Sanierung im Quartier Mühlenstraße/Stobenstraße startet am 24. August
Die Stadt Wolfenbüttel setzt gemeinsam mit den Stadtwerken und dem Abwasserbeseitigungsbetrieb (ABW) ein zentrales Infrastrukturprojekt um: Am 24. August beginnt die umfassende Sanierung des Quartiers Mühlenstraße/Stobenstraße. Die Vorarbeiten für die Baustelleneinrichtung starten bereits in der kommenden Woche.
Über die geplanten Abläufe und Zeitpläne wurden betroffene Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 12. August, im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Rathaus informiert.
Gebündelte Baumaßnahmen verkürzen die Gesamtbauzeit
Mit der Erneuerung der beiden Straßen investieren die Partner gezielt in die langfristige Versorgungs- und Entsorgungssicherheit. Nach der Begrüßung durch Carmen Gottsmann vom städtischen Tiefbauamt stellte Stefan Müller vom Ingenieurbüro Weinkopf, der die Bauüberwachung übernimmt, die technischen Details vor. Im Zentrum der Arbeiten steht der Austausch der teils rund 100 Jahre alten Schmutz- und Regenwasserkanäle sowie die Modernisierung der Strom- und Wasserleitungen.
Durch die koordinierte Zusammenarbeit aller Akteure müssen die Straßen für die Leitungsarbeiten nur einmal geöffnet werden. Dieser spartenübergreifende Ansatz minimiert die Bauzeit, reduziert die Gesamtkosten und hält die Belastungen für die Anwohnerschaft so gering wie möglich. Neben der erneuerten Infrastruktur profitieren die Anwohnenden künftig auch von einer spürbar verbesserten Regenwasserableitung.
Neue Oberflächengestaltung und Verkehrsberuhigung
Im Anschluss an die Tiefbauarbeiten erhält der Straßenraum ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Die Gestaltung der Mühlenstraße orientiert sich künftig an der Optik der Fußgängerzone, während die Stobenstraße mit einem rötlichen Betonsteinpflaster neu ausgelegt wird. Fest installierte Pflanzbeete setzen nicht nur optische Akzente, sondern tragen zugleich zur Verkehrsberuhigung im gesamten Quartier bei.
Erreichbarkeit der Grundstücke und Informationen für Anliegende
Wie Stefan Müller während der Informationsveranstaltung betonte, bleibt die Erreichbarkeit der Grundstücke zu Fuß während der gesamten Bauzeit grundsätzlich gewährleistet. Je nach Baufortschritt kann es jedoch zeitweise zu kurzfristigen Einschränkungen oder Sperrungen einzelner Zugänge kommen. Die ausführende Baufirma Stratie wird notwendige Schritte jeweils frühzeitig mit den betroffenen Anliegern abstimmen. Für den motorisierten Verkehr werden die Straßen in den jeweiligen Bauabschnitten gesperrt. Der Lieferverkehr wird bei Bedarf über die Lange Herzogstraße erfolgen.
Aktuelle Hinweise und Details zum Projektablauf erhalten Betroffene direkt sowie auf der Webseite citybaustelle.de.