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Inhalt
09.01.2020

Theater im Februar

Bambi, Peter Pan und Fritz Karl: Drei Namen die auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam haben und in ihren eigenen Welten leben.

Auf der Bühne des Lessingtheaters treffen sie in diesem Monat allerdings aufeinander: „Bambi“ als Musicalversion in einem rhythmischen, singenden und klingenden Wald, „Peter Pan“ fliegt ins Nimmerland, der Insel der ewigen Kindheit und Fritz Karl entführt mit seiner charismatischen Art in das Land der Abenteurer und Entdecker, nach Amerika. Gute Reise mit dem Februar-Spielplan des Lessingtheaters.

Ach, Amerika – vom Traum zur Wirklichkeit

Fritz Karl, bekannt durch unzählige Filme und TV-Serien, schlägt in seinem Programm „Ach, Amerika“ einen Bogen von den europäischen Künstlern, die sich Amerika erträumten, bis zur heutigen Realität eines nervösen, neurotischen und unberechenbaren Landes und liest Texte von Klaus Mann, Isaak B. Singer, Woody Allen, David Sedaris und Bill Bryson. Begleitet wird er dabei vom großartigen Streichquartett „Sonare Linz“, welches sowohl die Hymnen auf Amerika als auch Swingendes und Jazziges intonieren wird. 7. Februar 2020, 19.30 Uhr


Ein Waldical für die ganze Familie: Bambi

Mit der Geschichte über das kleine Rehkitz sind Generationen aufgewachsen. Der niedliche Rehbock wird im Wald geboren und von seiner Mutter liebevoll ins Leben eingeweiht. Er findet Freunde in den anderen Tieren und begegnet den Jägern und seinem Vater, dem mächtigen Herrscher des Waldes. Der Autor und Schauspieler Christian Berg, der viele Klassiker der Literatur als Musical für Kinder auf die Bühne brachte hat sich jetzt des Themas angenommen. Seine Fassung von „Bambi“ rückt wieder näher an die Vorlage des Buches – mit einem großen Unterschied: Bei ihm wird das viele Eltern beherrschende Trauma, dass Bambis Mutter stirbt, aufgelöst. Wie? Das sei noch nicht verraten. 8. Februar 2020, 16 Uhr, ab 4 Jahren

15 Minuten Ruhm durch einen Amoklauf?

Jens, alias „Cold“, hat sich in seiner Fantasie seine 15 Minuten Ruhm bis ins kleinste Detail ausgemalt. Weil es vor ihm schon andere Amokläufer gab, muss seine Tat noch mehr Fassungslosigkeit hervorrufen als alles bisher Dagewesene. Er hört in seinem Kopf schon, wie seine Mitschüler ihn als typischen Außenseiter beschreiben. Doch die Begegnung mit seiner Mitschülerin Susanne ändert alles. Juli Zeh verknüpft in ihrem dritten Theaterstück „Good Morning, Boys and Girls“ so geschickt Realität und Fiktion, dass es dem Zuschauer schwerfällt, die Wahrheit von Vorurteilen zu unterscheiden. Die vielfach ausgezeichnete Autorin ist promovierte Juristin und für ihr gesellschaftlich-politisches Engagement bekannt. Seit 2019 ist sie zudem als ehrenamtliche Richterin am Verfassungsgericht Brandenburg tätig. 10. Februar 2020, 11 Uhr, ab 14 Jahren, Westfälisches Landestheater

The Superhero Piece

Ein Held, wie oft in Filmen dargestellt, ist männlich, muskulös und rettet ohnmächtige Mädchen in Not. Der Bösewicht ist meist unattraktiv, verweichlicht oder spricht mit Akzent, während eine böse Frau ihre Wespentaille zeigt und ihre verführerischen Kräfte einsetzt. Doch wer sind eigentlich diese Superhelden und wer hat sie gemacht? Choreograf Leandro Kees begibt sich in seinem Stück auf die Suche nach den vergessenen Helden des Alltags. In dem Duo für eine Tänzerin und einen Tänzer fragt er, wie Äußerlichkeiten den Wert eines Menschen bestimmen. Dabei wechselt die Show permanent zwischen alltäglichen und filmischen Szenen, zwischen realen und virtuellen Realitäten, zwischen glitzernden Talentshows und stillen Begegnungen. Ein ehrlicher und humorvoller Dialog über Klischees, Geschlechterrollen und Akzeptanz. 13. Februar 2020, 11 Uhr, ab 12 Jahren

Post für den Tiger

„Immer wenn du weg bist, bin ich so einsam“, sagt der Tiger. „Schreib mir doch mal aus der Ferne, damit ich mich freue.“ Das „Fliegende Theater“ aus Berlin erzählt die Janosch-Geschichte, wie der kleine Bär und der kleine Tiger die Briefpost, die Luftpost und das Telefon erfinden. In kleinen Mitspielaktionen werden die Kinder im Publikum beteiligt und erhalten Briefe vom Bären oder können mit dem Tiger telefonieren. 17. Februar 2020, 10 Uhr, ab 4 Jahren, Fliegendes Theater Berlin

Peter Pan

Schon seltsam, wenn mitten in der Nacht ein Junge im Kinderzimmer landet, der wild umherfliegt und ein ziemliches Chaos veranstaltet, um seinen eigenen Schatten wieder einzufangen. Zudem wird dieser Verrückte auch noch begleitet von einer plappernden, leuchtenden, umherlichternden Knutschkugel namens Tinkerbell. Absolut mysteriös… Peter Pans berühmte Abenteuergeschichte von James Matthew Barrie über die Macht der Fantasie und den oft nicht leichten Abschied vom Kindsein für jüngere, ganz junge, ältere, ganz alte und, vor allem, ewige Kinder auf die große Bühne. 26. Februar 2020, 10 und 16 Uhr, ab 7 Jahren, Theater der Jungen Welt Leipzig

Operette in drei Akten: Der Vetter aus Dingsda

Die schöne, wohlhabende und fast volljährige Julia soll unter die Haube. Wenn es nach ihrem Onkel und Vormund Josse Kuhbrot geht, dann steht der künftige Ehemann schon fest: Dessen Neffe August soll es werden, damit das umfangreiche Erbe in der Familie bleibt. Julias Herz aber schlägt für einen anderen… Die 1921 uraufgeführte Operette von Eduard Künneke bietet alles, was man sich wünschen kann: schwärmerische romantische Momente, herzergreifende Gefühlsverwirrungen, mitreißende Tanzrhythmen und eine gute Prise Walzerseligkeit. 29. Februar 2020, 19.30 Uhr, Landestheater Detmold

Ausverkaufte Veranstaltungen

Die Veranstaltungen „Ein Amerikaner in Paris“, „Axel Hacke liest und erzählt“, „Die kleine Hexe“, „Spaaaß! [Für Keenies]“, „Suzanne von Borsody liest Frida Kahlo“, „So oder so – Hildegard Knef“ und „Stimmflut – Das A-cappella-Event“ sind bereits ausverkauft.


Weitere Informationen

Veranstaltungen im Lessingtheater


Kartenvorverkauf und Information

Weitere Vorverkaufsstellen: An allen bekannten Vorverkaufsstellen mit ADticket sowie im Internet unter www.lessingtheater.de.