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17.09.2020

GiS-Schüler mit „different points of view

Auf Initiative der Museumspädagogik des Schloss Museums Wolfenbüttel wurde in Zusammenarbeit mit dem Kunstlehrer des Gymnasiums im Schloss, Sven Bode, ein Ferienprojekt zur Ausstellung des Bildhauers Tony Cragg erarbeitet und durchgeführt.

Neun Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 12 des Gymnasiums im Schloss haben sich an dem Ferienprojekt beteiligt. Zunächst erhielten sie Führungen in Kleingruppen durch die Ausstellung, die ihnen Einblicke in das Schaffen und die Gedankenwelt des Künstlers eröffneten. In lebhaften Gesprächen und mit ersten Skizzen näherten sie sich so dem Werk von Tony Cragg an.

Anschließend trafen sich die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen regelmäßig im Museum, um zusammen künstlerisch zu arbeiten und sich gegenseitig zu inspirieren. Die kreative Auseinandersetzung mit dem Schaffen von Tony Cragg erfolgte mit unterschiedlichen künstlerischen Mitteln. Die entstandenen Arbeiten, die in der Ausstellung gezeigt werden, nehmen zum einen direkten Bezug und sind individuelle „Points of View“ auf einzelne Werke von Tony Cragg, zum anderen sind es eigene künstlerische „Points of View“ auf unterschiedliche Gegenstände, die einer Transformation unterzogen wurden.

„Ich bin begeistert über die entstandenen Arbeiten und das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Gerade in Corona-Zeiten war es für die Schülerinnen und Schüler auch eine wunderbare Möglichkeit, die Werke des Künstlers als Inspirationsquelle für das eigene künstlerische Tun zu nutzen und so Kultur in das Leben zurückzuholen. Es ist eine gelungene Kooperation des Schloss Museums mit dem Gymnasium im Schloss. Ich freue mich auf weitere Projekte“, sagte Cortina Teichmann, Museumspädagogin des Museums Wolfenbüttel und Projektverantwortliche.


„Also ich finde das von der Projektidee her richtig gut, dass wir uns als Schüler so einbringen können. Man hat nicht nur die Werke von Tony Cragg bewertet, sondern sich wirklich damit auseinandergesetzt. Das fand ich gut. Selber den Stift in die Hand zu nehmen ist ja eine ganz andere Art, ins Museum zu gehen, man hat wirklich gemeinsam mit dem Museum interagiert. Und hat da auch was Neues gewonnen.“, erklärte Schülerin Yasmin Streckrodt. „Vor allem in dem Moment, wo man sich selber mit diesen Formen auseinandergesetzt hat, versteht man auch ein bisschen Tony Craggs Grundsätze. Man versteht ihn, indem man selber was macht“, ergänzte Lili Criksena.

„Vor allem das hohe Engagement der Schülerinnen und Schüler und die Bereitschaft, kontinuierlich an einem eigenen Projekt zu arbeiten, hat mich sehr beeindruckt. Die Gelegenheit, in solch einem authentischen Rahmen arbeiten und ausstellen zu dürfen, bekommt man als Schüler beziehungsweise Schülerin nicht oft geboten. Die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit dem Museum würden wir daher gerne fortsetzen und vertiefen“, sagte Sven Bode, Kunstlehrer projektverantwortlich für das Gymnasium im Schloss.

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