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26.09.2018

Herzen gegen Schmerzen

Zu einem Aktionstag der besonderen Art luden jüngst die Damen der „Quatsch´n-Quilter-Nähgruppe“ ins Konferenzzentrum des Städtischen Klinikums. Beim „Herzkissen-Nähtag“ hatten allen Interessenten die Möglichkeit ihre Fertigkeiten an der Nähmaschine beziehungsweise Nadel unter Beweis zu stellen. Schließlich ging es darum, den Patientinnen und Patienten des Klinikums mit den selbstgenähten Kissen eine Freude in schweren Stunden zu bereiten.

Beim Gang durchs Klinikum kann man sie hier und da entdecken, die farbenprächtigen Herzkissen und Kuscheltiere der „Quatsch´n-Quilter-Nähgruppe“. Sodass sich zwangsläufig die Frage stellt, was es damit auf sich hat. „Die Herzkissen sind für Frauen gedacht, die an Brustkrebs erkrankt sind. Sie helfen den Druckschmerz nach Operationen zu mildern und können bequem in die Achselhöhle geklemmt werden. Darüber hinaus spenden sie vielleicht auch ein wenig Trost und erinnern die Patientinnen daran, dass sie in der schweren Zeit nicht allein sind“, erklärt Organisatorin Gabi Wittchen.

Seit acht Jahren treffen sich die rund 20 Frauen der „Quatsch´n-Quilter-Nähgruppe“ und Frauen aus der Pfarrgemeinde Salzdahlum im Gemeindehaus. Die Räumlichkeit wird den Frauen kostenlos von der Pfarrgemeinde zur Verfügung gestellt. Finanziell wird die Gruppe vom Förderverein des Klinikums unterstützt. Zum ersten Mal hatte das Nähen der Kissen nun im Konferenzzentrum des Klinikums stattgefunden. Bei Kaffee und Kuchen und mit Unterstützung einiger Mitarbeiter des Klinikums wurden an einem Nachmittag knapp 180 Herzkissen und zirka 50 Kuscheltiere gefertigt. Eine stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass die Frauen durchschnittlich 400 Herzkissen pro Jahr nähen. Neben Brustkrebspatientinnen werden die Herzkissen, Kuscheltiere und kleine Gespensterpuppen auch an Palliativpatienten und Kinder verschenkt. „Für die Patienten werden die Herzkissen oft zu ständigen Wegbegleitern während ihres Aufenthalts in unserem Klinikum. Das Engagement der Ehrenamtlichen ist nicht hoch genug einzuschätzen“, erklärte Mitorganisatorin Michaela Göbel vom Städtischen Klinikum, die allen Teilnehmerinnen der Nähgruppe und der Pfarrgemeinde Salzdahlum einen herzlichen Dank aussprach.

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