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06.10.2017

Über 70 Einsätze hielten Feuerwehr in Atem

Nach dem Sturmtief Xaver im Jahr 2015, sorgte auch das aktuelle Sturmtief mit X, Xavier, am Donnerstag, 5. Oktober 2017, für zahlreiche Schäden im Gebiet der Stadt Wolfenbüttel.

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt wurden über mehrere Stunden in Atem gehalten. Zum Glück blieb es bei Sachschäden.

Während die ersten Ausläufer des Sturmtiefs bereits am Vormittag in Wolfenbüttel zu spüren waren, legte der Wind in den Mittagsstunden zu, so dass von 13.44 Uhr erste Einsätze der Stadtfeuerwehren zu verzeichnen waren. In Atzum an der Straße „Am Schlickerberg“ wurde ein umgestürzter Baum gemeldet, wenige Minuten später gegen 13.50 Uhr kam der Alarm für die Feuerwehr Wolfenbüttel, an der Friedrich-Ebert-Straße stürzten mehrere Wahlplakate um. Noch während dieser Phase ereilte die Kräfte ein Hilferuf von der Schweigerstraße: dort drohte eine Werbeanlage von einer Fassade abzureißen und auf den Parkplatz zu stürzen. Auch hier kamen Feuerwehrleute zum Einsatz. Um 14.12 Uhr löste die Brandmeldeanlage der Ostfalia an der Salzdahlumer Straße. Und die Integrierte Regionalleitstelle hatte noch weitere Einsätze - so dass um 14.19 Uhr Vollalarm für die Feuerwehr Wolfenbüttel und später für alle Stadtwehren ausgelöst.

Vom ehemaligen Kornspeicher rutschten mehrere Dachziegel auf die Straße. Daher wurde der Bereich um den kleinen Schloßplatz zwischen dem Bürger Museum und dem Kornspeicher gesperrt. Dramatische Minuten auch an der Rubensstraße, kam hier die Meldung, dass ein Baum auf ein Auto gestürzt und in diesem jemand eingeklemmt sei. Die bereits für einen anderen Einsatz alarmierte Feuerwehr Linden fuhr sofort die Einsatzstelle an, dort stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Familie mit Kind das Auto selbständig hat verlassen können. Sicherheitshalber wurde ein Rettungswagen verständigt, alle blieben jedoch unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon. Auf der A395 musste die Feuerwehr helfen, umgekippte LKW, wieder aufzurichten.


Diverse Einsatzstellen folgten in den nächsten Minuten - es galt in Summe rund 70 Einsätze bis 17.30 Uhr abzuarbeiten. Rund 170 Feuerwehrleute aus allen Ortsfeuerwehren waren am Einsatz beteiligt.

Der Sturm sorgte für Schäden in fast allen Ortsteilen und der Stadt. Unter anderem in der Königsberger Straße, Birkenweg, Fritz-Reuter-Weg, Goslarsche Straße, Bahnhofstraße, Hoffmann-von-Fallersleben-Straße, Lessingstraße, Schloßplatz, Rosenwall, Neuer Weg. Groß Stöckheim war besonders betroffen im Bereich Am Bache. Der Stadtgraben und die Wallanlagen wurden gesperrt, drohten doch immer wieder Äste herabzustürzen. Koordiniert wurden die Einsätze von der Örtlichen Einsatzleitung (ÖEL), die den Funkraum in der Feuerwache besetzt hatten. Nach 17.30 Uhr galt es auch zu weiteren Einsätzen auszurücken, zumeist umgestürzte Bäume oder lose Teile an Gebäuden.

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