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Datum: 09.05.2024

Neue Leitung im Programmbereich Museum

Silke Feldhoff ist Partizipationsexpertin mit den Schwerpunkten Bildung und Vermittlung sowie teilhabeorientierte Museumsentwicklung. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Anglistik und mehreren Auslandssemestern begann sie ihre berufliche Laufbahn mit einem kuratorischen Volontariat im Neuen Museum Weimar.

Es folgte eine sechsjährige Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar, bevor sie sich als Kunst- und Kulturvermittlerin, Kuratorin, Dozentin und Autorin selbständig machte.

2016 bis 2020 war sie für die strategische Entwicklung und Steuerung sowie für internationale Kooperationen des "Bauhaus Agenten" Programms verantwortlich. 2021 hatte sie die kaufmännische Leitung des Programms "lab.Bode – Initiative zur Stärkung der Vermittlungsarbeit an Museen" für die Staatlichen Museen zu Berlin und die Kulturstiftung des Bundes inne. 2022 bis 2023 koordinierte sie das Projekt "MitbeStimmungsorte. Gesellschaftliche Teilhabe am Museum fördern" der Kulturstiftung der Länder.

Silke Feldhoff bringt einen sehr guten Überblick über die nationale und internationale Museumslandschaft mit. An der Bundesakademie freut sie sich vor allem darauf "Museumsmacherinnen und Museumsmacher darin zu stärken, sich in ihren Häusern für eine kritische Arbeit an dem bisher noch über weite Strecken exklusiven Kulturbegriff einzusetzen und anstehende teilhabe- und diversitätsorientierte Transformationsprozesse ebenso spielerisch wie politisch bewusst zu gestalten."

Vanessa Reinwand-Weiss, Direktorin der Bundesakademie, ergänzt: "Ich freue mich, dass wir mit Dr. Silke Feldhoff eine kompetente Frau mit versiertem Gespür für neue Fragen und Trends in der Museumsszene und -vermittlung gewinnen konnten, um den Programmbereich Museum weiter fachkundig zu entwickeln."

Silke Feldhoff folgt auf Andreas Grünwald Steiger, der im Februar 2024 nach 33 Jahren Tätigkeit an der Bundesakademie in den Ruhestand gegangen ist. Er studierte von 1979 bis 1984 im damals neu ins Leben gerufenen Studiengang Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim, arbeitete nach dem Diplom an verschiedenen Museen und museumspädagogischen Projekten und wurde 1991 und im Anschluss an seine Promotion an die Bundesakademie berufen, wo er als Fachbereichsleiter den Programmbereich Museum aufbauen konnte.

Hier initiierte er zahlreiche nationale und internationale Kooperationen, etwa mit den maßgeblichen Verbänden im Museumsbereich, ebenso mit Hochschulen wie der HTWK Leipzig, hier mit dem Masterstudiengang Bildung und Vermittlung/Museumspädagogik, mit der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf oder im Rahmen der Qualifizierungsreihe Kuverum/Zürich mit der Hochschule der Künste in Bern. Er war Mitglied in Vorständen, Beiräten und Expertengremien in regionalen, bundesweiten und internationalen Zusammenhängen.

Auf all diese kollegialen Netzwerke und organisatorischen Stand- und Spielbeine gestützt, entwickelte er in der Vergangenheit die bis heute aktuelle Themenbreite für Fortbildungen und Qualifizierungsreihen, die sich mit den zentralen Fragestellungen und Herausforderungen des Museumswesens in der Gegenwart und zukünftig auseinandersetzen.

Im März des Jahres verabschiedete sich Andreas Grünewald Steiger im Gästehaus der Bundesakademie mit einer bunten Abschiedsfeier voller bewegender Momente von vielen der an diesem Abend anwesenden Dozentinnen und Dozenten und Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern, ebenso von allen Kolleginnen und Kollegen der Bundesakademie, verbunden mit seinem tief empfundenen und großen Dank an alle für die lange, gemeinsame und schöne Zusammenarbeit in Wolfenbüttel.

Und nicht zuletzt galt sein Wunsch an seine Nachfolgerin, Silke Feldhoff: "Toitoitoi, liebe Silke, für Dich und Deine Arbeit an der Bundesakademie!"

Kontakt

Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e. V.