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»Lessing lebt!« soll Interesse am Wolfenbütteler Aufklärer wecken

Neues Angebot in der Wolfenbüttel-App

Das Angebot der Wolfenbüttel-App ist mit »Lessing lebt!« nach rund dreijähriger Recherche, Vorbereitung, Produktion und Programmierung nun um einen umfangreichen Baustein reicher geworden. »Lessing lebt!« ist ein multimediales Projekt, das das Leben und Wirken von Gotthold Ephraim Lessing in seiner Wolfenbütteler Zeit insbesondere den Menschen nahebringen soll, die für sich bisher noch nicht den Zugang zu dessen Werk und zur Person gefunden haben. Weiterhin richtet sich das Angebot vor allem an potenzielle Gäste der Stadt, also Touristen, die vor der Reise quasi „vom Sofa aus“ die authentischen Lessing-Orte und die Geschichte des großen Aufklärers erfahren können.

Bei »Lessing lebt!« geht es um die Geschichte des 18jährigen Jan, einem Hamburger Internatsschüler und seiner Oma Erika, die nach ihrer Arbeit am Theater in Hamburg zur Rente ihrem Mann in dessen Heimatstadt Wolfenbüttel gefolgt ist. Inzwischen verwitwet interessiert sie sich sehr für die Kultur und „ihren“ Lessing. Da kommt es gerade Recht, dass sich Jan bei ihr meldet und über seine Probleme mit Abitur im Allgemeinen und Lessings Werken im Besonderen berichtet. Da seine Eltern beruflich unterwegs sind nutzt er die Ferien und folgt der Einladung seiner Großmutter in die Stadt an der Oker. Gemeinsam begeben sich die beiden auf Spurensuche in Wolfenbüttel und erkunden das Schloss, das Meißnerhaus, die Herzog August Bibliothek, das Lessinghaus und die Hauptkirche Beatae Mariae Virginis. Im Anschluss nutzt der inzwischen recht begeisterte Jan sogar noch die Umsteigezeit in Braunschweig und besucht dort den Ort des ehemaligen Sterbehauses, das Denkmal und Lessings Grab und berichtet seiner Großmutter in kleinen Videos vor Ort davon.

© Stadt Wolfenbüttel

Möchten Sie das Lessing lebt!-Video von Youtube laden?

Ergänzt wird die Geschichte der beiden Hauptdarsteller durch die überwiegend in 360-Panoramatechnik aufgenommen Videos und durch die Charaktere von Jan und Erika, die in der Art von Playmobil-Figuren lebendig werden. Um von einer Station zur anderen zu gelangen muss jeweils eine Frage zur gehörten Geschichte beantwortet werden. Alternativ kann vor Ort in Wolfenbüttel auch ein QR-Code gesucht und eingescannt werden, was die Spurensuche gerade auch mit jüngeren Kindern zu einer Schnitzeljagd macht. Neben der nächsten Station eröffnen sich einem dann auch sogenannten Vertiefungsangebote. Das sind beispielweise Videos des Theatermachers und Autors Michael Sommer direkt aus Youtube, in denen Lessings Werke in 10-12 Minuten mit Playmobilfiguren höchst unterhaltend und informativ nachgespielt werden. Oder man findet Podcasts (kurze Hörspiele) zu Lessings Werken. Darin melden sich einige seiner Zeitgenossen wieder zu Wort. Abgerundet werden die Vertiefungsangebote durch Texte, Fotos und allerlei weiteres, Lesenswertes rund um den Dichter.

Wer mag, kann beim Erleben der Geschichte auch bis 21 Trophäen mit der App sammeln. So wird man beispielsweise zum „Bibliothekar“, sobald man alle Vertiefungsangebote der Herzog August Bibliothek angesehen hat oder zum „Auskenner“, sofern man alle Videos in Wolfenbüttel angesehen hat. Und als „Auskenner“ erreicht man noch eine ganz andere Chance, nämliche eine kostenlose Mitgliedschaft im echt lessig-Club zu bekommen. Damit bleibt man dann als Fan der Lessingstadt garantiert auf dem Laufenden und profitiert von verschiedenen Vergünstigungen und kleinen Annehmlichkeiten.

Seit April 2016 gibt es die Wolfenbüttel-App mit Informationen zu Freizeit und Tourismus rund um die Lessingstadt. Seit Sommer 2017 mit neuen Design und erweitertem Angebot wie z. B. thematischen Spaziergängen und Einzelhandelsinformationen. Das macht die Wolfenbüttel-App nicht nur für Gäste der Stadt interessant, sondern bietet vielfältige Informationsmöglichkeiten, gerade auch für die Lessingstädter. Durch das neue interaktive Angebot findet nun auch der Namensgeber der Lessingstadt gebührenden Raum in der Wolfenbüttel-App.

Die Wolfenbüttel-App mit dem neuen Angebot »Lessing lebt!« gibt es zum kostenlosen Download im iTunes-Store von Apple (iOS) sowie im Play-Store von Google (Android) ab 22.01.2017 (Lessings 289. Geburtstag).

Zum Laden der App, einfach auf das entsprechende Banner klicken:

Zum Download für iPhone und iPad

Google Play Link

Die Wolfenbüttel-App im Überblick

App-Versionen: iOS und Android

Kosten:kostenlos

Datenverbrauch:135 MB nach der Installation – die Videos unter »Lessing lebt!« können über die mobile Verbindung individuell geladen werden, alternativ lassen sie sich auch auf das Gerät herunterladen (ca. 350 MB) und natürlich nach Gebrauch jederzeit wieder löschen.

Wer hat alles an »Lessing lebt!« mitgewirkt

Lessing-Akademie: Dr. Helmut Bertold, Prof. Dr. phil. habil. Cord-Friedrich Berghahn
bte-Tourismusberatung: Oliver Melchert
Theatermacher und Autor: Michael Sommer
Museum Wolfenbüttel: Dr. Sandra Donner
Herzog August Bibliothek: Prof. Dr. Peter Burschel, Antje Dauer, Henriette Danker, Felix Kommnick
Hauptkirche BMV: Probst Dieter Schultz-Seitz, Küster Finck
Ostfalia-Hochschule (SZ): Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack, Prof. Jan Berger
Stimmen von Erika und Jan: Luise Lunow, Maximilian Artajo
Weitere Stimmen: Claudia Borchert, Andrea Freier, Sascha Kropf, Karsten Brunke (Kleine Bühne Wolfenbüttel e. V.)
Lessing Stimme: Ralf Kleefeld
Tonstudio/-regie: Matthias Wegener (Landesmusikakademie)
Playmobil-Charaktere: Studierende der Ostfalia mit Dank an die geobra Brandstätter Stiftung Co. KG
Tanzmeister de la Marche: Andreas Jäger
Es ist ein Ros‘ entsprungen: Knabenchor Hannover, Rondeau Production
Ernst & Falk: Roger Reckewell
Finanzielle Förderung: Loge Wilhelm zu den drei Säulen, HUMANITAS e. V.
Weitere Unterstützer: Thomas Pink, Gabriele Drewes, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Julius von Ingelheim, Axel Richter, Jochen Thierig, Martin Geißler, Prof. Dr. Christoph Helm
Programmierung: Sven Heß, Horst Janzen, Patrick Herrler (Gobas GmbH)
Stadt WF: Dietrich Behrens, Elisabeth Fischer, Stephanie Angel, Björn Reckewell