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07.10.2020

Gartenprojekt mit geflüchteten Frauen geht in Winterpause

Seit Juni treffen sich im kulturellen Gemeinschaftsgarten Frauen, die meist unter dramatischen Umständen aus ihrer Heimat geflohen sind. Hier finden sie einen Ort der Kommunikation und Geborgenheit.

Je nach Stimmung entscheiden die Teilnehmerinnen ob sie im Garten arbeiten, miteinander reden oder nur Ruhe finden möchten. Gemeinsam wird ausgesät, gepflanzt, gejätet, bewässert und geerntet. In diesem Jahr konnten Himbeeren, Erdbeeren, Bohnen, Gurken, Zucchini, Kartoffeln und zahlreiche Kräuter geerntet werden. Leider war es auf Grund der Corona-Pandemie nicht möglich, das Gemüse vor Ort zu verarbeiten, zuzubereiten und bei einer gemeinsamen Mahlzeit zu verspeisen.

Höhepunkt war in diesem Jahr daher das gemeinsame Picknick unter aktuellen Hygienemaßnahmen mit allen Teilnehmerinnen und Gästen. Der Nachmittag war kurzweilig. Die Picknickkörbe waren mit internationalen Köstlichkeiten gefüllt. Eine Teilnehmerin brachte es auf den Punkt und äußerte sich sehr emotional: „War das schön, sonst bin ich immer allein zu Hause. Ein außergewöhnlicher Nachmittag, ich habe ihn sehr genossen.“


Der zum Stadtteilnetzwerk Nord-Ost gehörende Garten der Stabsstelle Integration ist in der Saison von März bis Oktober freitags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Für die Gartensaison 2021 wünscht sich die Projektleiterin Angelika Lorenz, dass noch mehr Frauen mit oder ohne Migrationshintergrund Lust haben mitzumachen. Bei Interesse einfach melden.

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