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Solidarfonds Wolfenbüttel

Hinweis: Bundes- und Landesmittel sind vorrangig zu beantragen und zu verbrauchen. Zuschüsse aus dem Solidarfonds werden bei der Beantragung der Mittel als Umsatz gewertet und können somit gegebenenfalls zu einer Minderung des Förderanspruchs führen. Bitte fügen Sie Ihrem Antrag auf Zuschüsse aus dem Solidarfonds Ihren Antrag auf Überbrückungshilfe zu sowie gegebenenfalls die Bewilligung oder Ablehnung. Des Weiteren sind die BWA ab März bis zum Vormonat der Antragstellung im Vergleich zum Vorjahr vorzulegen, sofern diese nicht bereits eingereicht wurden.

  • An wen richtet sich der Solidarfonds?
    Der Solidarfonds richtet sich an gewerbliche Unternehmen und selbstständige Angehörige der Freien Berufe, auch Künstler, die eine Betriebs- oder Arbeitsstätte im Landkreis Wolfenbüttel haben, vornehmlich Gastronomie, denen die Ausübung ihres Gewerbes durch behördliche Maßnahmen oder die Folgewirkungen behördlicher Maßnahmen überwiegend oder ganz verwehrt ist sind.

    Ausgenommen sind Filialbetriebe überörtlich agierender Unternehmen, auch Gastronomie- und Einzelhandels-Filialen, nicht jedoch Franchise-Betriebe, die von Selbstständigen betrieben werden.

    Ausgenommen sind auch Autohäuser, Fahrradhändler, Shisha-Bars, Spielhallen, Wettbüros und das Prostitutionsgewerbe.

    Antragsberechtigt sind auch eingetragene Vereine in Stadt und Landkreis, wenn sie einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb aufweisen und dieser durch die Corona-Krise in Schieflage geraten ist.

    Hierbei ist ausdrücklich vom ideellen Vereinsbereich zu trennen, der weiterhin durch Mitgliedsbeiträge gedeckt ist beziehungsweise sein soll.

  • Wie ist der Antrag zu stellen und was wird gebraucht?
    Anträge auf Förderung aus dem Solidarfonds sind in schriftlicher Form ausschließlich an die Stadt Wolfenbüttel zu richten:
    • Stadt Wolfenbüttel, II, Postfach 18 64 , 38299 Wolfenbüttel oder
    • Stadt Wolfenbüttel, II, Stadtmarkt 3-6, 38300 Wolfenbüttel

Die Schriftlichkeit ist erforderlich, weil der Antrag und das Selbsterklärungsblatt vom Antragsteller eigenhändig unterschrieben sein müssen.

Bei der Antragsstellung ist der Grund für die existenzbedrohliche Wirtschaftslage beziehungsweise den Liquiditätsengpass anzugeben. Hier ist auch die Höhe des entstandenen Liquiditätsengpasses zu beziffern, insbesondere der übliche Umsatz und der entsprechende Umsatzanfall.

  • In welcher Höhe wird bezuschusst?
    Die Höhe der Soforthilfe kann im Einzelfall bis zu 50.000 Euro betragen und ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten (Vollzeitäquivalente, VZÄ), der Höhe der monatlichen betriebsnotwendigen Sachmittel und nach dem Umfang der Beeinträchtigung des Normalgeschäfts sowie dem von Ihnen dargelegten unverzichtbaren Liquiditätsbedarf:

    Zur Berechnung der VZÄ wird eine Stundenwoche von 40 h angenommen. Bitte teilen Sie ggf. die wöchentlichen Arbeitsstunden der Teilzeit- oder geringfügig Beschäftigten mit. 450-Euro-Kräfte werden anerkannt, wenn sie weiter beschäftigt werden. Dann sind sie pauschal mit 20 Prozent (VZÄ 0.2) berücksichtigungsfähig.

    Unabhängig von der Zahl der Erwerbstätigen/Beschäftigten (VZÄ) können Förderungen von bis zu 50.000 Euro auch in besonders begründeten Einzelfällen von der Förderkommission bewilligt werden, insbesondere dann, wenn sich das Unternehmen oder die/der Selbstständige als systemrelevant erweist oder sich mit Alleinstellungsmerkmalen auszeichnet.

  • An was muss ich noch denken?
    Für Sie als Selbstständige steht die Grundsicherung (ALG II) als gesetzliche Anspruchsgrundlage zur Verfügung. Hierauf wird auch in unseren Antworten grundsätzlich verwiesen, da Billigkeitsleistungen notwendigerweise hinter gesetzliche Leistungen zurücktreten müssen: https://www.arbeitsagentur.de/corona-faq-grundsicherung. Bedenken Sie bitte auch, dass Ihre Auskünfte über nicht vorhandene Liquidität mit nachvollziehbaren Begründungen versehen sein müssen.

  • An wen kann ich mich bei Fragen wenden?
    Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 11 Uhr und jederzeit per E-Mail wie folgt:
    • Für Fragen zur Antragsstellung:
      Assistenz Amt für Finanzwesen (II), Rufnummer 05331 86-235 oder-317, Assistenz.DezernatII@Wolfenbuettel.de oder
    • Allgemeine Fragen zum Solidarfonds:
      Assistenz Amt für Finanzwesen (II), Rufnummer 05331 86-235 oder -317, Assistenz.DezernatII@Wolfenbuettel.de
      Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine längeren Telefonzeiten anbieten können; wir möchten Ihre Anträge zügig bearbeiten.

  • Spenden an den Solidarfonds
    Die Träger des Solidarfonds, die Unternehmensfamilie Mast, die Stadt und der Landkreis rufen alle Unternehmen und Einwohnerinnen und Einwohner in Stadt und Landkreis Wolfenbüttel auf, diese Aktivitäten zur Unterstützung unserer heimischen Wirtschaft durch Spenden an den Solidarfonds Wolfenbüttel zu unterstützen. Spenden richten Sie bitte an:

    Kontoinhaber: Stadt Wolfenbüttel, IBAN: DE94 2709 2555 0108 6251 00, Bank: Volksbank eG, Wolfenbüttel

    Die Initiative Wirtschaft Wolfenbüttel e.V. hat ebenfalls ein Konto für Spenden an den Solidarfonds eingerichtet. Die Spenden werden der Gesamtsumme des Solidarfonds zugeführt.

Weitere Informationen zum Solidarfonds

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