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20.11.2020

Kita-Personal in der Stadt kann sich regelmäßig testen lassen

Dass das Personal in den Kindertagesstätten nah am Kind arbeitet ist unstrittig. Damit verbunden ist – wie bei allen Berufen, die nah am Menschen arbeiten – ein höheres Risiko sich mit dem Corona-Virus anzustecken, oder dieses weiterzugeben, wenn man selbst ansteckend ist. 

Es ist der Stadt Wolfenbüttel in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Klinikum nunmehr erfreulicherweise gelungen, eine größere Menge von sogenannten „Schnelltests“ zu beschaffen, mit denen durch medizinisches Personal vom Städtischen Klinikum Wolfenbüttel zügig und verlässlich eine große Zahl von Kita-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern regelmäßig auf eine mögliche Infektion überprüft werden kann.

„Jeder Mitarbeitende bekommt einen Code über den die Daten erfasst werden. Dieser ist, zusammen mit den Daten, auf einer Visitenkarte gespeichert. Diese wird zu jeder Testung mitgebracht“, erklärt Corinna Maria Müller, Abteilungsleiterin des Springerpools des Städtischen Klinikums und Verantwortliche für den Aufbau und Schulung der Testteams, das Prozedere. Bei den Schnelltests wird lediglich ein Rachenabstrich gemacht, der nur wenige Sekunden dauert, vollkommen schmerzfrei verläuft. Der große Vorteil dieses Antigentests ist, dass bereits eine Viertelstunde später das Ergebnis feststeht.

Durch regelmäßige Wiederholungen in den Wintermonaten wird sichergestellt, dass mögliche Infektionen, die gegebenenfalls auch symptomfrei verlaufen, frühzeitig erkannt werden können. Auch dies dient dem Schutz und der Sicherheit der Kolleginnen und Kollegen in den Kindertagesstätten.

Neben den vorgenannten monatlichen Tests aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen die mobilen Teams des Klinikums Wolfenbüttel auch bereit, wenn sich ein konkretes Infektionsereignis in einer Kita ergibt. Dann können umgehend alle Erzieherinnen und Erzieher sowie weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der betroffenen Kita getestet werden, so dass schnell Klarheit über die Situation besteht. Begonnen wird in der kommenden Woche mit den städtischen Einrichtungen im Anschluss sollen auch die Kitas der freien Träger mit einbezogen werden. Sämtliche Kosten, die für die vorgenannten Testungen anfallen, werden von der Stadt Wolfenbüttel getragen. Die Stadt unterstützt hierbei auch die freien Träger.

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