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23.07.2021

Mehr Blühwiesen für Wolfen­büttel – Stiftung möchte unterstützen

Die Curt Mast Jägermeister Stiftung möchte die Stadt Wolfenbüttel bei der Anlage neuer Blühwiesen unterstützen. Bis zu 13.000 Quadratmeter Gebrauchsrasen- und Wiesenflächen sollen mit finanzieller Unterstützung der Stiftung umgewandelt werden. Gemeinsames Ziel ist es, die Folgen des Klimawandels abzumildern, Nahrungsquellen für Insekten zu schaffen und die Biodiversität zu fördern. Dem Rat der Stadt soll das Spendenangebot in seiner Herbstsitzung zur Abstimmung vorgelegt werden.

„Wir finden es super, dass die Stadt Wolfenbüttel unsere Idee, bisher ungenutzte Grasflächen in der Stadt in insektenfreundliche Blühwiesen zu verwandeln, sofort so positiv aufgenommen hat und bereits in konkrete Planungen zur Umsetzung eingestiegen ist. Darüber hinaus freuen wir uns neben der Stadt Wolfenbüttel über weitere Kooperationspartner, die in ihren Bereichen mit unserer Unterstützung ebenfalls Blühwiesen anlegen werden - um wen es sich hierbei genau handelt, verraten wir in Kürze. Überdies planen wir, das Projekt auch auf den Landkreis auszuweiten. Gern nehmen wir in diesem Zusammenhang Anregungen oder auch Hinweise auf Rasenflächen, die man umwandeln könnte, oder konkrete Förderanträge zur Verbesserung der Biodiversität entgegen“, unterstrich Stiftungs-Vorstand Manja Puschnerus bei einem Vor-Ort-Termin am Jugendfreizeitzentrum.

Die dortige, derzeit extensiv (also zurückhaltend) gepflegte Wiese, könnte zu den Flächen gehören, die im Zuge dieser Maßnahme umgewandelt werden. „Die extensive Pflege fördert schon jetzt die Biodiversität und ist für Insekten ein wichtiger Lebensraum“, betont Ivica Lukanic als zuständiger Dezernent. Bis zu zwölf Mal im Jahr gemäht wird lediglich ein bis zu eineinhalb Meter breiter Sauberkeitsstreifen entlang von Wegen, Verkehrsflächen oder Grundstücken. Der Rest wird nur ein- bis zweimal pro Jahr gemäht. Derzeit gibt es 38 Teilflächen im Stadtgebiet mit rund 60.000 Quadratmetern Gesamtfläche, die nach diesem Konzept gepflegt werden. Grundlage sind Grünflächenkataster und die Bestimmungen aus den Bebauungsplänen. „Auch wenn es der eine oder andere vielleicht so denken mag, die extensive Pflege spart im Vergleich zur intensiven Pflege weder Zeit und Aufwand ein. Aber sie hilft, dass Niederschlagwasser schneller versickert, die Bereiche besser gekühlt werden und die Sauerstoffproduktion gefördert wird“, erklärt Jens Meyer, Leiter der Abteilung Grünflächen der Stadt.

Die bisher von der Stadt angelegten Blühwiesen werden von Bienen und Insekten übrigens sehr gut angenommen. Nach der Zustimmung durch den Rat können die Planungen konkretisiert werden und für die nächste Vegetationsphase neue Blühflächen angelegt werden.

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