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25.07.2019

„MGV von 1885 gemischter Chor Halchter“ auf großer Fahrt

Der „MGV von 1885 gemischter Chor Halchter“ hat mit seinen aktiven und passiven Mitgliedern und interessierten Gästen bereits die dritte Fahrt in diesem Jahr unternommen.

Abfahrt war um 9 Uhr vom Gemeinschaftshaus (GH) Halchter in Richtung Magdeburg zu dem Schiffsanleger Magdeburg/Rothensee.

Mit der „MS Klabautermann“ ging es auf große Fahrt. Das Schiff ist technisch hoch modern und dennoch nostalgisch wie vor 100 Jahren. Zum Wohle der Gäste wurde die Platzkapazität auf 55 Plätze begrenzt. Während der Reise vermittelt der Kapitän wissenswertes über Land und Leute, aber nicht aus einem abgekapselten Steuerstand heraus, sondern von seinem Steuerstand an der Bugseite des Gastraumes, fast inmitten seiner Gäste. Die Qualitäten des Schiffkochs sollen auch nicht unerwähnt bleiben. Alle übrigen notwendigen Arbeiten, bis hin zur Versorgung der Gäste, wurden vom Matrosen, dem Sohn des Kapitäns erledigt.

Zunächst ging es auf dem Mittellandkanal in östliche Richtung. Dabei überquerte die „MS Klabautermann“ auf der mit 918 m längsten Kanalbrücke der Welt, den Elbestrom, was vom Kapitän ortskundig kommentiert wurde: „rechts sehen sie die Elbe, links sehen sie dieselbe“. Kurz darauf wurde die Doppelschleuse Hohenwarthe erreicht wo die Reisegruppe mit dem Schiff 18 Metern abwärts geschleust wurde. Danach ging es etwa 50 Kilometer weiter durch den Elbe-Havel-Kanal. Nach weiteren zum Teil schon in den 30er Jahren erbauten Schleusen Zerben und Wusterwitz wurde der Plauer See erreicht. Nach dessen Passage erreichte die Reisegruppe ihr Hotel in der Stadt Brandenburg, der ältesten Stadt der Mark Brandenburg. Dort ließ die Reisegruppe den Abend im Hotel bei Akkordeonmusik und Gesang ausklingen.

Am nächsten Morgen wurde der Anker erneut gelichtet. Nach der Passage der Vorstadtschleuse Brandenburg ging es die Havel stromaufwärts. Unzählige Havelarme und viele kleine und große Inseln in einer intakten Natur luden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Nach Erreichen des malerischen Fischerörtchens Katzin gelangte die „MS Klabautermann“ wenig später auf die weitverzweigte Seenlandschaft der Potsdamer Havel. Ein See folgt nun dem anderen. Die Reisegruppe genoss das turbulente Treiben auf den Seen bei sonnigem Wetter bei fast 40 Grad. Idyllisch gelegene Örtchen wie Rhöben, Werder und Caputh wurden passiert. Nachdem die einstige Residenz der preußischen Könige und deutschen Kaiser, die Landeshauptstadt Potsdam, passiert wurde, ging das Schiff an der nicht minder geschichtsträchtigen Glienicker Brücke vor Anker. Dort endete die herrliche Schifffahrt mit der MS Klabautermann.

Der Reisebus wartete bereits auf die Reisegruppe und startete mit einem Reiseleiter zu einer zweistündigen Stadtrundfahrt. Anschließend hatte die Reisegruppe die Chance, Potsdam zu Fuß zu besichtigen. Bei fast 40 Grad hatte die Mehrheit der Reisegruppe jedoch die Idee, die Zeit lieber im Schatten mit einem Eisbecher zu verbringen. Gegen 17 Uhr ging es mit dem Bus zurück zum Gemeinschaftshaus Halchter.

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