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Wasserwege - Route: Fischerstraße

Fischerstraße, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Fischerstraße, 1. Hälfte 19. Jahrhundert
Margret Rettich © Stadt Wolfenbüttel

Tafel 9

Die an dieser Stelle die Harzstraße kreuzende Fischerstraße war während der Regierungszeit des letzten katholischen Herzogs Heinrich d. J. (1514 – 1568) der östliche Festungsgraben der damals noch Liebfrauenstadt genannten Siedlung vor der Dammfeste.

Die steinerne Brücke, die noch vor dem Ersten Weltkrieg hier die Harzstraße über einen Stadtkanal, den Bruch- oder Langen Graben, leitete, war nur circa drei Meter breit und nach Amsterdamer Bauweise über einem Schwibbogen gewölbt. Noch 1723 stand hier eine hölzerne Brücke aus Querbohlen. Unter der Fischerstraße verlaufen noch die Flankenmauern des barocken Kanals von circa 1750. Jenseits desselben in östlicher Richtung befand sich das Armeleuteviertel – in den 1930er und 1970er Jahren abgerissen, mit einem übel riechenden Gerbereibecken am Südrand.

Die Harzstraße war trotz des fehlenden Ost-Abschlusses bis weit in das 19. Jahrhundert hinein neben der Kanzleistraße die vornehmste Straße Wolfenbüttels. Am Westende stand das ehemalige »von Dehnsche Haus«, in der Mitte die Samson-Schule und Synagoge der jüdischen Gemeinde.

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