel 

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