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28.11.2019

Zukunftsräume Niedersachsen: Förderbescheid übergeben

Birgit Honé, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, hat am Mittwoch, 27. November 2019, die ersten vier Förderbescheide für die Richtlinie „Zukunftsräume Niedersachsen“ überreicht – ein Bescheid sichert die Förderung der Projektagentur Wolfenbüttel zu (300.000 Euro).

Ziel des Programms „Zukunftsräume Niedersachsen“ ist die Steigerung der Attraktivität und Lebensqualität von Klein- und Mittelstädten, Gemeinden sowie Samtgemeinden ab 10.000 Einwohnern in Niedersachsen, die in ländlichen Räumen Zentrumsfunktionen wahrnehmen. „Das große Interesse an dem neuen Programm zeigt deutlich, dass wir eine Lücke im bisherigen Angebot an Fördermöglichkeiten schließen“, sagte Honé bei der Übergabe der Förderbescheide im Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig. „Mit der Richtlinie stärken wir die ländlichen Räume nachhaltig. Hier übernehmen die kleinen und mittleren Zentren eine wichtige Rolle. Sie sind es, die ländliche Räume für Unternehmen attraktiv halten, weil ihre Infrastruktur und ihre Angebote die ländlichen Räume auch als Lebensräume interessant machen. Und nur so bekommen wir Fachkräfte in die ländlichen Räume.“

Birgit Honé: „Die Bandbreite unserer Richtlinie zeigt sich auch bei den vier Projekten, die hier und heute einen Förderbescheid erhalten. Das Zusammenwirken von fachlichem Know-how und einem hohen Engagement der antragstellenden Kommunen haben in kürzester Zeit zu wirklich guten Projektideen und Projektanträgen geführt. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen!“ Mit dem neuen Förderprogramm setzt das Land Niedersachsen ein deutliches Signal, die Ankerfunktion von kleinen und mittleren Zentren in ländlichen Räumen für ein lebenswertes ländliches Umfeld nachhaltig zu entwickeln. „Eine solche Entwicklung setzt immer voraus, dass es Menschen gibt, die sich intensiv dieser Aufgabe annehmen.

Insgesamt war die Qualität aller eingereichten Anträge hervorragend. Mit der Realisierung dieser Projekte werden wir wieder ein Stück mehr attraktive und urbane Lebensbereiche in den ländlichen Räumen ausbauen können, die ihre positive Strahlkraft in den gesamten Amtsbezirk entfalten werden“, betont der Landesbeauftragte Matthias Wunderling-Weilbier und ergänzt: „Eines haben alle geförderten Projekte gemeinsam: Sie bündeln Wissen, machen daraus Arbeit und Innovation mit Hilfe von Kooperation.“

Gemeinsam richten die Ostfalia Hochschule, die Stadt Wolfenbüttel und der Landkreis Wolfenbüttel eine Projektagentur ein. Getragen durch die Initiative der Projektpartner und in Kooperation mit der Wirtschaft der Region, soll das Projektbüro durch den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen insbesondere regional bedeutsame Projekte identifizieren und entwickeln. Das Projektbüro soll die Ressourcen bündeln und durch Anträge zur Förderung der Projekte an Europäische Fonds, Bund und Land sowie durch Einwerben von weiteren Drittmitteln, die Innovation in Stadt und Landkreis fördern.

Ziel ist die Stärkung des Mittelzentrums Wolfenbüttel im Hinblick auf seine Ankerfunktion für den umgebenden ländlichen Raum. Dabei können sowohl technische und wirtschaftliche als auch soziale Innovationen einen Beitrag leisten. Hierbei wird die Ostfalia Hochschule als Treiber für Fortschritt unterstützen und den Wissens- und Technologietransfer intensivieren. Um die Potenziale und Synergien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Organisationen und Kommunen auszubauen, soll das Projektbüro als Basis für Kooperationen dienen. Die Zuwendung wird in Höhe von 300.000 Euro zur Durchführung des Projektes gewährt. Der Fördersatz beträgt 60 Prozent.

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