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Der perfekte Tag in Wolfenbüttel

Acht perfekte Tage verbrachte Casanova in Wolfenbüttel, die laut seiner eigenen Aussage zu den schönsten seines Lebens gehörten. Ausnahmsweise waren es jedoch nicht die Frauen, die den venezianischen Schriftsteller verzauberten.

Erfahren Sie selbst, was Casanova, Lessing und Wilhelm Busch an Wolfenbüttel schätzten. Tauchen Sie in vergangene Zeiten, aber auch in die spannende Gegenwart unserer Stadt ein und erleben Sie die Essenz Wolfenbüttels:

W wie Welfenresidenz

Die 400-jährige Geschichte der Herzöge in Wolfenbüttel ist bunt, verwirrend und verrückt. Unzählige Herrscher, die aufgrund der damaligen Namensgebung kaum auseinander zu halten sind, verwirklichten ihre Bauträume in der Stadt und der Umgebung. Unerbittlich demonstrierten sie Macht und Reichtum, der allerdings kaum vorhanden war und so musste man erfinderisch werden: Verkleidungen und Bemalungen machten aus einer einfachen Holzbauweise pompöse Gebäude und Schlösser.

Als verrückten Bücherwurm könnte man Herzog August den Jüngeren bezeichnen, denn besaß er im Jahr 1611 - mit 32 Jahren - bereits 3000 Bücher, vergrößerte sich seine Sammlung bis zu seinem Tod auf 135000 Titel in 35000 Bänden, die sich noch heute alle in der Herzog August Bibliothek befinden.

O wie Oker

Gemächlich plätschert der idyllische Fluss durch Wolfenbüttel und das üppige Grün des Nördlichen Harzvorlandes. Wer die Natur liebt, ist hier genau richtig, denn die Oker lädt zum Kanu fahren oder Stand-up Paddling ein.

Luisa Drews © Stadt Wolfenbüttel

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Zu Wasser, aber auch per Velo erkunden Sie die malerischen Landschaften rund um unsere Stadt. Attraktive Radfernwege führen Sie vorbei an grünen Wiesen, Feldern, Windmühlen und durch historische Dörfer.

L wie Lessing

Zwar waren es nicht die erfreulichsten Jahre, die Gotthold Ephraim Lessing in Wolfenbüttel verbrachte, jedoch zählten sie wohl zu seinen schaffensreichsten. Der damalige Hofbibliothekar schrieb hier das Drama „Emilia Galotti“.


Trotz des Todes seines neugeborenen Sohnes 1777 und kurz darauf seiner geliebten Frau, vollendete Lessing außerdem das Schauspiel „Nathan der Weise“ in Wolfenbüttel, bevor er nur vier Jahre später verstarb.

F wie Fachwerk

„Mein erster Eindruck von Wolfenbüttel? Tatsächlich gleicht die Stadt einer Seite aus dem Märchenbuch. Es ist alles so urig – kein Haus gleicht dem anderen, keines ist gerade. Die Balken der mehr als 600 wunderbar erhaltenen Fachwerkhäuser biegen sich, die Wände sind schief, Blumen zieren die Balkone und Wasserläufe schlängeln sich durch die Gässchen von Klein Venedig.“

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E wie Es ist ein Ros entsprungen …

… und zwar in Wolfenbüttel! Das Weihnachtslied entstand in unserer Stadt und ertönte hier das erste Mal in seiner heutigen Fassung vor über 400 Jahren. Dem vierstimmigen Chorsatz von Michael Prätorius, der 1604 unter Herzog Heinrich Julius vom Kammersekretär zum Hofkapellmeister aufstieg, ist die weltweite Verbreitung dieses Klassikers zu verdanken. Auch heute noch wird es von Christen auf der ganzen Welt gesungen.

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N wie Namhafte Besucher Wolfenbüttels

Neben Casanova zählte auch Wilhelm Busch zu den berühmten Besuchern Wolfenbüttels, denn er verbrachte so manchen Sommer und die ein oder andere Silvester-Nacht in der Stadt. Zwischen 1862 und 1890 besuchte er regelmäßig seinen Bruder Gustav. Der Wolfenbüttelerin Margarete „Grete“ Fehlow schrieb Wilhelm Busch ein amüsantes Gedicht zu ihrer Hochzeit.

B wie Bibliothek

„Mein Mund bleibt offen stehen, als ich die Augusteerhalle der Herzog August Bibliothek betrete. Unbeschreiblich ist der erste Eindruck des 13 Meter hohen, dunklen Raumes in dem sich unzählige Bücher aus den vergangenen Jahrhunderten über zwei Emporen eng aneinander reihen.“ Herzog August legte mit seiner Sammlung von 135000 Titeln den Grundstein für die einzigartige Bibliothek. Heute finden sich hier über eine Millionen Bücher, die Hälfte davon stammt aus Jahren vor 1850. Das Herzstück, das Besucher allerdings nur alle zwei Jahre für zwei Wochen zu Gesicht bekommen, ist das Evangeliar von Heinrich dem Löwen aus dem Jahr 1180.

Ü wie Überzeugend

„Wir können uns einfach nicht satt sehen an diesen wunderschönen Fachwerkhäusern und der Stadt". Monika und Achim Meurer, www.meurers.net

"Es war mir ein Fest – und sicher war ich nicht das letzte Mal in Wolfenbüttel!" Tanja Neumann - Bloggerin, www.vielweib.de

"In jedem Fall hat mich Wolfenbüttel überzeugt: Zum einen die unglaublich romantische Altstadt, zum anderen die Geschichte, die nicht nur Altes zu bieten hat, sondern auch eine spannende Neuzeit." Karin Krubeck - Bloggerin, www.bonngehtessen.de

T wie Tüfteln, spielen, forschen

Wolfenbüttel wurde 2017 vom Land Niedersachen als besonders kinderfreundliches Reiseziel (KinderFerienLand-Ort) ausgezeichnet. Neben Kinderstadtführungen gibt es unzählige Spielplätze, eine Stadtrallye via App und sogar einen Reiseführer - gestaltet von Kindern für Kinder. Einer der Höhepunkte für Familien ist das AHA ErlebnisMuseum, dessen jährlich wechselnde Ausstellung ebenfalls von Kindern mit gestaltet wird. Hier entdecken Kinder und Jugendliche die Welt mit allen Sinnen.

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T wie Tonmöbelmuseum

Gerhard Kubetschek gründete Ende der 40er Jahre im Kanonenschuppen einer Wolfenbütteler Kaserne seinen Handwerksbetrieb „Kuba“. Bereits kurz nach Gründung beschäftigte er hundert Angestellte – gemeinsam verpackten Sie Phonogeräte, Radios und Plattenspieler stilvoll in sogenannten Tonmöbeln. Knapp 20 Jahre später zählte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 220 Millionen DM  und 4.000 Beschäftigte. Gerhard Kubetschek gehörte damit zu den Vertretern des Wirtschaftswunders und zu den erfolgreichsten Unternehmern seiner Zeit. Im Kuba Tonmöbelmuseum erwartet Sie eine spannende Zeitreise in die Welt der Grammophone, Plattenspieler, Radios und ersten TVs.

Luisa Drews © Stadt Wolfenbüttel

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E wie Erlebnisführungen

Ob mit dem Segway durch die Gassen Wolfenbüttels, eine Stadtführung mit Lessing persönlich oder eine kulinarische Entdeckungstour durch die hiesigen gastronomischen Betriebe – wir möchten, dass Sie sich wohl fühlen und das passende Angebot für sich finden. Dabei liegt es uns besonders am Herzen, Sie individuell zu betreuen. Wenden Sie sich daher für all Ihre Wünsche während eines Aufenthaltes in unserer Stadt an die Tourist-Information. Wir helfen Ihnen gerne weiter!


L wie Likör

Der wohl bekannteste Kräuterlikör der Welt – Jägermeister – ist ein Wolfenbütteler Original und unser Export-Schlager Nummer eins. Im Jahr 1934 erfand Curt Mast, Sohn des Essigfabrikanten Wilhelm Mast, die geheime Rezeptur aus 56 Kräutern, Wurzeln, Blüten und Früchten sowie 35 Vol. Prozent Alkohol. Auch heute noch wird ausschließlich in Wolfenbüttel produziert und das nicht zu knapp: Jährlich füllt Jägermeister über 90 Millionen seiner 0,7 Liter Flaschen ab und exportiert sie in über hundert Länder weltweit.