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16.10.2020

Förderprogramm der Stadt: Außen­gastronomie in der kalten Jahreszeit

Der Verwaltungsausschuss der Stadt Wolfenbüttel hat die Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Verlängerung der Außengastronomie beschlossen. Damit folgt die Politik einem Vorschlag von Bürgermeister Thomas Pink, der örtlichen Gastronomie mit weiteren Maßnahmen zu helfen. Darüber hinaus verzichtet die Stadt bis zum 30. April 2021 auf die Erhebung von Sondernutzungsgebühren. Schriftliche Anträge (einschließlich Kostenvoranschläge oder -schätzungen) können somit an das Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus gerichtet werden.

War in der ursprünglichen Idee der Stadtverwaltung geplant, lediglich die Anschaffung einheitlicher Pavillons zu unterstützten, haben Gespräche des Teams der Wirtschaftsförderung mit mehreren Gastronomen gezeigt, dass der Bedarf zum Teil breiter gefasst ist. Daher wurde die nun von der Politik verabschiedete Richtlinie entsprechend erweitert. Gefördert werden Maßnahmen, die gastronomischen Betrieben eine Außenbewirtschaftung in der kommenden Herbst-/Wintersaison ermöglichen.

Förderfähig sind investive Maßnahmen oder Anmietungen mit dem Ziel Außenbewirtschaftung anbieten zu können. Dazu zählt insbesondere der Kauf oder die Anmietung von geeigneten Pavillons, Zelten, Schirmen, Seitenwänden etc. zur temporären Nutzung einschließlich Auf- und Abbau sowie sonstige Ausstattung.

„Wir wollen den örtlichen Gastronomiebetreibern in Zeiten des eingeschränkten und erschwerten Betriebes aufgrund der Pandemie eine Möglichkeit geben, auch zur Herbst-/Wintersaison 2020/21 eine attraktive Außengastronomie anbieten zu können und damit einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen“, unterstreicht Bürgermeister Thomas Pink. Annette Junicke-Frommert, Wirtschaftsförderin der Stadt und Leiterin des federführenden Amtes ergänzt: „Diese Förderrichtlinie gilt für Gastronomiebetriebe im Stadtgebiet Wolfenbüttels einschließlich der Ortsteile Salzdahlum, Atzum, Ahlum, Wendessen, Linden, Halchter, Leinde, Adersheim, Fümmelse und Groß Stöckheim“.

Die Höchstquote für die Förderung investiver Einzelmaßnahmen beträgt 30 Prozent der nachweisbaren, förderfähigen Ausgaben des Zuwendungsempfängers. Bei der Anmietung von Pavillons, Zelten oder ähnlichen Objekten, einschließlich Auf- und Abbau, beträgt die Förderhöchstquote 50 Prozent der nachweisbaren, förderfähigen Ausgaben. Insgesamt ist die Fördersumme auf 5.000 Euro je Betrieb begrenzt. Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss der Stadt Wolfenbüttel im Rahmen einer einmaligen Anteilsfinanzierung gewährt. Bei der Berechnung der förderfähigen Kosten bleiben Eigenleistungen außer Betracht.

Anträge können bis zum 31. Januar 2021 gestellt werden. Das Amt für Wirtschaftsförderung und Tourismus schreibt die Gastronomiebetriebe am heutigen Freitag, 16. Oktober 2020, an und übersendet die Antragsformulare.

Anschreiben, Formular, Richtlinie und Hinweise

Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Verlängerung der Außengastronomie (PDF, 128 kB , 16.10.2020)

Anschreiben: Förderung für Gastronomiebetriebe in Wolfenbüttel (PDF, 827 kB , 16.10.2020)

Hinweise zum Förderantrag (PDF, 419 kB , 16.10.2020)

Antragsformular und Selbsterklärungsblatt (PDF, 314 kB , 16.10.2020)

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