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04.11.2019

November startet mit zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr

Der elfte Monat hat offenbar eine Anziehungs­kraft in Bezug auf Einsätze – jedenfalls scheint es so für die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel zu sein. Seit Donnerstagabend, 31. Oktober 2019, galt es, zu sechs Einsätzen auszurücken. Allesamt sind sie bei der Feuerwehr eher unter der Kategorie „Kleineinsätze“ zu verbuchen.

Am späten Donnerstagabend löste eine Brandmeldeanlage am Harztorwall aus, in einer Küche schmorten Gegenstände auf einem Herd, ein Mann wurde mit dem DRK-Rettungsdienst Wolfenbüttel in das Klinikum transportiert. Am Freitagmorgen, 1. November, wurde der Feuerwehr eine „hilflose Person“ in einem Aufzug gemeldet. Auch hierhin rückten die Helfer um Brandmeister vom Dienst (BvD) Christian Lüdecke aus. Der Vormittag hatte gleich drei Einsätze bei kaltem Regenwetter inne. Um kurz vor 10 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kleintransporter und einem Cabrio an der Elbinger Straße. Ausgelaufene Flüssigkeiten riefen die Feuerwehr dann auf den Plan. Die Besatzung des Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF) streute Ölbindemittel auf die Straße, ein Abschleppunternehmen barg die beschädigten Wagen.

So blieben die freiwilligen Feuerwehrleute nach dem Einsatz auch gleich in der Feuerwache, um bei einem Kaffee viele alte Geschichten von Einsätzen auszutauschen. Um 11.25 Uhr meldeten sich die Disponenten der Integrierten Regionalleitstelle (IRLS) mit einem Einsatz. Eine ältere Frau war nicht mehr in der Lage, ihre Wohnungstür zu öffnen, obwohl sie dringend medizinische Hilfe benötigte. Schnell besetzten die Helfer das Löschgruppenfahrzeug (LF) und fuhren in das östliche Stadtgebiet Wolfenbüttels, öffneten die Tür mit Werkzeug. Der DRK-Rettungsdienst Wolfenbüttel rückte mit einem Rettungswagen (RTW) an und fuhr mit der Frau in ein Klinikum. Zwischenzeitlich erfolgte ein Wechsel des BvD. Zugführer Tobias Hecht übernahm die Funktion.

Kaum waren die Einsatzkräfte wieder in ihrer Wache an der Friedrich-Ebert-Straße, da folgte schon die nächste Alarmierung. An der Kommißstraße hatte sich eine Taube in einem Netz verfangen, baumelte so über der Oker. Ihre Rettung nahte in Form eines Feuerwehrmannes in einer sogenannten „Wathose“ – er nahm das Tier und an Land wurde die Taube dann befreit. Nach Rücksprache mit dem Tierheim wurde sich dazu entschlossen, das Tier wieder mit ihren Artgenossen zu vereinigen. Selbst fliegend, landete die Taube auf dem Dach eines Hauses.

In der Nacht zu Samstag wurden die Mitglieder der diensthabenden Bereitschaftsgruppen von ihren Meldempfängern aus dem Schlaf gerissen – im Bereich der Bahnhofstraße war ein Alarmsignal hörbar, es war unklar ob es sich dabei um eine ausgelöste Brandmeldeanlage handelte. BvD Tobias Hecht und zwei Polizeibeamte waren mit dem Finden der Ursache beschäftigt, bekamen dann noch Unterstützung von den angerückten Feuerwehrleuten. Es stellte sich heraus, dass die Anlage kein Brandereignis gemeldet hat, sondern einen Einbruchsalarm. Ebenfalls an der Einsatzstelle stand auch ein RTW des DRK-Rettungsdienst Wolfenbüttel.

Am Sonnabendvormittag kam es an der Autobahnabfahrt Wolfenbüttel-Süd zu einem Überschlag eines BMW, der Fahrer konnte das Wrack noch selbständig verlassen. Er wurde mit dem Rettungsdienst, der mit einem Notarzt und einem RTW vor Ort war, zum Krankenhaus gebracht. Die Ortsfeuerwehr rückte mit mehreren Einsatzwagen an. Ein Abschleppunternehmen barg den BMW von der Rasenfläche. Doch Ruhe kehrte nach dem Unfall nicht ein. Gegen 18 Uhr rief eine „hilflose Person hinter verschlossener Tür“ die Kräfte der diensthabenden Bereitschaftsgruppen erneut auf den Plan.

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