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02.12.2017

Von der Carrera-Bahn bis zum selbst gebauten Kasperle-Theater

Ab dem 2. Dezember zeigt das Bürger Museum die schönsten Weihnachtsgeschenke aus der Kindheit der Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler.

Unter dem Motto „Mein Weihnachten, meine liebsten Geschenke“ sind ab Samstag, 2. Dezember, im Bürger Archiv und im Eingangsbereich des Bürger Museums die beliebtesten Weihnachtsgeschenke aus der Kindheit der Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler zu sehen. Ab dem 1. Advent steht auch ein außergewöhnlicher Weihnachtsbaum mit besonderen Kugeln eines Thüringer Glasbläsers im Museum.

„Die Weihnachtszeit der Kindheit bleibt allen Menschen ein Leben lang in Erinnerung. Passend zur vor der Tür stehenden Weihnachtszeit hatten wir daher die Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler dazu aufgerufen, ihr liebstes Weihnachtsgeschenk dem Bürger Museum zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns, dass so viele Exponate zusammengekommen sind, die wir im Dezember in der Bürgervitrine zeigen können. Dass die Geschenke bis heute aufbewahrt wurden, zeigt, wie sehr sie den Menschen am Herzen lagen und häufig heute noch liegen“, sagt Dr. Sandra Donner, Leiterin des Museums Wolfenbüttel. „Aber wir wollten auch die Geschichten hinter den Geschenken erfahren und so einen der schönsten Momente des Lebens festhalten.“

Zusammengekommen sind Weihnachtsgeschenke vergangener Jahrzehnte, die eindrucksvoll widerspiegeln, wie unterschiedlich die Wünsche der Kinder in unterschiedlichen Zeiten ausfielen. Große Weihnachtsgeschenke waren nicht in allen Zeiten möglich, wie die Ausstellung in der Bürgervitrine und im Foyer des Bürger Museums unterstreicht. Vor allem Notzeiten, die erfinderisch machten, um überhaupt ein Geschenk unter den Tannenbaum legen zu können, brachten Außergewöhnliches und vor allem liebevolle handgefertigte Geschenke für den Heiligen Abend hervor. Später – in den Jahren des Wirtschaftswunders und des Wohlstandes – fanden sich Carrera-Bahnen, Modelleisenbahnen und besondere Puppen unter den deutschen Weihnachtsbäumen wieder.

Die Ausstellung ist bis Januar 2018 zu sehen. Der Eintritt ist im Bürger Museum frei.

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