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31.07.2017

Aktuelle Hochwasserlage in Wolfenbüttel

Der Pegel der Oker geht weiter deutlich zurück. Die Aufräumarbeiten laufen. Ab 13 Uhr wird der Sperrmüll aus dem Bereich Rosenwall abgeholt. Die Straße bleibt daher weiterhin für den Individualverkehr gesperrt, die Freigabe erfolgt nicht vor 14 Uhr.

Zum Glück traten im Bereich der Fahrbahn und der Gehwege keinen nennenswerten Schäden auf. Zu allgemeinen Schadenshöhen kann derzeit noch keine Auskunft gegeben werden, da diesbezüglich noch die Ermittlungen laufen. Sandsäcke, die während des Hochwassers im Einsatz waren, sind nicht mehr verwendbar. Für die Rückgabe einzelner Sandsäcke steht auf dem Betriebsgelände der SBW (Neindorfer Straße) ein Container. Im Bereich des Rosenwalls werden ebenfalls zwei Container stehen. Diese auf jeden Fall nur für Sandsäcke und nicht für Sperrmüll nutzen.

30. Juli: Feuerwehrkräfte kehren in den „Normalmodus“ zurück

Die Hochwasserlage in Wolfenbüttel entspannt sich weiter. Der Oker-Pegel geht zurück, die Feuerwehrkräfte kehren langsam in den „Normalmodus“ zurück. Seit 18.50 Uhr am Samstag haben alle Grundstücke auf dem Rosenwall wieder störungsfrei Strom. Ausnahme: Parkhaus und Große Schule. Fast alle Bewohner sind wieder in ihre Häuser zurückgekehrt und haben in Abstimmung mit der Stadt Wolfenbüttel damit begonnen, Sperrmüll an die Straße zu stellen. In Absprache mit dem Landkreis (ALW) wird kurzfristig eine Sonderabfuhr in der kommenden Woche organisiert.

Die THW-Kräfte sind bis heute Mittag noch an der Großen Schule im Einsatz, ebenso Mitarbeiter des Baudezernates der Stadtverwaltung. Kräfte der Wolfenbütteler Wehren sind ebenfalls vor Ort, um die Kellerräume mit der Gebäudetechnik weiter leer zu pumpen. Der Rosenwall ist mittlerweile wasserfrei, bleibt aber bis Montagvormittag weiterhin für den allgemeinen Straßenverkehr gesperrt. Die Straße und der Gehweg bis zur Verkehrsfreigabe, ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest, von den SBW gereinigt und auf Schäden kontrolliert.

Bürgermeister Thomas Pink dankt abermals allen beteiligten amtlichen und ehrenamtlichen Hilfskräften und freiwillig helfenden Bürgern für ihren tagelangen Einsatz. Ohne dieses Engagement wäre in Wolfenbüttel sicherlich ein noch höherer Schaden entstanden. Der Rathauschef zeigte sich auch über das Interesse der Landespolitik an den Geschehnissen vor Ort erfreut. MdL Marcus Bosse (SPD), die Grünen-Fraktionschefin des Landtages Anja Piel und Ministerin Gabriele Heinen-Kljajić sowie MdL Björn Försterling (FDP), der selbst für das DRK aktiv im Krisenstab mitwirkte, ließen sich von vor Ort informieren.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass der Funkraum der Wolfenbütteler Feuerwache ab sofort nicht mehr besetzt sein wird und Anrufe dort nicht mehr angenommen werden können. Die Koordination der Einsätze erfolgt weiterhin über die Leitstelle in Braunschweig, die im Notfall unter 112 zu erreichen ist. Anfragen, wann Sandsäcke abgeholt werden, sind kein Notfall. Hierzu wird es in den kommenden Tagen weitere Informationen geben.

29. Juli: Rosenwall - Stromversorgung hergestellt – Evakuierung aufgehoben

Während sich THW und Feuerwehren um das Leerpumpen der Keller kümmerten, sorgten die Mitarbeiter der Stadtwerke Wolfenbüttel für die Herstellung der Stromversorgung. Der Schaden an den Verteilerkästen und der Trafostation war zum Glück überschaubar. An der Großen Schule laufen die Pumpen noch, die Speerung des Rosenwalls für den Verkehr bleibt daher bestehen.

Durch das Hochwasserereignis sind auch im Parkhaus Rosenwall massive Schäden eingetreten. Vorbehaltlich der technischen Prüfung sind neben der Stromversorgung auch sicherheitsrelevante Einrichtungen betroffen. Das Parkhaus bleibt daher vorerst für jegliche Nutzung geschlossen.

Das Stadtbad und die Sauna sind geöffnet. Ebenso die Außenschwimmbecken. Die tiefergelegenen Bereiche der Liegewiesen bleiben aufgrund des Hochwassers gesperrt.

Der Wohnmobil-Stellplatz steht derzeit nicht zur Verfügung. Nach Prüfung des Platzzustandes und der technischen Anlagen wird dieser wieder freigegeben.

Aufgrund der hohen Strömungsgeschwindigkeiten und des Treibgutes in der Oker ist der Kanuverleih eingestellt.

Bei Groß Stöckheim und an der Meesche wurde auf der Oker eine Ölsperre errichtet.

Abpumparbeiten im Rosenwall beginnen - Straße bleibt gesperrt

Im Bereich Rosenwall wird und wurde durch das THW und die Feuerwehr mit dem Abpumpen des Wassers begonnen. Hierbei wird im Einzelfall entschieden, wo dies schon möglich ist, oder von außen noch Wasser nachfließen würde. Einen Schwerpunkt bildet die Große Schule.

Die Stadtwerke arbeiten nach allen Kräften daran, die Häuser wieder mit Strom versorgen zu können, wann dies genau sein wird, kann derzeit allerdings noch nicht gesagt werden. Im Anschluss sollen auch die evakuierten Bürger wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

Der Rosenwall bleibt für den Verkehr weiterhin gesperrt, da hier derzeit die Einsatzkräfte den Platz für Gerätschaften und um sich ungefährdet bewegen zu können, brauchen. „Wir gehen derzeit davon aus, die Straßensperrung im Verlauf des Montags wieder aufheben zu können“, sagt Bürgermeister Thomas Pink. Pink appelliert ausdrücklich an die Autofahrer, die Sperrung nicht zu ignorieren. Vereinzelt wurde leider schon Helfer durch rücksichtslose Fahrzeuglenker gefährdet.

Die Stadtverwaltung dankt den vielen Helfern vor Ort für ihren Einsatz, aber auch den zahlreichen Bürgern, die sich in den vergangenen Tagen bei der Feuerwehr oder über das Bürgertelefon bei der Stadt gemeldet haben und ihre Hilfe angeboten haben.

28. Juli: Katastrophenfall um 15.50 Uhr beendet

Die Landrätin Christiana Steinbrügge hat nach Beratung des Katastrophenstabes um 15:50 den Katastrophenfall Hochwasser in Wolfenbüttel aufgehoben. Der Stadt Wolfenbüttel wurde aber zur Gefahrenabwehr weiterhin die technische Unterstützung der Einsatzkräfte angeboten. Die Stadt Wolfenbüttel prüft den Bedarf.

Die Lage in Wolfenbüttel ist stabil. Im Altenheim an den Steinhäuser Gärten haben neu eingesetzte Pumpen des THW die Situation deutlich entspannt. Der Wasserstand ging laut THW um rund 30 Zentimeter zurück. Mit Einverständnis der Landrätin wurde beschlossen, die zuvor evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Städtischen Krankenhaus in das Altersheim zurückzubringen. Dies wurde zuvor mit der Heim-Leitung besprochen. Diese dankte den Einsatzkräften herzlich für ihren Einsatz. Eine absolute Gefährdung hätte nicht bestanden, aber eine Evakuierung war dennoch gerechtfertigt, erklärte Jörg Koglin, Leiter des Katastrophenstabes.

Die Situation im Rosenwall ist durch gezielte Maßnahmen derzeit nicht zu beeinflussen. Dort muss auf das Abließen des Wassers aus der Oker gewartet werden. Frühestens Sonntag ist eine Rückkehr der Anwohnerinnen und Anwohner des Rosenwalls möglich. Sobald wie möglich sollen das Parkhaus, die Große Schule sowie Gebäudekeller ausgepumpt werden.

Die Lage in Groß-Stöckheim, Am Bache, ist stabil.

Bürgertelefon bis 18 Uhr besetzt

Das Bürgertelefon ist heute bis 18 Uhr besetzt. Danach wird es eine Bandansage mit Hinweisen geben. Bis mittags wurde das Angebot häufig von Bürgerinnen und Bürger genutzt. Über das Telefon haben viele Menschen ihre Hilfe angeboten. Ein Wolfenbütteler Schlachter wird Stab und Einsatzkräfte heute Abend um 18 Uhr mit einer Erbsensuppe versorgen. Viele Menschen in Wolfenbüttel boten den Einsatzkräften kleine Stärkungen und Getränke an.Aktuell gibt es dort rund um die Uhr eine Bandansage mit Hinweisen.

Dank für Einsatzkräfte und Stab

Bürgermeister Thomas Pink, Landrätin Christiana Steinbrügge und Stabsleiter Jörg Koglin sprachen allen Einsatzkräften und Helfenden für Ihre Arbeit ihren besonderen Dank aus.

Impressionen eines Drohnenfluges

Wochenmarkt

Aufgrund der aktuellen Hochwasserlage in Wolfenbüttel, kann der Wochenmarkt am Samstag, 29. Juli 2017, leider nicht stattfinden.

Pressekonferenz zum Thema Hochwasser am 28. Juli

Bürgertelefon

Für Fragen rund um das aktuelle Hochwasser und daraus resultierende Beeinträchtigungen wurde vom Katastrophenstab des Landkreises bei der Stadt Wolfenbüttel ein Bürgertelefon eingerichtet. Dieses ist am Freitag, 28. Juli, ab 9 Uhr bis 18 Uhr unter der Rufnummer 05331 86-150 beziehungsweise -151, -152, -153 oder 154 erreichbar.

Appell an die Arbeitgeber - vom Katastrophenstab des Landkreises Wolfenbüttel


"Ohne die Hilfsbereitschaft und das Entgegenkommen seitens der Arbeitgeber wäre ehrenamtliche Feuerwehrarbeit nicht möglich. Das wird einmal mehr in der aktuellen Hochwassersituation deutlich. Neben der Bereitschaft der Feuerwehrmitglieder, im Einsatzfall zu jeder Tages- und Nachtzeit alles stehen und liegen zu lassen, sind es auch die Firmen und Unternehmen der bei ihnen beschäftigen Feuerwehrleute, die im Ernstfall eine schnelle Hilfe möglich machen.

„Natürlich hoffen wir, dass diese Bereitschaft auch in der derzeitigen Ausnahmesituation von den Firmen und Unternehmen beibehalten wird“, appellieren Landrätin Christiana Steinbrügge und Bürgermeister Thomas Pink an die Arbeitgeber. „Die zahlreichen Helferinnen und Helfer der Feuerwehren haben ihr Engagement in den vergangenen Tagen schon bis an die persönliche Leistungsgrenze unter Beweis gestellt und werden es leider in den nächsten Stunden und Tage weiter tun müssen, um die eingetretene Situation zu bewältigen“.

Stadt und Landkreis wüssten genau, was sie den ehrenamtlichen Helfern aber auch den Arbeitgebern zumuten. Die Verwaltungschefs seien aber auch stolz darauf, wie die Gesellschaft zusammen stehe, wenn es darauf ankäme."

Nacht zum 28. Juli

Der Katastrophenstab hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um mögliche Schadensgebiete festzustellen. Derzeit treffen regelmäßig Informationen der Einsatzkräfte vor Ort ein, diese werden momentan ausgewertet.

Der Scheitelpunkt des Wasserpegels ist noch nicht erreicht. Eine weiterer Anstieg wird erwartet. Der Einsatzschwerpunkt der Kräfte ist derzeit in der Innenstadt.

Seit 0.15 Uhr sind 110 Feuerwehreinsatzkräfte der Feuerwehrbereitschaft Gifhorn im Einsatz. Die Feuerwehr-Bereitschaft Ost des Landkreises Wolfenbüttel ist mit 85 Personen im Einsatz, ebenso die Radladergruppe aus Helmstedt. Das DRK Wolfenbüttel ist mit rund 30 Personen im Dienst.

Die Versorgung mit Kraftstoffen für die Einsatzkräfte ist sichergestellt.

Die Einsatzstellen im Detail:

  • Am Rosenwall werden aktuell rund 30 Anwohner evakuiert und mit KVG-Bussen ins Jugendgästehaus gebracht. Ein Anwohner ist beatmungspflichtig und wird vom Rettungsdienst zum Jugendgästehaus gefahren.
  • Das Pflegeheim an den Steinhäuser Gärten wird derzeit teilevakuiert. Das betrifft die untere Etage. 20 Bewohner, zum Teil stark pflegebedürftig, werden in das Städtische Klinikum Wolfenbüttel gebracht.
  • In der Lindenhalle werden die Einsatzkräfte aus Gifhorn vom DRK versorgt.
  • Weitere auswärtige Einsatzkräfte werden um 7 Uhr am Freitagmorgen erwartet.

27. Juli, abends


Aufgrund der kritischen Hochwassersituation hat der Landkreis Wolfenbüttel um 21.21 Uhr den Katastrophenfall im Landkreis festgestellt. Der Katastrophenstab des Landkreis ist im Wolfenbütteler Rathaus tätig. Dort koordiniert er zur Zeit zentral die weiteren Einsätze und Hilfsmaßnahmen. Zum Krisenstab gehören Vertreter der Verwaltung, unter anderem der Wolfenbütteler Bürgermeister Thomas Pink und Landrätin Christiana Steinbrügge, sowie Vertreter der beteiligten Einsatzkräfte. Weitere überörtliche Hilfskräfte sind angefordert.

„Wir haben weitere Einsatzkräfte aus den umliegenden Kommunen, Salzgitter und Gifhorn beispielsweise hinzugezogen. Wegen der Notwendigkeit der zentralen Leitung habe ich den Katastrophenfall festgestellt“, erklärt Christiana Steinbrügge.

Thomas Pink verdeutlicht: „Am Donnerstag um 11.30 Uhr hatten wir die erste Lagebesprechung, danach ist die Lage explodiert. Die erhoffte Entspannung der Hochwassersituation erfolgte nicht, um halb vier wurde der Rosenwall in Wolfenbüttel überschwemmt. Die Situation in der Innenstadt ist kritisch.“

27. Juli, nachmittags

Das erwartete Hochwasser kommt langsam in Wolfenbüttel an. Die freiwilligen Helfer der Wolfenbütteler Feuerwehren, SBW und ABW sowie Stadtverwaltung arbeiten weiterhin Hand in Hand und treffen die entsprechenden Vorkehrungen. Aktuell wird für die kommenden Stunden mit einer deutlichen Zunahme der Wassermenge gerechnet. Vereinzelte Überschwemmungen im Stadtgebiet sind möglich. Den Bürger in den markanten Gebieten wird weiterhin empfohlen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Im Bereich des Friedrich-Ludwig-Jahn-Platzes wird die Feuerwehr einen mobilen Schutzdeich aufstellen. Die Fußgängerbrücken im Bereich Friedrich-Ludwig-Jahn-Platz und Friedrich-Ebert-Allee werden gesperrt.

Gesperrt wird auch der Meesche-Parkplatz. Autofahrer werden gebeten, ihre Fahrzeuge dort zu entfernen. Dies gilt auch für die Parkplätze zwischen Rosenwall und Okerstraße. Die Straße bleibt vorerst noch offen, kann bei auftretendem Hochwasser allerdings kurzfristig gesperrt werden.

Weiterhin gesperrt ist die Straße Am Bache und die Schäferbrücke in Stöckheim, der Geh- und Radweg entlang der Oker im Bereich des ehemaligen Germania-Platzes in Richtung Grünlandweg und der Geh- und Radweges entlang der Oker zwischen Lindenhalle und Drei-Linden-Brücke.

26. Juli, nachmittags

Die aktuelle Hochwasserlage ist in Wolfenbüttel weiterhin angespannt, größere Einsätze sind aber weiterhin nicht zu verzeichnen. Gemeinsam mit den Feuerwehren, den SBW und den ABW werden weiterhin entsprechende Vorkehrungen getroffen. Überschwemmungen sind trotzdem nicht auszuschließen, da für Ohrum ein Pegelstand von über vier Meter möglich ist. Aktuell geht die Stadtverwaltung davon aus, dass der Scheitelpunkt in Wolfenbüttel gegen Mitternacht erreicht wird. Anwohner in Hochwasser gefährdeten Bereichen sollten daher schon jetzt im Rahmen ihrer Möglichkeiten Vorkehrungen treffen, um nicht in der Nacht überrascht zu werden.

26. Juli: "Dauerregen hinterläßt seine Spuren"

Der Dauerregen der vergangenen Tage ist auch an Wolfenbüttel nicht spurlos vorbeigegangen. „Wir beobachten und beurteilen laufend die aktuelle Entwicklung“, betont Bürgermeister Thomas Pink.

Im Stadtgebiet ist laut SBW seit gestern Abend der Geh- und Radweg entlang der Oker im Bereich des ehemaligen Germania-Platzes in Richtung Grünlandweg gesperrt. Da der Gutsparkt Linden auch von ersten Überschwemmungen betroffen ist, wurde auch der Geh- und Radweges entlang der Oker zwischen Lindenhalle und Drei-Linden-Brücke gesperrt. Weiterhin gesperrt wurde aufgrund der aktuellen Hochwasserlage die Schäferbrücke im Ortsteil Groß Stöckheim.

Die Ortswehr Wolfenbüttel musste in der Nacht zu einem umgestürzten Baum auf der A395 zwischen Wolfenbüttel Süd und Flöthe gerufen. Der Baum lag auf dem Standstreifen und wurde mittels Motorsäge beseitigt. Die Ortsfeuerwehren Salzdahlum und Atzum waren ebenfalls im Einsatz. Am Ortsausgang Salzdahlum (in Richtung Braunschweig) ist die Straße überschwemmt. Die L 630 in Richtung Mascherode und die L 631 in Richtung Sickte sind gesperrt. Die Ortswehr Halchter musste zu zwei vollgelaufenen Kellern ausrücken.

Auf dem Wolfenbütteler Hauptfriedhof kam es aufgrund der enormen Niederschlagsmengen zu vereinzelten Gräberabsackungen (rund 230 Gräber betroffen). Die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung haben die betroffenen Ruhestätten gesichert. Die größte Herausforderung ist es nun, trockenen Boden zu beschaffen, um die Schäden zu richten.

Auch die Wolfenbütteler Stadtbücherei hat Wasser im Keller, was zu einem kurzzeitigen Ausfall von Telefon und Internet sorgte. Die Stadtbücherei wird daher vermutlich heute etwas später öffnen.


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