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15.05.2018

Polizei und Städtischer Ordnungsdienst kontrollieren Radfahrer

In der kommenden Woche (22. und 24. Mai) stehen Radfahrer-Kontrollen in der Wolfenbütteler Innenstadt an. Polizei und Städtischer Ordnungsdienst werden gemeinsam darauf achten, dass Radfahrer während der Verbotszeiten nicht durch die Fußgängerzone fahren. Ansonsten droht ein Verwarngeld ab 15 Euro.

Grund für diese Aktion sind zahlreiche Bürgerbeschwerden über zum Teil rücksichtlose Radfahrer, die dort außerhalb der erlaubten Zeiten unterwegs seien.

„Wir haben das auch schon festgestellt“, bestätigen Frank Oppermann und Marie-Louise Hartung von der Polizei Wolfenbüttel sowie Sascha Mohr vom Städtischen Ordnungsdienst (SOD). Dem SOD seien jedoch grundsätzlich die Hände gebunden, wenn er alleine unterwegs ist, denn die Überwachung des fließenden Verkehrs ist erst einmal Aufgabe der Polizei oder des Landkreises. Gemeinsam mit der Polizei sollen nun gezielt die Radfahrer auf ihr Fehlverhalten hingewiesen und für das Thema sensibilisiert werden. „Es geht nicht darum möglichst viele Verwarngelder zu kassieren“, sagt Hartung, unter deren Federführung diese Aktion stehen wird, „wir wollen die Verkehrsmoral steigern und den Radfahrern bewusst machen, wie gefährlich ihr Verhalten für Fußgänger sein kann.“ Meist sei ja der Radfahrer der schwächere Verkehrsteilnehmer, nun seien es die Fußgänger. „Die Fußgängerzone ist voller Hindernisse, wenn dann ein Radfahrer auch noch zu schnell da durchfährt, können schnell böse Unfälle passieren. Insbesondere Kinder seien gefährdet.

Unterstützt wird die Aktion auch von Wolfenbüttels Radverkehrsbeauftragten Valerie Dubiel. Für die Kontrolle wurden extra Flyer angefertigt, die die Radfahrer darüber informieren sollen, wo sie jederzeit langfahren können und wo es zeitliche Beschränkungen gibt. Außerdem sind die Abstellanlagen im Umkreis erfasst.

Flyer: FahrRad durch die Innenstadt (PDF, 2,1 MB)

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