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15.05.2017

Altes Jugendgästehaus: Endspurt bei den Sanierungsarbeiten

Seit Mitte August 2016 laufen die Sanierungsarbeiten im alten Jugendgästehaus der Stadt. Am Montag, 15. Mai 2017, konnte Richtfest gefeiert werden. Bis November sollen die noch anstehenden Arbeiten abgeschlossen sein.

Das bestehende Fachwerkgebäude wurde im 18. Jahrhundert erbaut und steht seit 1983 unter Denkmalschutz. Die letzte Nutzung als Jugendgästehaus, ging bis 2009. Dann wurde das Haus geschlossen. Nach dem Umbau soll das Gebäude zunächst Wohnraum für Flüchtlinge aus den Gruppenunterkünften bieten. Eine spätere Nutzung als Studentenwohnheim ist angedacht. Insgesamt entstehen acht Wohneinheiten mit 28 Zimmern.

Um einen großzügigen und entspannten Eingangsbereich zu schaffen werden die neuen zwei Hauseingänge auf der Garten-/Hofseite angeordnet. Der neu entstandene Hof- und Eingangsbereich beinhaltet das Anlegen von Grün- und Pflasterflächen sowie die Gestaltung der neuen Terrassen. Die Aufteilung der Räume in den einzelnen Geschossen wird weitestgehend beibehalten und die bestehenden zwei Treppenhäuser werden im Zuge der Baumaßnahme saniert. Aus Brandschutzgründen wird eine Fluchttreppe auf der westlichen Giebelseite angeordnet. In den einzelnen Wohneinheiten wird der Küchenbereich offen gestaltet und zum Wohn-/Essbereich erweitert. Dieser Bereich hat einen separaten Zugang zu Terrassen oder zu den späteren Balkonen.

Die vorhandenen vorgehängten Fassaden auf der Nord- und Westseite werden saniert. Die Fachwerkfassade und das Sichtmauerwerk auf der Süd- und Ostseite erhalten einen neuen Anstrich. Die gesamten Außentüren und Fenster an der Süd-, Ost- und Westseite werden in Anpassung an die bereits erneuerten Fenster im Norden ausgetauscht. Die bestehenden zwei Eingänge an der Nord- und Ostseite stehen unter Denkmalschutz und bleiben erhalten. Im Erdgeschoss wird ein Großteil der Sohlplatte erneuert. Anschließend wird ein schwimmender Estrich auf Wärmedämmung eingebaut. Die vorhandenen Holzbalkendecken werden mit Brandschutzplatten verkleidet. Im Flur- und Sanitärbereich werden die Decken abgehängt.

Aus energetischen Gründen werden die Außenwände innenseitig mit Dämmputz versehen. Darüber hinaus wird der Dachboden mit Mineralwolle gedämmt. Im Außenbereich befinden sich Anlagen für die Abfall- und Wertstoffbehälter, 28 Stellplätze für Fahrräder und Kinderwagen. Für die Nutzung als Flüchtlingsheim sind vorerst drei Auto-Stellplätze für Besucher vorgesehen.

Gebäudekennwerte:

- Grundstückgröße: 2.480 Quadratmeter
- Gebäudegrundfläche (GF): 495 Quadratmeter
- Bruttogeschossfläche (BGF) a: 1.980 Quadratmeter
- Nutzfläche (NF): 1.196 Quadratmeter
- Wohnfläche (gemäß WoFlV): 1.146 Quadratmeter
- Bruttorauminhalt (BRI): 6.820 Kubikmeter
- Kosten: 3,50 Millionen Euro einschließlich der Planungskosten

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