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Wasserwege - Route: Damm-Mühle

Die Damm-Mühle im frühen 19. Jahrhundert
Die Damm-Mühle im frühen 19. Jahrhundert
Margret Rettich © Stadt Wolfenbüttel

Tafel 3

Der Verbindungskanal zwischen nördlichem Schlossgraben und der alten Sägemühle (spätere Schünemannsche Mühle) gehörte zu den ältesten Wasserstraßen der Stadt Wolfenbüttel.

Das seit 1884 nach Norden abfliessende Wasser betrieb schon zuzeiten von Herzog Heinrich d. J. (reg. 1516-1568) eine Wassermühle, die sogenannte Damm-Mühle – 1873 umgebaut, stand dieser wichtige Versorgungsbau parallel zum Kanal; er stammte noch aus der Spätgotik, worauf die besonders starken Fundamente und eine Minuskel-Inschrift von 1462 hinwiesen. Wahrscheinlich bezieht sich der heutige Ortsname Wolfenbüttel (Wulferesbuttle, erstmals 1118 erwähnt) auf den Bereich der ehemaligen Burg und der späteren Damm-Mühle.

Erst in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die Mühle abgerissen. Ein hölzerner Anbau stand auf freistehenden Eichenpfählen direkt in der Oker und enthielt bis zu drei Mühlräder. Der angrenzende ehemalige Kornspeicher (im 18. Jahrhundert abgerissen) mit wuchtigen Kreuzgratgewölben im Keller, der auch als Back- und Brauhaus Verwendung fand, lag unmittelbar am Lessingschen Garten.