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Erinnerungsorte

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Kriegsgefangenen-Stein, 1953

Schulwall, 38300 Wolfenbüttel

WIR MAHNEN DIE WELT GEBT UNSERE KRIEGSGEFANGENEN FREI
Dieser Aufruf in goldenen Lettern sandte ein klares Signal an die Politik, sich für die Freilassung der Kriegsgefangenen einzusetzen. Der Wolfenbütteler Verband der Heimkehrer ging 1953 noch von 34 lebenden "Söhnen der Stadt" [5] in Kriegsgefangenschaft aus.
Im  ...weiterlesen

Landeshuter Ehrenmal, 1953

Landeshuter Platz, 38300 Wolfenbüttel

Von Flucht und Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten während und nach dem Zweiten Weltkrieg waren vierzehn Millionen Menschen betroffen. An diese Situation erinnern in Deutschland über 1.400 Denkmäler. 1948 waren etwa 30 Prozent der gut 46.000 Einwohner der Stadt Wolfenbüttel Vertriebene und Flüchtlinge. Im Landkreis  ...weiterlesen

Landeskirchliche Archiv Wolfenbüttel

Dietrich-Bonhoeffer-Straße 1, 38300 Wolfenbüttel

Wolfenbüttel beherbergt das zentrale Archiv der evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig: das Landeskirchliche Archiv Wolfenbüttel. Sein Zweck ist die Bewahrung des landeskirchlichen Kulturguts im südöstlichen Niedersachsen.
Das Archiv ist mit seiner erst fünfzig Jahre alten Tradition bedeutend jünger, als die Landeskirche selbst. Die Reformation  ...weiterlesen

Niedersächsisches Landesarchiv - Staatsarchiv Wolfenbüttel

Forstweg 2, 38302 Wolfenbüttel

Das Landesarchiv des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel entstand im ausgehenden Mittelalter am Sitz der Residenz.
Staatsarchive gibt es schon seit Jahrhunderten. Sie sind sozusagen das Gedächtnis des Staates und betreuen das aus der staatlichen Verwaltung, aus Klöstern, Ämtern, zentralen kirchlichen, adligen und weltlichen Verwaltungssitzen seit Beginn  ...weiterlesen

Stein des Anstoßes, 2009

Schlossplatz, 38304 Wolfenbüttel

Anfang September 2009 machte ein großer, kreativ gestalteter Anti-Atom-Treck auf dem Weg von Gorleben nach Berlin Station auf dem Wolfenbütteler Schlossplatz. "Mal richtig abschalten" war das Motto des Trecks, der am 5. September die deutsche Hauptstadt erreichte. Drei Wochen vor der Bundestagswahl demonstrierten  ...weiterlesen

Stolpersteine, 2013

Bahnhofstraße 3/4, 38300 Wolfenbüttel

Seit 2011 erinnern in Wolfenbüttel sogenannte "Stolpersteine" an das Schicksal insbesondere jüdischer Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus. 78 Steine wurden bis heute verlegt, davon 74 für ehemalige jüdische Bewohner Wolfenbüttels.
Nichtjüdischen, ermordeten Opfern sind drei Steine gewidmet, ein weiterer einem US-amerikanischen Soldaten jüdischen Glaubens, der den  ...weiterlesen

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