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15.05.2018

Geförderter Wohnungbau im Gebiet „Östlich Fallsteinweg“

Nach langer Zeit (zuletzt 1995) wird in Wolfenbüttel wieder geförderter Wohnungsbau errichtet. Zwei Grundstücke für den mehrgeschossigen Wohnungsbau im Baugebiet „Östlich Fallsteinweg“ wurden im Rahmen eines zweistufigen Interessenbekundungsverfahrens durch die Stadt angeboten – die Entscheidung fiel mit Hilfe einer Bewertungsmatrix auf die THI Holding GmbH & Co. KG aus Hannover.

Die beiden Grundstücke (3654 und 7687 Quadratmeter groß) befinden sich im Südosten der Kernstadt Wolfenbüttels im Neubaugebiet „Östlich Fallsteinweg“, das im Sommer 2016 erschlossen wurde. Das Baugebiet südlich der Ahlumer Straße, zwischen dem Wohngebiet „Fallsteinweg“ und dem Gewerbegebiet „Schweigerstraße“ gelegen, dient sowohl der Bebauung mit Einfamilienhäusern in Einzel- und Doppelhausbebauung als auch dem mehrgeschossigen Wohnungsbau, um der Nachfrage bei allen Wohnraumangebotsformen nachkommen zu können.

Art und Umfang der baulichen Nutzung ergeben sich aus dem zugrunde liegenden Bebauungsplan IU „Östlich Fallsteinweg“. Gewünscht ist eine Bebauung mit kleinteiligen Mehrfamilienhäusern mit etwa acht bis zwölf Wohneinheiten, deren Freiflächen nicht durch den ruhenden Verkehr dominiert werden. Nebenanlagen sind auf die Gestaltung der Hauptgebäude abzustimmen und gestalterisch in die Freibereiche einzubinden.

Die angestrebte Wohnungsgemenge mit Raumanzahl und Wohnflächen war vorgegeben und für mindestens zehn bis maximal 30 Prozent der Wohnungen sollte eine Mietpreisbindung nachzuweisen sein. An diesem Verfahren haben mehrere Bewerber teilgenommen.

Die THI Holding GmbH & Co. KG beabsichtigt drei der geplanten zehn Gebäude (20 Wohnungen zwischen 56 und 98 Quadratmetern) im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus zu errichten. Der entsprechende Antrag ist, wie THI-Geschäftsführer Kurt Fischer betont, bei der NBank ist gestellt. Die Grundstückskaufverträge sowie ein städtebaulicher Vertrag mit besonderen Regelungen zum geförderten Wohnungsbau wurden mittlerweile notariell beurkundet. Mit den Verträgen wurde auch ein Zeitplan für die den Beginn und die Fertigstellung der geplanten Objekte vereinbart. So hat sich der Investor unter anderem verpflichtet, mit den Bauarbeiten für den geförderten Wohnungsbau spätestens vier Monate nach Erteilung der Baugenehmigung zu beginnen. „Im Dezember 2018 soll der erste Spatenstich erfolgen“, betont Fischer. Mit dem Hochbau soll dann im März 2019 begonnen werden. Die Fertigstellung des Projektes schätzt er auf Juni bis Dezember 2020. Die Vermarktung soll seinen Worten im August 2018 beginnen, wobei die Stadt das Belegrecht für die geförderten Wohnungen inne hat.

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