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Inhalt
14.02.2020

Theater im März

Eine Geschichte zweier Familien über einen Zeitraum von 80 Jahren, eine pakistanische Schülerin, die sich für die Rechte von Mädchen und das Recht auf Bildung einsetzt, ein biografischer Theaterabend rund um Hildegard von Bingen – dinkelfrei – sowie ein Konzertabend mit der "Amsterdam Klezmer Band" sind nur ein kurzer Ausblick auf den sehr abwechslungsreichen Theatermonat März mit 17 Veranstaltungen im Lessingtheater Wolfenbüttel.

Operette in drei Akten: Der Vetter aus Dingsda

Die schöne, wohlhabende und fast volljährige Julia soll unter die Haube. Wenn es nach ihrem Onkel und Vormund Josse Kuhbrot geht, dann steht der künftige Ehemann schon fest: Dessen Neffe August soll es werden, damit das umfangreiche Erbe in der Familie bleibt. Julias Herz aber schlägt für einen anderen… Die 1921 uraufgeführte Operette von Eduard Künneke bietet alles, was man sich wünschen kann: schwärmerische romantische Momente, herzergreifende Gefühlsverwirrungen, mitreißende Tanzrhythmen und eine gute Prise Walzerseligkeit. 1. März 2020, 16 Uhr, Landestheater Detmold


Carolin Fortenbacher ist »La Diva Loca«

Carolin Fortenbacher ist auf dem Weg in lateinamerikanische Länder, die großen Musicals und Welthits im Gepäck. Auf dem Weg nach Süden erwischt sie der musikalische Sonnenstich, und nichts bleibt wie es mal war: "Evita" wird zum sexy Bossa, "Cats" zum schwülen Tango und "Carmen" zum Calypso. Ihre feurig-scharfe Band lässt sie auf Wolke 7 tanzend singen und reist mit ihr ohne Umwege immer weiter in Richtung Sonne. Tiefsinnig, frohsinnig, unsinnig. 6. März 2020, 19.30 Uhr

Casanova Society Orchestra

Die Zwanzigerjahre werden golden genannt. Sie stehen für eine Zeit, in der alles schon mal da war: Massenmedien, Tanzvergnügen, Ohrwürmer, Finanzkrise (in der Reihenfolge). Die beste Unterhaltungsmusik aller Zeiten entsprang der Feder von Grothe, Holländer und den Kollos diesseits und Gershwin und Whiteman jenseits des Großen Teichs. Andreas Holzmann und das »Casanova Society Orchestra« holen sie zurück. Mit allem was die Musik schon damals vergoldet hat: Vielseitige Arrangements, virtuose musikalische Fernreisen und komisch bis melancholische Texte. 7. März 2020, 19.30 Uhr

Genau wie immer: Alles anders

Es geht um Freundschaft, Chaos, Eltern, Lehrer, Schmetterlinge im Bauch, Sexualität, Verwirrungen, Geheimnisse, Missverständnisse. Und natürlich um Liebe. Erzählt wird die Geschichte von den Zwillingen Mona und Theo die mit ihrer alleinerziehenden Mutter ein zufriedenes, relativ ruhiges Leben verbringen. Doch eines Tages quartiert sich etwas bei ihnen ein. Erwartet und doch überraschend. Ein merkwürdiges Wesen, das einiges durcheinanderbringt: Die Pubertät schlägt zu. Und plötzlich ist nichts mehr wie gestern und alles anders als morgen. Identität und Rolle, Liebe und Freundschaft, sexuelle Selbstbestimmung sowie Körperlichkeit und Selbstbewusstsein sind Themen dieser Inszenierung. 9. März 2020, 11 Uhr, Theater Strahl Berlin, ab 12 Jahren

Für die Rechte von Mädchen und das Recht auf Bildung für Kinder in der ganzen Welt: Malala

Schon mit 11 Jahren stand die pakistanische Schülerin Malala Yousafzai gegen die Taliban auf, die ihre Mädchenschule schließen wollten. 2012 erlangte sie weltweite Aufmerksamkeit, als sie ein Attentat von Taliban-Kämpfern schwer verletzt überlebte. Seitdem setzt sie sich für die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt ein, insbesondere das Recht von Mädchen auf Bildung. Im Alter von 17 Jahren erhielt sie 2014 für ihr Engagement den Friedensnobelpreis und wurde drei Jahre später zur UNO-Friedensbotschafterin ernannt. 10. März 2020, 9 und 11 Uhr, Atze Musiktheater Berlin, ab 10 Jahren

Die Geschichte zweier Familien über 80 Jahre: Das Ende des Regens

2039: Gabriel York erwartet seinen Sohn Andrew, den er vor 20 Jahren verlassen und seitdem nicht mehr gesehen hat. Es regnet. 1968: Henry Law verlässt seine Frau Elizabeth und den 8-jährigen Sohn Gabriel. Über den Grund seines Fortgehens wird Elizabeth für immer schweigen. Es regnet. 1988: Der 28-jährige Gabriel Law bricht nach Australien auf, um sich auf die Spuren seines zwanzig Jahre zuvor verschwundenen Vaters zu begeben. Es regnet. 1988: Als Gabriel sich in die junge Gabrielle York verliebt, kommen sie einem seit fast 30 Jahren verschwiegenen Geheimnis auf die Spur, dessen Folgen das Schicksal ihrer beiden Familien unauslöschlich und für immer miteinander verbindet. Es regnet. 2039: Gabriel York, der Sohn von Gabriel und Gabrielle, begegnet seinem Sohn Andrew. Szene um Szene greift die Handlung voraus und zurück, verschränken sich die Orte des Geschehens, zeigen sich die Figuren zu unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens. 12. und 13. März 2020, 19.30 Uhr, Metropoltheater München

Modern Dance mit "Philadanco!"

Überall auf der Welt steht »Philadanco!« für Innovation und Kreativität, aber auch für die Bewahrung afroamerikanischer Tanztraditionen. Gegründet wurde das Ensemble aus der Not heraus: Joan Myers Brown wollte afroamerikanischen Tänzern, die damals vielerorts noch diskriminiert wurden, eine Heimstatt bieten. Und auch heute noch macht es sich die Compagnie zur Aufgabe, kulturelle Barrieren zu überwinden und Brücken für Menschen unterschiedlichster sozialer Herkunft zu bauen. »Philadanco!« definiert sich selbst durch künstlerische Integrität, hervorragend ausgebildete Tänzer voll überschwänglicher Lebensfreude und einfallsreichen Choreografien mit Witz und Charme. 15. März 2020, 19.30 Uhr

Ferdi und die Feuerwehr

Ferdi und sein Opa sind ein perfektes Team und sie verbringen viel Zeit zusammen, am besten allein zuhause. Denn Ferdi liebt es, mit seinem Opa ausgiebig Feuerwehr zu spielen, immer neue Ideen zu entwickeln und dabei brenzlige Situationen zu überstehen. Eines schönen Tages fällt Opa bei einem gespielten Feuerwehreinsatz von der Leiter und kann sich nicht mehr bewegen. Das Blöde daran ist, dass er wie immer vergessen hat, sein Handy aufzuladen. Da muss Ferdi sich ganz allein überlegen, was zu tun ist. Wird er es schaffen, Hilfe für seinen geliebten Opa zu holen? Ein feuerrotes Singspiel über Mut und das Zusammenspiel der Generationen 17. März 2020, 10 und 16 Uhr, Atze Musiktheater Berlin, ab 4 Jahren

Regarding the Bird

Ob jemand lacht oder weint, kann Hannah nur mit Hilfe einer App auf ihrem Handy erkennen. Bei ihr wurde das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Soziale Interaktion fällt ihr schwer. Für andere wirkt sie wunderlich, manchmal sogar beängstigend. Und als es dann noch zu dem Vorfall mit dem Vogel kommt, entscheiden Hannahs Mitschüler, dass sie die Klasse verlassen muss. Aber damit will sie sich nicht abfinden, denn was ist schon »Normal«? Kann Hannah ihre Klasse davon überzeugen, sie so zu akzeptieren, wie sie ist? Die Geschichte einer Schülerin mit Asperger-Syndrom von Nitzan Cohen. 19. März 2020, 11.30 Uhr, Theater der Jungen Welt Leipzig, ab 14 Jahren

Wer bestimmt, was lustig ist? Interaktives Theater mit "Spaaass! [Für Keenies]"

Die Klasse wartet auf den Sportlehrer. Es wird geplaudert, über Schuhmarken und wer mit wem. Als der Lehrer auftaucht, hat ein Schüler bunte Spangen im Haar – voll komisch! »Freeze!« – Der Moderator unterbricht das Spiel. Im Austausch mit den Zuschauern spitzen die Schauspieler Konflikte zu, improvisieren, diskutieren und entwickeln gemeinsam alternative Lösungsstrategien. Die Themen sind Mobbing im Sozialraum Schule, Gruppendynamik und Gruppenzwang, Klassengemeinschaft und Courage sowie Solidarität. 20. März 2020, 9 Uhr, Theater Strahl Berlin, ab 11 Jahren (5. und 6. Klasse)

Figurentheater nach einem Märchen von Janosch: Josa mit der Zauberfidel

Josa ist der Sohn eines Köhlers. Köhler müssen groß und stark sein, denn sie müssen Baumstämme schleppen. Josa aber ist klein und gar nicht stark. Das macht seinem Vater große Sorgen. Nun hat der kleine Junge einen Vogel als Freund und als der sieht, wie unglücklich er ist, schenkt er ihm eine Zauberfidel. Er lehrt ihn, ein Lied darauf zu spielen und das ist so schön, dass jeder, der es hört, davon größer und stärker wird. Der Vogel lehrt ihn auch, das Lied rückwärts zu spielen: Jeder, der das hört, wird so klein wie ein Fliegenbein. Sieben Tage lang, vorwärts und rückwärts übt Josa sein Lied und so zieht er durch die Welt. Macht Schwache stark und Starke schwächer und kommt schließlich ans Ende der Welt. Und wenn er zum Mond kommt, dann spielt er ihn groß. Das sieht der alte Köhler und ist stolz auf seinen kleinen und gar nicht starken Sohn. 22. März 2020, 16 Uhr, Fliegendes Theater Berlin, ab 4 Jahren

Figurentheater für Erwachsene nach der Novelle von Stefan Zweig: Schachnovelle

An Bord eines Schiffes auf dem Weg von New York nach Buenos Aires. Seltsames Passagiervolk flaniert auf dem Achterdeck. Ein millionenschwerer Ölmagnat und ein geldsüchtiger Schachweltmeister liefern sich manische Brettspielgefechte, während der mysteriöse Dr. B. mit den Geistern seiner Vergangenheit kämpft. Ein paar gedruckte Zeilen – die banalen Aufgaben eines Schachrepetitoriums – helfen Dr. B. zu überleben. Doch die ersehnte Rettung durch geistige Beschäftigung schlägt ins fatale Gegenteil um, als er beginnt, im Kopf Schach gegen sich selbst zu spielen. Dr. B. verzweifelt, denn immer wieder auf sich selbst zurückgeworfen, heißt es unweigerlich irgendwann »Matt«. Stefan Zweigs Meisternovelle ist ein Plädoyer für Selbstbestimmung und für Kreativität. 25. März 2020, 20.30 Uhr

Ein biografischer Theaterabend: Die schon wieder – Hildegard von Bingen dinkelfrei

So geht das nicht! Das macht man nicht! Das schaffst du nie! Was nützt das schönste Ziel, wenn man nicht weiß, wie man es erreichen kann? Wenn Neid und Missgunst Anderer oder ängstliche Bedenkenträger und engstirnige Bürokraten sich einem in den Weg stellen? Das Leben der Hildegard von Bingen war voll von Situationen, in denen nichts mehr ging und es am logischsten gewesen wäre, klein beizugeben. Doch ging es um ihre Selbstbestimmung, um Gerechtigkeit und Überwindung lebensfeindlicher Traditionen, war die berühmteste Frau des Mittelalters nicht zu (s)toppen. »Die schon wieder!« dachte wohl mancher Mönch, mancher Probst und selbst der Papst, wenn die Nonne, von einem »Geht nicht!« ermutigt, gleich noch einmal an deren Tür klopfte. 27. März 2020, 19.30 Uhr

Klezmer mit neuen Einflüssen aus Balkan, Ska und Jazz: Amsterdam Klezmer Band

Wer aufgrund des Bandnamens puristische jiddische Folklore erwartet, wird nicht schlecht staunen, denn die Niederländer kombinieren die Klezmer-Tradition auf ihrem jüngsten Album »Oyoyoy« mit Slawischem vom Schwarzen Meer, Balkan Brass und osteuropäischen Rhythmen. Dazu kommen Klassikmomente, Blues, Jazziges, Reggae- und Rap-Klänge. Eine einmalige Stilmelange. Wie ihre Vorbilder, die »Klezmorim«, jene fahrenden Musikanten jüdischer Abstammung, ist die »Amsterdam Klezmer Band« in der ganzen Welt unterwegs und hat bereits 1.000 Konzerte in 34 Ländern gespielt. 28. März 2020, 19.30 Uhr

Zuckerfest für Diabetiker

Zwei Deutsche erklären die türkische Kultur. Ein guter Plan, wenn da nur nicht immer die Türken dazwischenkämen. Da will man sich einfach einen Abend lang gepflegt über orientalische Marotten lustig machen und bekommt plötzlich selbst den Spiegel vorgehalten. Fazit für europäische Besucher: Ein ebenso unterhaltsamer wie lehrreicher Kabarettabend, der Großhirn und Zwerchfell gleichermaßen stimuliert. Fazit für orientalische Besucher: Ich schwöre bei meiner Mutter, lustigste Show der Welt. 29. März 2020, 19.30 Uhr

Ausverkaufte Veranstaltungen

Die Veranstaltungen "Drachenläufer (The Kite Runner)" und "Novecento" sind bereits ausverkauft.


Weitere Informationen

Veranstaltungen im Lessingtheater


Kartenvorverkauf und Information

Weitere Vorverkaufsstellen: An allen bekannten Vorverkaufsstellen mit ADticket sowie im Internet unter www.lessingtheater.de.