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Ein Mädelswochenende in Wolfenbüttel

Genuss, Erholung & Zeit zum Plaudern

Dies ist nun schon unser zehntes Mädels-Wochenende seit wir das Studium beendet haben. Da wir mittlerweile in ganz Deutschland verteilt leben, sehen wir uns kaum und selbst das Telefonieren ist zur Seltenheit geworden. Einmal jährlich heißt es daher: stundenlang quatschen und einfach Zeit miteinander verbringen. In diesem Jahr entschlossen wir uns, nach einem kleinen Ort zu suchen, der uns Kultur und Entspannung bieten würde und stießen bei unserer Recherche auf Wolfenbüttel. Also – auf in die Lessingstadt!

Freitag

14 Uhr: Erst einmal entspannt im Hotel einchecken und auf das beginnende Freundinnen-Wochenende anstoßen.

Tipp: Eine günstige Alternative zum Hotel ist das Jugendgästehaus, direkt am hübschen Seeligerpark gelegen. Auch Ferienwohnungen können über die Tourist-Information gemietet werden.

16 Uhr: Kulinarischer Stadtbummel

Ob die traditionelle Lessing-Stracke, Feinkost, Torte oder frisch gerösteter Kaffee – während der Genussmanufaktour bekommt ihr neben einigen Häppchen Stadtgeschichte allerlei Proben lokaler Leckereien. Drei Stunden lang schlemmt ihr euch durch die Köstlichkeiten Wolfenbüttels.

19.30 Uhr: „Das Trinkgeschirr, sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr.“

Dass Wilhelm Busch viele gesellige Tage in Wolfenbüttel verbrachte ist kein Geheimnis und auch seine Silvesterbowle trank der Humorist hier gerne. Getreu seines Mottos kehrt ihr in einem Innenstadtlokal ein. Und natürlich gibt es auch Wolfenbüttels Kult-Getränk Nummer eins: den Jägermeister. Zum Wohl!

Samstag

08.30 Uhr: Der frühe Vogel… macht Sport!

Beim Outdoor-Training an den elf Fitnessgeräten in den Wallanlagen kommt ihr schnell ins Schwitzen. Die grünen Wallanlagen oder der Seeliger Park eignen sich perfekt zum Joggen oder für einen morgendlichen Spaziergang.

10 Uhr: Der frühe Vogel … dreht sich lieber noch einmal um!

Ihr habt euch für die zweite Variante entscheiden? Dann heißt es jetzt aufstehen und fertig machen zum Frühstück im Hofcafé. Ob bei gutem Wetter im Garten oder im Winter am Kamin – hier ist es einfach gemütlich.

12 Uhr: Bummeln und Stöbern

In der Altstadt gibt es neben Traditionsbetrieben wie dem Schuhmacher Janke oder dem Gourmetmarkt Röber eine Reihe schnuckeliger Läden. Wer Handarbeiten liebt, der findet in Kreativgeschäften wunderbare Stoffe und Wolle. Stöbert durch die unzähligen Bücher im Antiquariat oder entdeckt das Antiquitätengeschäft um die Ecke. Zwischen antiken Möbeln, altem Geschirr und neuen Dekoartikeln könnt ihr hier einen Kaffee trinken.

Samstags ist Wochenmarkt in Wolfenbüttel. Regionale Gemüsegärtner und Blumenhändler bieten hier ihre Produkte an. Eine gute Gelegenheit, sich mit Obst und Snacks für den Nachmittag einzudecken.

14.30 Uhr: Ein Nachmittag für Wasserratten

Unternehmt eine Floßtour oder paddelt auf der Oker durch die idyllische Landschaft des Nördlichen Harzvorlandes. Das Stadtbad Okeraue verleiht Kanus. Ihr möchtet lieber entspannen? Dann empfehlen wir euch einen Sauna-Nachmittag im Stadtbad Okeraue. Die Außensauna und der 6000 qm große Saunagarten bieten einen herrlichen Blick ins Grüne.

19.30 Uhr: Bei Italienern Zuhause

Im Restaurant Vinum Italicum zaubert Alfio seinen Gästen stets ein Lächeln ins Gesicht. Sei es mit einer Empfehlung eines guten Weins oder mit der Erfüllung eines Sonderwunsches. In gemütlicher Atmosphäre könnt ihr hier stundenlang essen, trinken und quatschen.

Sonntag

10 Uhr: Unterwegs mit dem Rad

Mit dem E-Bike (Tourist-Information) seid ihr flexibal und frühstückt entweder in der Altstadt oder z.B. etwas außerdem halb beim Löwenbäcker oder im Holzofencafé von Richter. Bei leckeren Brötchen, Produkten aus der Region und dem einen oder anderen Kaffee könnt ihr in aller Ruhe frühstücken (jede Menge Frühstücksideen gibt es auf dem echtlessig-Blog).

Am neuen Weg befindet sich das Gärtnermuseum. Im sogenannten Streckhof  erfahrt ihr, wie Wolfenbüttel Mitte des 18. Jahrhunderts zur Gärtnerstadt wurde und diese Tradition bis in die 50er Jahre aufrechterhielt.

Tipp: Erkundigt euch vorab in der Tourist-Information nach den Öffnungszeiten des Gärtnermuseums, da diese unregelmäßig sind. Alternativ empfehlen wir nach dem ausgiebigen Frühstück eine Runde Discgolf im Seeligerpark.

14 Uhr: Schloss - Bibliothek – Bürgermuseum

Die 400-jährige Geschichte der Herzöge in Wolfenbüttel ist bunt und verrückt. Unzählige Herrscher verwirklichten ihre Bauträume in der Stadt. Einer davon ist das Schloss Wolfenbüttel, das ihr euch mit oder ohne Führung anschauen könnt.

Als verrückten Bücherwurm könnte man Herzog August den Jüngeren bezeichnen, denn er besaß zum Ende seines Lebens 135000 Titel in 35000 Bänden. Diese eindrückliche Sammlung ist heute in der Herzog August Bibliothek zu bewundern.

Wer Lust hat, einige historische Persönlichkeiten der Stadt wie zum Beispiel Gustav Busch, Gerhard Kubetschek oder Friederike Riedesel kennenzulernen, der sollte einen Blick in das 2017 eröffnete Bürgermuseum werfen.

17 Uhr: Rückfahrt nach Hause. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – vielleicht auch wieder in Wolfenbüttel!