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Datum: 26.02.2026

67. Vorlesewettbewerb: Regionalentscheid im Wolfenbütteler Ratssaal

Wer kann in Stadt und Kreis Wolfenbüttel am besten vorlesen? Beim Regionalentscheid des 67. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lasen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Wolfenbüttel um die Wette.

Eine Gruppe von Kindern und einer erwachsenen Person steht in einem Raum auf einem Holzfußboden. Alle halten Urkunden oder Bücher in den Händen. In der Mitte steht eine Person neben einem Tisch und zeigt auf ein Plakat mit der Aufschrift »Vorlesewettbewerb«. Im Hintergrund hängen dekorative Elemente an den Wänden. © privat
Vierte von links Gewinnerin Greta Koopmann, Fünfter von links Buchhändler Martin Geißler, Sechste von links Jury-Mitglied Theaterpädagogin Katharina Lienau, sowie rechts Autorin Eva Seifert.

Mit zirka 600.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Wettbewerbe in Deutschland. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit über 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe. Ausgerichtet wurde dieser Wettbewerb in Wolfenbüttel wie in den vergangenen Jahren von der Buchhandlung Bücher Behr.

Der Regionalentscheid fand am 23. Februar 2026 um 10 Uhr im Wolfenbütteler Rathaus statt. Neun Schüler aus den 6. Klassen der Schulen in Wolfenbüttel und im Kreis Wolfenbüttel, allesamt Gewinner der schulinternen Vorlesewettbewerbe, traten gegeneinander an und wurden von Buchhändler Martin Geißler folgerichtig mit den Worten begrüßt: „Sieger seid ihr ja schon jetzt – sonst wärt ihr nicht hier.” Gelesen wurden Texte, welche die Schüler selbst ausgewählt hatten, sowie ein Fremdtext. Nach jeder Leserunde zog sich eine Jury, bestehend aus der Theaterpädagogin Katharina Lienau, der Schriftstellerin Eva Seifert und Martin Geißler, zur Beratung zurück. Bewertet wurden unter anderem Lesetechnik, Aussprache, Betonung und Interpretation der Texte.

Eine Gruppe von Kindern und einer erwachsenen Person steht in einem Raum auf einem Holzfußboden. Alle halten Urkunden oder Bücher in den Händen. In der Mitte steht eine Person neben einem Tisch und zeigt auf ein Plakat mit der Aufschrift »Vorlesewettbewerb«. Im Hintergrund hängen dekorative Elemente an den Wänden. © privat
Vierte von links Gewinnerin Greta Koopmann, Fünfter von links Buchhändler Martin Geißler, Sechste von links Jury-Mitglied Theaterpädagogin Katharina Lienau, sowie rechts Autorin Eva Seifert.

„Ihr habt es uns nicht leicht gemacht“, sagte Geißler zum Schluss der Leserunden, „ihr wart alle wirklich gut.“ Aber eine stach dann doch hervor - Siegerin des diesjährigen Wolfenbütteler Regionalentscheids wurde die zwölfjährige Greta Koopmann, die am Gymnasium im Schloss die sechste Klasse besucht.

Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde sowie das Buch „Rocky Winterfeld“ von Marie Hüttner. Und Greta darf nun zum nachfolgenden Entscheid fahren. Die Etappen führen zum Bundesfinale mit den 16 Landessiegern im Juni.

Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen und die Lesekompetenz von Kindern stärken. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

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