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11.07.2018

Eckhaus ausgebrannt – alle Stadtwehren im Einsatz

Am späten Dienstagabend, 10. Juli 2018, gegen 22.15 Uhr, wurde die Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel zu einem Feuer in die Zickerickstraße gerufen. Aufgrund der massiven Rauchsäule erkannte der Brandmeister vom Dienst (BvD), Carsten Franke, schon aus der Ferne das Ausmaß des Brandes.

Umgehend wurde das Alarmstichwort erhöht und alle elf Ortsfeuerwehren der Stadt alarmiert. Unter der Leitung des Stadtbrandmeisters, Olaf Glaeske, arbeiteten die Feuerwehren die Schadenslage gemeinsam ab.

Im frühen Stadium des Einsatzes konnten zwei Personen über die Drehleiter und eine weitere Person über ein Sprungpolster gerettet werden. Die Verletzten wurden anschließend durch den Rettungsdienst behandelt und den Krankenhäusern zugeführt. Zur Brandbekämpfung wurden drei Einsatzabschnitte gebildet, die sowohl der Eindämmung der Flammen als auch dem Schutz der Nachbargebäude dienten. Dies erfolgte mittels Feuerwehrleuten unter Atemschutz im Gebäude und Drehleitern von außen. Nach zirka zweieinhalb Stunden konnte das Feuer so unter Kontrolle gebracht werden. Zudem wurde die Brandausbreitung auf angrenzende Häuser erfolgreich verhindert. Stadtbrandmeister Olaf Glaeske zum Einsatzverlauf: „Nach der typischen anfänglichen Chaos-Phase haben wir schnell Struktur in diesen komplexen Einsatz bringen können, bei dem die Kameradinnen und Kameraden aller elf Ortsfeuerwehren bis an ihre Leistungsgrenze gingen und Hand in Hand arbeiteten. Aufgrund der Bauweise des Gebäudes war es dennoch ein langwieriges Unterfangen, den Brand erst unter Kontrolle bringen und dann löschen zu können.“

Über die gesamte Einsatzdauer waren insgesamt 150 Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt. Unterstützt wurden die Kräfte dabei durch die Berufsfeuerwehr Braunschweig mit einer zusätzlichen Drehleiter. Ebenfalls vor Ort waren mehrere Polizeikräfte sowie die die Schnelle Einsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes zur Versorgung der Helfer. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an.

Inmitten dieses Großeinsatzes kam es noch zu einem ausgelösten Rauchmelder in der Krummen Straße. Zur Erleichterung aller Beteiligten handelte es sich um einen Fehlalarm, dem die Ortsfeuerwehr Ahlum nachging.

Da in dem Haus 21 Personen gemeldet waren, galt es, parallel zu den Löscharbeiten durch die Feuerwehr, von der Stadtverwaltung den Aufenthalt der Personen festzustellen. Gegen 1 Uhr konnte schließlich bestätigt werden, dass sich alle dort gemeldeten Personen außerhalb des Hauses befinden. Die Stadtverwaltung kümmert sich nun um die Unterbringung der betroffenen Personen. Da sich in den sozialen Netzwerken schon viele Personen gemeldet haben, die für die Familien spenden wollen, wurde eine Koordinierungsstelle bei der Stadt eingerichtet. Hier können Spendenangebote gemeldet werden, die zunächst gesammelt und dann bei Bedarf abgerufen werden. Meldungen mit Spendenangebot und Kontaktdaten (Name und Telefonnummer) zur Vermittlung bitte an folgende Mail-Adresse: beschwerdemanagement@wolfenbuettel.de. Die Stadt wird weiterhin gezielt für Spenden aufrufen, die benötigt werden.

Aufgrund von Nachlöscharbeiten kann es am Mittwoch, 11. Juli 2018, weiterhin zu Vollsperrungen der anliegenden Straßen kommen. Weiterhin wird auch die nächsten Tage noch mit einer größeren Absperrung rund um das Haus zu rechnen sein.

Kontakt

beschwerdemanagement@wolfenbuettel.de