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Theatersaal im Schloss Wolfenbüttel

Schloss Wolfenbüttel
Schloss Wolfenbüttel
Bierwagen © Stadt Wolfenbüttel

Wolfenbüttel hat eine über 400 Jahre alte Theatertradition. Im 16. Jahrhundert gründete Herzog Heinrich Julius in Schlossräumen das erste stehende Theater Deutschlands. Zu dieser Zeit gab es in Deutschland noch keine festen Theater. Die regelmäßig auftretende Theatergruppe mit englischen Berufsschauspielern brachte Heinrich-Julius und der Stadt Wolfenbüttel den Ruf ein, Begründer des deutschen Theaters zu sein.
Nach einer über 30 Jahre umfassenden theaterlosen Zeit öffnete schließlich 1835 ein neues Theater im Schloss Wolfenbüttel seine Pforten. Es entstand an der Stelle des großen Festsaals des Schlosses, dem Redoutensaal im Südflügel. Der Zuschauerraum und das Bühnenportal, ganz aus Holz und Pappmache geschaffen, war im "gothischen Styl" ausgebildet. Die Aufführungen in diesem Theater, das hauptsächlich von Herzog Wilhelm und den Wolfenbütteler Bürgern besucht wurde, bildeten zunächst Spielopern und Ballette, dann vor allem Schauspiele.
Aktuell werden im Theatersaal des Wolfenbütteler Schlosses vom Amateurtheaterverein „kleine bühne Wolfenbüttel e.V.“ Stücke aufgeführt.