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10.05.2021

Kampfkunst aus Wolfenbüttel einmal um die Welt

Bereits zum zweiten Mal fand der World-Budo-Day, ein Kampkunsttag mit Martial-Arts Legenden, Leistungssportlern und Top-Trainern aus allen Kontinenten, statt. In der Lockdownsituation im April 2020 entstand die Idee, alle Kampfsportler dieser Welt online und live zu verbinden. Der World-Budo-Day war geboren, nach dem Motto: „Kampfkunst kennt keine Grenzen“.

32 Nationen beteiligten sich am 1. Mai und machten den World-Budo-Day zu einem einzigartigen Event. Organisator Stefan Mayr, in seiner Doppelfunktion Verbandspräsident von Budo Austria und Obmann des Vereins Karate Bregenz, zeigt sich überglücklich: „Mit unserem Team ist es uns nicht nur gelungen, die besten Martial-Arts Spezialisten der Welt in unserem virtuellen Dojo zu vereinen, wir haben auch den über 2.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, ihre große Leidenschaft auszuleben und sich von den großartigen Trainern inspirieren zu lassen.“

Viele Referenten des World Budo Days sind aktive Leistungssportler oder Nationalteamtrainer wie der vielfache Karate-Weltmeister Wayne Otto aus Norwegen oder Antonio Diaz, einer der weltbesten Karateka aus Venezuela, der zu später Stunde sein Können zeigte. Mit dabei auch die Martial-Arts-Group (MAG) aus Wolfenbüttel mit Sihing René Lassalle und Chefausbilder Sifu Lothar Kniebel, die 40 Minuten Auszüge aus dem Wing-Chun-System präsentierten.

„Wir freuen uns sehr, dass sich der World-Budo-Day über eine solch positive Resonanz erfreut und möchten den Orgateam um Stefan Mayr und Eva Kathrein, ein riesiges Kompliment aussprechen. Das unser Verein die Martial-Arts-Group einen kleinen Beitrag dazu beigetragen durfte, macht uns sehr stolz und ist für uns eine absolute Ehre“, kommentiert die Vorsitzende der MAG Ulrike Kniebel.

Einfach spitze!

„Die Martial Arts Group aus Wolfenbüttel um Chefausbilder Sifu Lothar stand bereits im vergangenen Jahr ganz oben auf unserer Wunschliste für den World-Budo-Day 21. Ihr Können und Engagement im dem Projekt von Karl Grandt „Inklusion braucht Aktion“, hat bereits beim ersten World-Budo-Day 20 begeistert. Auch in diesem Jahr zeigten René Lassalle und Lothar Kniebel eine beindruckende Einheit mit Techniken aus dem Wing-Chun-Konzept des Vereins für Menschen mit und ohne Handicap. Einfach spitze“, schildert Organisator Stefan Mayr.

Von 7 Uhr morgens bis weit nach 23 Uhr absolvierten alle 25 Trainer ihr Programm. In diesem knapp 17 Stunden dauernden Kampfsportevent, wurde jede Minute sinnvoll genutzt“, ist Eva Kathrein - Organisatorin und Sportphysiotherapeutin – überzeugt. „Jede einzelne Minute, die sich unsere Teilnehmer bewegen, ist eine positive Minute. Alle Kampfkünste vereint, dass sie auf der einen Seite den Körper trainieren, auf der anderen Seite aber auch unseren Geist schulen und fordern. Eine starke Kombination, die wenige andere Sportarten bieten. Besonders freut es mich auch, dass so viele Menschen mit besonderen Bedürfnissen mitgemacht haben."

Charity für Menschen mit Down-Syndrom

„Der World-Budo-Day setzt auch ein starkes Zeichen für die Inklusion von Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Sport", freut sich der Präsident des Vorarlberger Behindertensportverbandes Edgar Mayer. Die Veranstalter unterstützen mit ihrer Aktion auch Menschen, die es in ihrem Leben etwas schwerer haben. Alle Trainer und das Orgateam stellten daher ihre Leistung unentgeltlich zur Verfügung. Spenden kommen Karatesportlerinnen und -sportlern mit Down-Syndrom zu Gute.

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