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30.09.2019

Lehrreiches Wochenende für die Feuerwehr

Am Samstag, dem 28. September 2019, war mehreren Feuerwehrmännern und –frauen die Aufregung förmlich anzusehen. Grund dafür war der Leistungsnachweis, den die Anwärter erbringen mussten. Innerhalb der letzten drei Wochen wurde ihnen alles beigebracht, was ein Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau im Einsatz wissen sollte.

Von der Fahrzeugkunde über das Verhalten bei Gefahren. Genauso stand die Gerätekunde auf dem Dienstplan. Zudem durfte das richtige Vorgehen bei einem Verkehrsunfall oder einem Brandeinsatz natürlich nicht fehlen.

Insgesamt 16 Frauen und Männer trafen sich in der Feuerwache an der Friedrich-Ebert-Straße zur Prüfung. Nach dem Morgenappell wurden die Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt. Beide Gruppen übten noch einmal das Anleitern der vierteiligen Steckleiter sowie das Übersteigen in ein Gebäude. Die andere Gruppe befasste sich derweil mit einem Löscheinsatz. Nachdem beide Gruppen eingespielt waren, begann nun die heiße Phase des Tages. So mussten die ehrenamtlichen Helfer 20 theoretische Fragen aus den Bereichen der Rechtsgrundlagen, der Fahrzeugkunde sowie der Gerätekunde beantworten. In dem schriftlichen Test war auch der Punkt „Brennen und Löschen“ thematisiert, das Fachwissen rund um die technische – und medizinische Hilfeleistung wurde ebenfalls geprüft. Mettbrötchen und Kuchen boten eine kleine Verschnaufpause, bis es zum praktischen Teil überging. Dort galt es ein Feuer im ersten Obergeschoss zu löschen und eine Ausbreitung auf das Nachbargebäude zu verhindern. Dabei wurde auch die vierteilige Steckleiter eingesetzt.


Am Ende dieses Tages dankte Stadtbrandmeister Olaf Glaeske allen Teilnehmern, dass sie sich für die Tätigkeit innerhalb einer Einsatzabteilung der Feuerwehr entschieden haben. Er lobte das gezeigte Können und gab bekannt, dass alle 16 Männer und Frauen den Grundlehrgang (Truppmann Teil 1) erfolgreich absolviert haben. Stadtausbildungsleiter Lars Markwardt gratulierte ebenfalls und dankte seinem Ausbilderteam, das seit rund eineinhalb Jahren eine hervorragende Arbeit leistet. Markwardt stellte aber auch klar, dass das Familienleben niemals unter diesem Ehrenamt leiden sollte. Auch der Kreisbrandmeister, Tobias Thurau, schloss sich den Worten an und betonte, dass der erste Schritt gemacht sei, das Lernen dadurch aber nicht aufhöre. Es ginge darum, miteinander und voneinander zu lernen, um so im Einsatzfall am besten vorbereitet zu sein. Nach seiner kurzen Ansprache übergab Thurau an den Kreisausbildungsleiter, Sven Dost, welcher den Anwärterinnen und Anwärtern ebenfalls gratulierte und anschließend die Lehrgangsbescheinigungen persönlich überreichte. Einen gemeinsamen Ausklang des Lehrgangs gab es nach der Übergabe der Bescheinigungen bei einem gemeinschaftlichen Grillen.

Im Ortsteil Linden trafen sich zur selben Zeit die Teilnehmer des Truppmann Lehrgangs Teil 2 und vertieften dort ihr Wissen im Bereich der technischen Hilfeleistung. Vor Ort erläuterte der Ausbilder Kai Strömel das genaue Vorgehen sowie den Umgang mit den unterschiedlichsten Rettungsgeräten. So kam beispielsweise auch das hydraulische Rettungsgerät in Form von Schere und Spreizer zum Einsatz.

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