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21.10.2017

Hilfe zur Selbsthilfe: Schnell Alltagstaugliches lernen

Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Da aber auch alle Theorie nur grau und die deutsche Sprache jedoch durchaus bunt ist, ist es in erster Linie für die Geflüchteten wichtig, sich im Alltag verständigen zu können – und genau dafür bietet die Stabsstelle für Integration in ihrer Außenstelle am Schützenplatz regelmäßig themenbezogene Trainings in „Alltagssprache“ an.

Das Ziel ist, dass die daran teilnehmenden Geflüchteten schnell Alltagstaugliches lernen. „Seit wann haben Sie diese Beschwerden?“, fragt Matthias Bosse von der Stabsstelle. „Seit zwei Tag“, antwortet sein Gegenüber. Bosse korrigiert sofort: „Seit zwei Tagen. Ein Tag, zwei Tage, seit zwei Tagen.“ Der Geflüchtete nickt. Er merkt aus eigener Erfahrung, dass die deutsche Sprache nicht einfach ist. Aber beim nächsten Arztbesuch kann er sich selbst verständlich machen. „Und das ist für uns ja auch das Wichtigste“, betont Bosse. Es sind oft die einfachen Antworten, die einem manchmal viel weiterhelfen, wenn man nicht mehr weiterweiß. Die kostenlosen Deutschkommunikationskurse helfen, Alltagssprache mit einem themenbezogenen Sprachtraining zu verbessern.

Die sprachliche Integration ist jedoch nicht bereits erreicht, wenn sich Geflüchtete in Alltagsdingen ausdrücken, sondern vielmehr, wenn sie mit den Bürgern in den Dialog kommen und sich in der gesamten Bandbreite des gesellschaftlichen Lebens verständigen kann.

Über die Stabsstelle

Die Aufgaben der Stabstelle Integration sind sehr vielfältig und haben als Zielgruppe nicht nur die Migrantinnen und Migranten sowie ihre Kinder, sondern auch die Angehörigen der Aufnahmegesellschaft. Wesentliches Ziel ist die Förderung von Teilhabechancen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und der Abbau von Strukturen und Mechanismen, die zu Benachteiligung führen können. Diese Aufgaben können nur gesamtgesellschaftlich und in Kooperation mit vielen Akteuren der Stadtgesellschaft gelingen. Daher arbeitet die Stabsstelle Integration in Kooperation mit vielen unterschiedlichen gesellschaftlichen Institutionen und Einrichtungen zusammen und stellt deren Vernetzung auf kommunaler Ebene sicher.

Viele der Dinge, die für uns alltäglich sind, sind für Geflüchtete häufig völlig neu und können anfänglich zu unüberwindbaren Schwierigkeiten führen. Nach dem Motto „vieles kann, nichts muss“ helfen die Begleiter dabei. Manchmal sind es auch ganz praktische Hilfen, wie das Ausleihen von Werkzeug oder die Weitergabe von Informationen der Stadt oder den Nachbarn, die eine große Hilfe bedeuten können.

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