Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

nach oben nach oben
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
30.09.2019

"Lost Places" - Fotoausstellung zog viele Besucher an

Zum ersten Mal stellte Hobbyfotograf Hubertus Mahnkopf jüngst seine Motive im Städtischen Klinikum aus. Zur Vernissage im Flurbereich der Elektiven Aufnahme hatten sich zahlreiche interessierte Besucher eingefunden, um einen Blick auf die außergewöhnlichen Arbeiten zu werfen und direkt mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.

„Alte, verlassene Gebäude und Orte besuche ich besonders gern. Bei der Recherche investiere ich sehr viel Zeit. Die alten Häuser und ihre Geschichten, die sie erzählen, faszinieren mich. Am liebsten bin ich allein in einem Gebäude - Eintauchen in die Stille, dem Knistern und Knacken des Gebäudes folgen. Für mich sind es Augenblicke, die eine kleine Geschichte erzählen“, erörtert Mahnkopf seine Faszination zu sogenannten „Lost Places“. Doch mit den Geschichten sei es so eine Sache. Lediglich zu zwei der Motive ließ sich Mahnkopf den Standort entlocken – und das aus gutem Grund: „Wenn zu viele Leute wissen, wo sich die Plätze und Orte befinden, an denen ich fotografiere, werden diese über die Zeit oftmals zerstört“, so Mahnkopf. So sei es schon vorgekommen, dass Häuser mutwillig in Brand gesteckt oder Flächen verwüstet wurden. Daher behält der Hobbyfotograf sein Wissen über die „Lost Places“ doch lieber für sich und lässt die Betrachter mittels seiner Bilder teilhaben. Generell betrete er die „Lost Places“ mit Respekt. „Ich nehme nichts mit oder verändere etwas. Das Einzige, was Leute dort finden könnten, sind meine Fußspuren im Staub.“ Oftmals sei die Geschichte hinter dem Motiv fast noch interessanter als das Bild selbst. So gab Mahnkopf auch einige Anekdoten zum Besten, welche bei den Gästen für erstaunte Gesichter sorgten.

Die Ausstellung ist noch bis Ende März 2020 in der Elektiven Aufnahme (Erdgeschoss des Klinikums) zu sehen. In dieser Zeit werden die Bilder durch weitere Motive aus der Reihe ausgetauscht, so dass sich auch ein nochmaliger Besuch lohnt.

Kontakt