Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

nach oben nach oben

11.01.2018

Theater im Februar

„Graue Herren“, die die Zeit stehlen, ein Blick zurück auf die Kudamm-Bühnen der 1960er-Jahre mit der großartigen Helen Schneider, Geschichten von den freilaufenden „Pubertieren“ und eine äußert trashig, aber sehr unterhaltsame Entführung aus dem Paradies, bietet der Februar im Lessingtheater.

Momo – Nach dem Roman von Michael Ende ab 9 Jahren

Irgendwo am Rande einer riesigen Stadt taucht das kleine Mädchen Momo auf. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt – und eine außergewöhnliche Gabe. Sie hat immer Zeit und ist eine wunderbare Zuhörerin. Die lebensfrohe Atmosphäre der Stadt wird gestört, als die „grauen Herren“ versuchen, alle Menschen dazu zu bringen, Zeit zu sparen. In Wirklichkeit aber stehlen die Herren die kostbare Zeit der Anderen. Je mehr die Menschen daran sparen, desto ärmer, hastiger und kälter wird ihr Dasein. Kurz bevor die Welt endgültig den „grauen Herren“ zu gehören scheint, entschließt sich Meister Hora, der Verwalter aller menschlichen Lebenszeit, einzugreifen. Doch dazu braucht er die Hilfe des Menschenkindes Momo.

Wie wichtig gegenseitiges Zuhören und Menschlichkeit für unser Zusammenleben sind, mahnte Michael Ende bereits mit seinem 1973 erschienen Buch an. 14. Februar 2018, 17 Uhr, Theater der Jungen Welt Leipzig

Helen Schneider in „Diven“

West-Berlin in den 1960er-Jahren. Das Fernsehen hatte zwei Programme und das Theater boomte. Es war die große Zeit der Kudamm-Bühnen. Glamour, Träume und beste Unterhaltung bekamen die Zuschauer dort allabendlich zu sehen. Das Stück „Diven“ blickt hinter die Kulissen dieser legendären Theater und erzählt die Geschichte der Schauspielerinnen Joan Ford und Diana Schöning. Tragisch, komisch, verzweifelt, leidenschaftlich, eben wie waschechte Diven, kämpfen die beiden um ihr Leben, ihre Existenz und ihre Anerkennung hinter und auf der Bühne, den Brettern, die die Welt bedeuten, bis der rote Vorhang fällt. 25. Februar 2018, 19.30 Uhr, Hamburger Kammerspiele


Jan Weiler liest aus seinem neuen Buch „Und ewig schläft das Pubertier“

Es ist wieder da und wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Inzwischen unterhält es seine Umwelt gleich in zweifacher Ausfertigung: Während Carla den Führerschein macht und mit ihrem Vater über die Preise von WG-Zimmern debattiert, hat sich Nick zum Parade-Exemplar entwickelt. Das männliche Pubertier besticht durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungs­fähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik. Er wächst wie entfesselt und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Es geht zudem um Urlaub, Schule, schlechte Vorbilder und gute Einflüsse. Und um die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. 27. Februar 2018, 19.30 Uhr

Entführung aus dem Paradies – Eine musikalische Komödie mit Carolin Fortenbacher

Pop-Queen Winona Westwood wurde nebst Hündchen Rossini und Stylist Peter von Pattnach von Unbekannten entführt. Während von der Polizei und über die Medien fieberhaft nach den Verschleppten gesucht wird, finden diese sich in einem dunklen Kellerloch wieder – verriegelt und verrammelt, ohne Tageslicht und nur mit einer alten Dose Ravioli versorgt. Lediglich allerlei Ungeziefer leistet ihnen Gesellschaft. Ein Entkommen aus dieser Situation ist unmöglich – also wird apokalyptisch gescherzt, hysterisch gezickt, virtuos gesungen und grazil getanzt, denn siehe: Das Ende ist eh bald nahe. Oder eben auch nicht. Vielleicht ist ja auch alles ganz anders als gedacht bei der „Entführung aus dem Paradies“? 28. Februar 2018, 19.30 Uhr, Schmidt-Theater Hamburg

Ausverkaufte Veranstaltungen

Die Veranstaltungen „Die Glasmenagerie“, „Fortenbacher’s Intimate Night“, „The World Famous Glenn Miller Orchestra“, „Zar und Zimmermann“, „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“, „Oh wie schön ist Panama“ sowie „Spaaaß! [Für Keenies]“ sind bereits ausverkauft.

Kartenvorverkauf und Information

Weitere Vorverkaufsstellen: An allen bekannten Vorverkaufsstellen mit ADticket sowie im Internet unter www.lessingtheater.de.