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02.02.2018

Winterwetter lässt E-Autos kalt

Die aktuellen frostigen Temperaturen sind für Magnus Skodzik, Energieberater der Stadtwerke Wolfenbüttel, kein Grund umzusteigen: Auf seinen Renault ZOE ist auch bei Minusgraden Verlass.

Mit dem rein elektrisch betriebenen Fahrzeug ist er tagtäglich im Raum Wolfenbüttel unterwegs, flott und lautlos. „Ich bin begeisterter E-Mobilist“, gesteht der Energieberater, „die Fahrzeuge funktionieren zuverlässig, ihre Beschleunigung macht riesigen Spaß und stinken nicht. Was will ich mehr.“

Es gebe leider noch viel zu viele Vorurteile gegen E-Mobile, meint er, auch was ihren Betrieb im Winter betreffe. „Naturgemäß verlieren Batterien zwar etwas an Kapazität, wenn es frostig ist. Hinzu kommen in der kalten, dunklen Jahreszeit noch Stromfresser wie Autoheizung und Abblendlicht, die an der Akkuleistung nagen“, erzählt der E-Auto-Fürsprecher, „aber das ist kein Handicap und ändert nichts an der Alltagstauglichkeit.“

Denn pro Tag fahren Autofahrer in Deutschland mit ihrem Fahrzeug durchschnittlich 40 Kilometer, das entspricht auch der Strecke von Magnus Skodzik. „Das schafft selbst das E-Auto mit der geringsten Reichweite locker“, informiert er. Seinen ZOE lädt er dafür etwa ein Mal pro Woche voll auf – mit Ökostrom versteht sich. Anders macht E-Mobilität keinen Sinn. „Ob Sonne, Wind oder Schnee, bisher konnte ich keine wirklichen Unterschiede bei der Fahrleistung und Reichweite feststellen“, erklärt der Vertriebsmitarbeiter.

Und außerdem gebe es in Wolfenbüttel bereits vier Ladestationen der Stadtwerke Wolfenbüttel – weitere werden folgen. „Die Mobilität der Zukunft wird elektrisch sein“, davon ist Magnus Skodzik überzeugt. Von daher findet er es gut, dass sein Arbeitgeber in den Ausbau der elektrischen Lade-Infrastruktur investiert und mehrere Elektrofahrzeuge im Alltag erprobt. Neben ZOE haben die Stadtwerke Wolfenbüttel noch zwei weitere Elektroautos in der Fahrzeugflotte, die jeden Tag verlässlich ihre Mitarbeiter klimaneutral bei der Arbeit unterstützen.


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