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04.12.2018

Familie Nitsch spendet 5.000 Euro für Palliativeinheit

„Mein Mann hat regelrecht vom Palliativzimmer geschwärmt“, erzählt Gisela Nitsch. In den vergangenen Jahren war ihr Mann Rüdiger Nitsch häufiger als Patient im Städtischen Klinikum zu Gast.

„Die gesamte Betreuung war einfach wunderbar. Sogar unseren Hochzeitstag haben wir hier gefeiert“, lobt Gisela Nitsch die Palliativeinheit des Städtischen Klinikums. So hatte sich das Ehepaar entschieden, im Fall des Falles Geld für die Einrichtung zu sammeln. Im Rahmen der Beerdigung kam ein Betrag im mittleren vierstelligen Bereich zusammen, den die Familie Nitsch letztlich auf 5.000 Euro aufstockte, erklärte Marco Nitsch.

„Wir werden diese äußerst großzügige Spende zielgerichtet für den Palliativbereich einsetzen“, bedankte sich die zuständige Oberärztin Dr. Mechthild Altenhoff. Das Geld soll vor allem in Anschaffungen investiert werden, die aus dem normalen Krankenhausbudget nicht finanziert werden können, erörterte Pflegedirektor Ralf Harmel.

„Die Schwestern sowie das gesamte Personal kamen stets mit einem Lächeln in das Zimmer und haben alles möglich gemacht, was wir uns wünschten. Das ist nicht überall so und dafür möchten wir uns bedanken“, so Gisela Nitsch. Ein Lob, das Stationsleiterin Bettina Häger gerne entgegen nahm und versprach, an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterzuleiten.

Auf der Station 1.2 des Städtischen Klinikums stehen drei Palliativzimmer für Patienten mit fortgeschrittenen chronischen, nicht heilbaren Erkrankungen (Krebserkrankungen, aber auch Nicht-Tumorerkrankungen) zur Verfügung. Ziel ist es, die Lebensqualität von Patienten und ihren Angehörigen durch frühzeitige Unterstützung und individuelle Behandlung von zum Beispiel Schmerzen, Luftnot, Übelkeit, Ängsten sowie anderen belastenden Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art zu verbessern. Das Team der Palliativeinheit steht dabei für eine individuelle und persönliche, von menschlicher Zuwendung geprägte, ganzheitliche Behandlung.

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