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Datum: 08.03.2022

Landkreis Wolfenbüttel und Ostfalia Hochschule vereinbaren Kooperation zum Thema Inklusion

Die Inklusion im Landkreis Wolfenbüttel soll weiter vorankommen. Dazu haben der Landkreis Wolfenbüttel und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (Ostfalia Hochschule) eine Kooperation bis Ende August 2022 vereinbart.

Eine Inklusionskoordinatorin inklusive einer unterstützenden Verwaltungskraft haben im Rahmen dieser Vereinbarung ihre Arbeit am Zentrum für gesellschaftliche Innovation (ZEGI) für den Landkreis Wolfenbüttel aufgenommen. Aufgabe der Inklusionskoordinatorin ist es, den aktuellen Handlungsplan Inklusion weiterzuentwickeln, zu evaluieren, die Umsetzung zu begleiten, sowie Fachtagungen und Workshops zu planen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können in den schon bestehenden Arbeitsgruppen für den Handlungsplan mitarbeiten. Ein Treffen der Arbeitsgruppen ist ab der zweiten Märzwoche geplant.

Seit Januar 2022 ist Adina Küchler-Hendricks Inklusionskoordinatorin für den Landkreis Wolfenbüttel. Sie ist Ansprechperson für alle Themen rund um das Thema Handlungsplan Inklusion. Zudem wird sie Fördermittel und Zuschüsse für Inklusionsprojekte beantragen und beim Netzwerk Inklusion der Kreise und Städte in Niedersachsen (NIKS) mitarbeiten.

„Mit Frau Küchler-Hendricks als Inklusionskoordinatorin stärken wir den Prozess für mehr Inklusion im Landkreis Wolfenbüttel. Inklusion betrifft alle Lebensbereiche. Mit dem Handlungsplan Inklusion werden wir Zugänge für alle Menschen zur Gesellschaft verbessern und bestehende Hürden identifizieren und abbauen“, so Bernd Retzki, Dezernent für Schule, Jugend und Soziales im Landkreis Wolfenbüttel.

„Inklusion ist nicht erst durch die UN-Behindertenrechtskonvention zum Menschenrecht geworden, bereits Artikel 3 des Grundgesetzes ‚Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden‘ verpflichtet zur Umsetzung“, ergänzt Professor Dr. Andreas Jain, Vorsitzender des Vorstandes desZentrum für gesellschaftliche Innovation (ZEGI) an der Ostfalia Fachhochschule.

Inklusion? Mitmachen!

Inklusion soll nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis ermöglicht werden, sondern auch mit Ihnen. Dazu gibt es unterschiedliche Mitmachformate. Während des ersten Treffens zum Thema Inklusion wurden Arbeitsgruppen in den Feldern Ge­mein­schaft/Fa­milie/Se­nioren, Wohnen, Arbeit, Bil­dung/Frei­zeit/Inte­gration und Inklusive Verwaltung gebildet. Information und Anmeldung unter inklusion-zegi@ostfalia.de.

Außerdem wird einmal im Quartal ein Austauschabend zum Thema Inklusion stattfinden; sobald die Infektionszahlen es zulassen auch in Präsenz. Im Oktober 2022 soll dann der nächste Fachtag Inklusion stattfinden, zu dem ebenfalls alle Interessierten eingeladen sind, Informationen dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Hintergrund

2018 beauftragte der Kreistag die Landkreisverwaltung, einen kommunalen Handlungsplan Inklusion zu erstellen. Als große Auftaktveranstaltung fand im Oktober 2019 ein Inklusionsworkshop in der Wolfenbütteler Lindenhalle statt. Dort verfassten sieben Arbeitsgruppen 25 Ziele und sammelten zahlreiche Ideen für konkrete Maßnahmen, die den Landkreis inklusiver machen können. Im Juli 2021 wurde der 1. Fachtag Inklusion veranstaltet. Der Handlungsplan Inklusion wird fortgeschrieben. Weitere Informationen zum Thema Inklusion auf der Internetseite des Landkreises: Inklusion.

Kontakt

  1. Landkreis Wolfenbüttel
  2. Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften

    Standort Wolfenbüttel

    Salzdahlumer Straße 46/48
    38302 Wolfenbüttel