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Geflüchtete

Weltweit sind rund 65 Millionen Menschen auf der Flucht. Krieg, Terror und massive Menschenrechtsverletzungen sind die Hauptgründe für ihre Flucht. Die Stadt Wolfenbüttel hat einige dieser Geflüchteten und Asylbewerber aufgenommen und möchte durch die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Akteuren dafür sorgen, dass sie so schnell wie möglich in das gesellschaftliche Leben integriert werden und bestmögliche Unterstützung erhalten.

Integration geht uns alle an und betrifft einheimische Bewohnerinnen und Bewohner genauso wie Geflüchtete und Asylsuchende.

Um die Integration der Geflüchteten voranzutreiben und den Betroffenen die nötige Unterstützung anzubieten, wurde beim Büro des Bürgermeisters die Stabsstelle Integration eingerichtet. Sie können sich mit all' Ihren Fragen, Sorgen und Anliegen gerne an uns wenden.

Weitere Informationen

Erklärung des Rates: "Flüchtlinge sind in Wolfenbüttel herzlich willkommen"

Der Rat der Stadt Wolfenbüttel hat in seiner Sitzung am Mittwoch, dem 17. Dezember 2014, eine gemeinsame Erklärung der im Rat vertretenen Fraktionen, Gruppen und des Bürgermeisters zur Aufnahme von Flüchtlingen in der Stadt verabschiedet. Dieser Erklärung wurde bereits am Dienstag, dem 11. November 2014, im Ausschuss für Jugend und Soziales einstimmig zugestimmt.

Die Erklärung im Wortlaut

Gemeinsame Erklärung der im Rat der Stadt Wolfenbüttel vertretenen Fraktionen und Gruppen und des Bürgermeisters der Stadt Wolfenbüttel:

"Wir, die Vertreter der im Rat der Stadt Wolfenbüttel vertretenen Fraktionen und Gruppen sowie der Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel, sind uns gemeinsam unserer besonderen kommunalen Verantwortung bewusst und heißen in Wolfenbüttel die Menschen, die ihre Heimat aus Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, ihrer Religion, ihrer Nationalität, ihrer politischen Überzeugung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verlassen, herzlich willkommen.

Wir verwahren uns gegen Vorurteile den Flüchtlingen gegenüber und lehnen populistische Stimmungsmache auf dem Rücken dieser Menschen entschieden ab.

Es ist nicht zu bestreiten, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in Wolfenbüttel auch eine Herausforderung darstellt. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst und wir werden sie gemeinsam mit den verschiedenen Akteuren auf kommunaler Ebene meistern.

Im Vordergrund stehen für uns die Menschen, die ihre Heimat verlassen haben und nun in Wolfenbüttel nicht nur Schutz und menschenwürdige Lebensbedingungen erhalten, sondern auch die Wärme und Freundlichkeit erfahren sollen, die Wolfenbüttel schon seit so vielen Jahren zu einer lebens- und liebenswerten Stadt machen.

Von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wolfenbüttel wünschen wir uns hierfür die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz."

Regelmäßige Angebote für Geflüchtete

Nachfolgende Einrichtungen bieten regelmäßig verschiedene Angebote für Geflüchtete an. Genauere Informationen finden Sie auf den jeweiligen Internetseiten der jeweiligen Einrichtungen, in dem Sie den Links folgen.

Wilhelm-Raabe-Schule

Stadtbücherei Wolfenbüttel

  • Erzählcafé interkulturell und
  • Spiele-Nachmittag für spielebegeisterte große und kleine Leute zwischen 6 und 60+ Jahren

Willkommenscafé im Roncallihaus

Integrative Sportangebote

Volkshochschule / Medienzentrum im Bildungszentrum Wolfenbüttel

  • Bewerbungscafé. Es besteht die Möglichkeit, im Internet nach offenen Stellen zu recherchieren und Bewerbungen am PC zu schreiben. Das Angebot ist für alle Interessierten zugänglich und kostenfrei. Zu bestimmten Zeiten ist ein Ansprechpartner vor Ort, der Ihnen bei der Recherche hilft und Sie bei dem Erstellen Ihrer Bewerbung unterstützt.
  • Das Sprachcafé Deutsch ist ein offenes Angebot und kostenfrei. Die genauen Termine finden Sie auf www.vhs-wf.de.
  • Intensivsprachkurse für höherqualifizierte Geflüchtete (IHF: Das Ziel des Projektes ist es, durch Intensivkurse, begleitende Betreuung und Beratung, die Aufnahme eines Hochschulstudiums dieser Personengruppe zu ermöglichen. Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt und zuverlässig sein, Aufnahme bzw. Wiederaufnahme eines Studiums anstreben. Sie sollen über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen. Wenn dies nicht der Fall ist, kann durch einen Test die Berechtigung ersetzt werden. Stellt sich im Laufe des Projektes heraus, dass in Einzelfällen ein Studium nicht möglich oder sinnvoll ist, kann der Teilnehmer mit dem Ziel der Anpassungsqualifizierung oder Berufsausbildung in der Maßnahme bleiben. Ziel der Sprachförderung ist das C1-Niveau nach GER zu erreichen. Dies soll über eine DSH-Prüfung nachgewiesen werden.

Evangelische Familien-Bildungsstätte

  • Internationales Frauencafé in der EFB: Frauen aller Länder treffen sich etwa einmal monatlich zum Kennenlernen und Austauschen. Wir möchten möglichst viel voneinander erfahren, um als gute Nachbarinnen miteinander zu leben. Jeder Termin steht unter einem Thema und beginnt mit einer kurzen gut verständlichen Einführung. Anschließend werden die Themen aus dem Bereich Gesundheit, Freizeit, Elternschaft, Frauen, Kirche und Soziales vertiefend in kleinen Gruppen besprochen oder praktisch ausprobiert. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Termine
  • Sprachanbahnung für Zugewanderte und Flüchtlinge mit Kinderbetreuung

Salawo - das AWO Migrationsprojekt

  • Salawo ist ein Ort der Begegnung für einheimische und zugewanderte Menschen in der Auguststadt in Wolfenbüttel. Durch den Einsatz von Migrantinnen und MIgranten soll bei der Begleitung von Flüchtlingen ein nachhaltiges Konzept von Integration realisiert werden. Sprachkurse mit Kinderbetreuung, Willkommenscafé, Kochgruppe, Flüchtlingssozialberatung. Angebote des Salawo

Stadtteilnetzwerk Nord-Ost

  • Gemeinsam Kochen und Essen Egal ob allein oder mit ganzer Familie, ob jung oder schon älter, ob erfahren oder unerfahren. Termine

Stadtteiltreff “Die Ulme“

Mosche

Nachhilfe für Kinder von Flüchtlingen, samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr in den Räumen der Mosche, Schützenstr. 37

Kinderschutzbund

  • Spielkreise für kleine Flüchtlingskinder mit ihren Eltern, für Flüchtlingskinder im Alter von 1 bis 6 Jahren mit ihren Müttern und Vätern beim Kinderschutzbund, Landeshuter Platz 3

So können Bürger unterstützen

Es gibt in Wolfenbüttel viele Möglichkeiten, sich für Geflüchtete einzusetzen:

Sachspenden

  • DRK (Kleiderkammer) – Telefon 9750-283
  • Möbelkontor
  • Caritas (Kleiderspenden)
  • Stadtteiltreffs “Ulme“ (Kinderkleidung, und Spielzeug)
  • „Auguststadt“ (Kleidung, Spielzeug und Hausrat) – Telefon 881327 oder 84-183
  • https://donaki.de, die Online-Plattform für Sach- und Zeitspenden im Landkreis Wolfenbüttel.

Spendenkonto der Stadt

„Spende Flüchtlinge Konto 2729860“

  • BLSK DE30 2505 0000 0009 8020 83
  • Bankhaus Seeliger DE 33 2703 2500 0000 0063 80
  • Volksbank WF SZ eG DE94 2709 2555 0108 6251 00

Die Spendengelder werden direkt zur Umsetzung verschiedener Projekte für und mit in der Stadt Wolfenbüttel untergebrachten Geflüchteten verwendet. Auch die Wohlfahrtsverbände und weitere Institutionen nehmen natürlich Geldspenden an.

ehrenamtliche Tätigkeit

  • in Form einer Begleitung
  • eines bestimmten Angebotes
  • Patenschaften
    Der Landkreis Wolfenbüttel hat einen „Pool“ an ehrenamtlich tätigen Personen, der professionell von der Freiwilligenagentur Jugend–Soziales-Sport betreut wird. Hierüber werden Ehrenamtliche in Angebote vermittelt, geschult und betreut sowie versichert - Telefon 05331 902626. Darüber hinaus können die Ehrenamtlichen auch gern zum DRK Kontakt aufnehmen - Telefon 05331 9750282.

als Übersetzer

als Sprachlehrer Deutsch

  • BIZ – Telefon 05331 84-812

im Willkommenscafé im Roncallihaus

Wohnraum gesucht

  • Angesichts der steigenden Zahl von Geflüchteten und Asylbewerbern bittet die Stadt Wolfenbüttel die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Wer Wohnungen für eine Vermietung bereitstellen oder bei der Vermittlung leer stehender Gebäude helfen möchte, wird gebeten, sich für weitere Informationen und zur Kontaktaufnahme an Rabea Hohl, Tel. 05331 86-268, rabea.hohl@wolfenbuettel.de und Anna Heine, Tel. 05331 86-191, anna.heine@wolfenbuettel.de zu wenden.

Online-Spendenplattform Donaki

Es ist immens, wie groß die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist. Ob Kleidung, Möbel, Spielzeug oder das persönliche Engagement: Bürger im gesamten Landkreis möchten helfen und bieten Dinge oder ihre Zeit an.

Dabei ist es manchmal gar nicht so einfach, diese Angebote und bestehende Bedarfe zusammenzubringen. Zudem fehlt meist Platz zum Zwischenlagern. Dafür hat das DRK in Kooperation mit der TU Braunschweig die virtuelle Spendenplattform „Donaki“ entwickelt, die allen Interessierten offensteht.

Weitere Informationen

donaki.de - Online-Plattform für Sach- und Zeitspenden im Landkreis Wolfenbüttel

https://donaki.de

"Niedersachsen packt an"

Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), den Unternehmerverbänden Niedersachsen (UVN), der Katholischen Kirche in Niedersachsen und der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen hat das Land Niedersachsen das offene Aktionsbündnis „Niedersachsen packt an!" ins Leben gerufen.

Ziel ist es, die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbegehrenden in Gesellschaft und Arbeit voranzubringen. Alle Menschen in Niedersachsen sind eingeladen, sich zu beteiligen.

www.niedersachsen-packt-an.de

Girokonto - Informationen für Geflüchtete

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