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27.01.2020

Schüler waren „der Medizin auf der Spur“ 

Rund 30 Oberstufen-Schüler des Gymnasiums im Schloss (GiS), der IGS Wallstraße, des Theodor-Heuss-Gymnasiums und der Großen Schule aus Wolfenbüttel waren jüngst im Städtischen Klinikum „der Medizin auf der Spur“.

Das gleichnamige Projekt ist Teil der Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler, die sich für den Beruf des Humanmediziners interessieren. Um dieses Interesse nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch mit Inhalten zu füllen, bot das Wolfenbütteler Krankenhaus den Schülern einen Blick hinter die Kulissen an.

Begrüßt wurden die Projektteilnehmer vom Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie, Prof. Dr. Dirk Hausmann, Personalreferentin Sina Schink sowie einigen Studierenden, die derzeit ihr Praktisches Jahr im Städtischen Klinikum absolvieren. Im Anschluss erhielten die potentiellen Nachwuchsmediziner zunächst einen generellen Einblick in den Aufbau und Ablauf eines Medizinstudiums, ehe sie, aufgeteilt in kleinen Gruppen und unter direkter Anleitung der Ärzte und Studierenden, die verschiedenen Bereiche im Klinikum genauer unter die Lupe nahmen.

Ran an den Gips!

In der Unfallchirurgie ging es nach einer kurzen Einführung sogleich ans „Eingemachte“. Unter Anleitung der Studierenden und Oberärztin Dr. Viola Bast lernten die Schüler wie man einen Bruch im Unterarm behandelt. Vom Überziehen des Schlauchverbands, bis zum Modellieren des Gipses und dem Entfernen mittels Schere konnten die Schüler alles praktisch ausprobieren. Praktisch ging es auch im Bereich der Allgemeinchirurgie weiter. Am Lap-Trainer war Feingefühl und eine exzellente Hand-Auge-Koordination nötig, um kleine Hülsen in die richtigen Kästchen zu bugsieren. „Assistenzärzte müssen die Übung in 72 Sekunden absolvieren. Erst dann dürfen sie in den OP“, berichtete Facharzt Saad Samman.

Christoph 30 im Einsatz

Ein weiterer Höhepunkt wartete in der Anästhesie auf die Oberstufenschüler. Assistenzarzt Klaus Niebuhr erörterte ausführlich den Beruf des Notfallsanitäters und führte die Gruppen schließlich durch den Hubschrauberhangar. Dabei erklärte er alles Wissenswerte rund um den Rettungstransporthubschrauber Christoph 30 – von den technischen Fakten, über die verschiedenen Startmanöver bis hin zur Besetzung im Einsatz. Diesen erlebten die Schülerinnen und Schüler dann auch gleich hautnah mit, denn mitten in der Führung kehrte das Team des „Gelben Engels“ aus einem Einsatz zurück. Die perfekt aufeinander eingespielten Abläufe sowie die ungeheure Schnelligkeit mit der so ein Einsatz abläuft, sorgten bei den Schülerinnen und Schülern für erstaunte Gesichter.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen hieß es dann, das Erlebte zu verarbeiten und gemeinsam zu diskutieren. Viele der Schülerinnen und Schüler schließen noch diesem Jahr die Schule ab und nutzten daher die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Möglichkeiten einer Ausbildung beziehungsweise eines Studiums zu informieren. Eine Option stellt in diesem Rahmen beispielsweise die Ausbildung zum Notfallsanitäter oder Pflegefachmann beziehungsweise Pflegefachfrau dar. Die entsprechenden Erfahrungen und praktischen Fähigkeiten seien mit Blick auf ein anschließendes Medizinstudium in jedem Fall von Vorteil, erklärten die Mediziner.

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