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08.08.2018

Gemeinsame Hilfe für den Stadtgraben

Dieser Sommer hat auch seine Schattenseiten. Aufgrund der Rekordhitze hat sich der Stadtgraben enorm aufgeheizt.

Als der hiesige Angelverein der Stadt in der vergangenen Woche meldete, dass der Sauerstoffgehalt im Stadtgraben gesunken sei und vermehrt Grundfische wie Aale und Karpfen an der Wasseroberfläche anzutreffen seien (ein Zeichen, dass in den unteren Wasserschichten nicht ausreichen Sauerstoff vorhanden ist), wurden sofort Maßnahmen eingeleitet, die Abhilfe schaffen sollen.

Gemeinsam mit dem Verein, den Städtischen Betrieben (SBW), dem THW und der Ostfalia (Institut für Bio- und Umwelttechnik) wird versucht, die Wasserqualität zu verbessern. Nach wochenlanger Trockenheit und Sommerhitze, hat sich der Stadtgraben, laut Messungen der Ostfalia, auf 22 Grad aufgeheizt. Zwar ist ein vermehrtes Wachstum von Blaualgen zu verzeichnen, Bakterien konnten, so Dr. Hedda Sander, im Wasser jedoch nicht nachgewiesen werden.


Um die Wasserfläche so groß wie möglich zu halten, wurde der Wasserstand so hoch wie möglich eingestellt. Die Fontaine im Stadtgraben wurde aufgrund der besonderen Situation auf Dauerbetrieb eingestellt. Die SBW unterstützen die Belüftung des Gewässers täglich mit zwei, das THW mit vier Pumpen. Der Überlauf des Stadtgrabens wurde zudem von Wurzeln der umliegenden Bäume befreit. Das THW möchte zudem am kommenden Samstag den ganzen Tag über am Stadtgraben neue Pumpentechnik ausprobieren, um weiter zu belüften.

Die Stadtverwaltung hofft, mit den eingeleiteten Maßnahmen den Stadtgraben zu stabilisieren. Bürger werden gebeten, auf keinen Fall Enten auf dem Teich zu füttern, um weitere organische Masse in das Gewässer zu bringen.

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