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Datum: 20.12.2021

Betreuung in den städtischen Kindertagesstätten - Schutzkonzept bis zum 31. Januar 2022

Vor dem Hintergrund der nach wie vor angespannten Corona-Lage haben Vertreter der Stadtverwaltung und des Stadtelternrats im Rahmen einer Videokonferenz am 16. Dezember 2021 die Situation in den Kindertagesstätten erörtert. 

Beine und Füße eines jungen Mädchens mit rosa-blau-gemusterter Strumpfhose. Das Mädchen bindet gerade eine Schleife an ihrem Schuh. © Pixabay.com
Kindergarten


Die vergangenen Wochen waren durch eine zunehmende Zahl von Infektionen sowie krankheitsbedingte Ausfälle von Erzieherinnen und Erziehern geprägt. Dies führte in den Kindertagesstätten punktuell zu einer Verkürzung von Betreuungszeiten, einer vorübergehenden Schließung von Gruppen und vereinzelt sogar der gesamten Einrichtung.

Mit Blick auf die kommenden Wochen verfolgen die Stadt Wolfenbüttel und der Stadtelternrat das gemeinsame Ziel, die Betreuung und frühkindliche Bildung der Kinder so gut und umfassend wie möglich zu gewährleisten. Es soll vermieden werden, die Kindertagesstätten vollständig schließen zu müssen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden in der Zeit vom 3. bis zum 31. Januar 2022 die folgenden Maßnahmen umgesetzt:

1. Betreuungsleistungen in der Kernzeit

Wie bereits in der laufenden Woche werden im Monat Januar für einen Ganztagsplatz eine tägliche Betreuungszeit von acht Stunden, für einen 3/4-Platz eine tägliche Betreuungszeit von sechs Stunden, für einen Halbtagsplatz eine tägliche Betreuungszeit von vier Stunden und für den Hort eine tägliche Betreuungszeit von drei Stunden (im Ferienzeitraum vom 3. bis 7. Januar 2022 acht Stunden) angeboten. Auf eine darüber hinausgehende Betreuung von Randstunden muss vorübergehend verzichtet werden, um mit dem vorhandenen Personal die Betreuung in den Kernzeiten zu gewährleisten und bei krankheitsbedingten Ausfällen einen flexiblen Einsatz des pädagogischen Personals zu ermöglichen.

2. Eingeschränkter Regelbetrieb

Im Monat Januar werden die Gruppen in den städtischen Kindertagesstätten sowohl innerhalb der Gebäude als auch in den Außenbereichen jeweils getrennt voneinander betreut (sogenannter "eingeschränkter Regelbetrieb"). Damit wird sichergestellt, dass bei einem auftretenden Infektionsfall nicht alle Kinder und das gesamte Personal von einer Quarantäne betroffen sind und der Betrieb der betroffenen Kindertagesstätte insoweit aufrecht erhalten werden kann.

3. Impfungen von Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren

Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren können ab sofort mit dem speziell für diese Altersgruppe zugelassenen Impfstoff geimpft werden. Neben Kinderärztinnen und -ärzten bietet das städtische Klinikum von montags bis freitags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr in den Räumen des Konferenzzentrums am Neuen Weg 51a ein entsprechendes Impfangebot an. Darüber hinaus sind am 27. und 29. Dezember 2021 Impfungen von Kindern im KOMM-Center, Schweigerstraße 8, vorgesehen. Für Eltern, die sich beraten lassen möchten, wird zeitnah eine Informationsveranstaltung mit Ärzten des städtischen Klinikums stattfinden. Über Zeit, Ort und Format dieser Veranstaltung wird die Stadt Wolfenbüttel in Kürze informieren.

4. Testungen

Die Nutzung von Testmöglichkeiten wird noch einmal intensiviert. Die Stadt ermöglicht allen in den Kindertagesstätten tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von ihrem Impfstatus ein tägliches Testangebot. Auch die Eltern werden noch einmal gebeten, ihre Kinder möglichst regelmäßig mit den für Kindergarten- und Hortkinder zur Verfügung stehenden Testkits zu testen. Die Leitungen der Kindertagesstätten stellen den Eltern ausreichende Testkapazitäten zur Verfügung. Je mehr Akteure und Beteiligte sich testen lassen, desto sicherer kann der Betrieb der Kindertagesstätten in den kommenden Wochen erfolgen. Hierfür werben die Stadt Wolfenbüttel und der Stadtelternrat nachdrücklich.

5. Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt

Die Stadt arbeitet insbesondere im Bereich der Kindertagesstätten eng mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Wolfenbüttel zusammen. Im Fall der Feststellung einer Corona-Infektion werden dadurch schnelle Eindämmungsmaßnahmen koordiniert, um eine Ausbreitung des Infektionsgeschehens zu unterbinden.

"Mit diesem Schutzkonzept wollen wir gemeinsam gut durch den Januar kommen und insbesondere der zu befürchtenden Ausbreitung der Omikron-Variante des Virus begegnen. Ich bitte die Eltern um Verständnis für diese Schutzmaßnahmen und danke den Mitgliedern des Stadtelternrates für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der gesamten Zeit der Pandemie" erklärt Wolfenbüttels Bürgermeister Ivica Lukanic. Soweit es die Lage zulässt, soll ab dem 1. Februar 2022 sodann wieder ein uneingeschränkter Regelbetrieb mit einer Randstundenbetreuung in den Kindertagesstätten aufgenommen werden.


Kontakt

  1. Kindertagesstätten

    Stadtverwaltung Wolfenbüttel

    Stadtmarkt 3–6
    38300 Wolfenbüttel

  2. Herr Andreas Binner

    Stadtverwaltung Wolfenbüttel
    Kindertagesstätten
    Abteilungsleiter

    Stadtmarkt 3–6
    38300 Wolfenbüttel