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26.02.2018

Eine Dose, die Leben retten kann

Die meisten Menschen haben zu Hause einen Impfpass, Medikamentenplan, eine Patientenverfügung oder andere wichtige Daten. Im Notfall ist es für Retter aber meist unmöglich herauszufinden, wo diese Notfalldaten in der Wohnung aufbewahrt werden.

Die Lösung soll, wenn es nach Horst Luthien vom Seniorenbeirat in der Stadt Wolfenbüttel geht, ab sofort im Kühlschrank stehen. Denn die wichtigen Notfalldaten kommen in die Notfalldose und werden in die Kühlschranktür gestellt. Nun haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden.

Besonders wichtig kann die Notfalldose für Personen mit gesundheitlichen Problemen sein, die alleine leben. Bei Unfällen oder internistischen Problemen im Haushalt müssen nicht erst wertvolle Minuten verstreichen, bis der hinzugerufene Arzt Informationen über den Medikamentenplan, Vorerkrankungen, Blutgruppe, Herzschrittmacher und Allergien erfragt hat - wenn diese Angaben überhaupt vorliegen.

Der Nutzer trägt seine persönlichen und medizinischen Daten auf einem beiliegenden Notfall-Infoblatt ein und deponiert dieses in der Dose, die dann in die Kühlschranktür gestellt wird. Die Dose ist etwa zehn Zentimeter hoch. Zwei beiliegende Aufkleber werden gut sichtbar von außen auf den Kühlschrank und auf die Innenseite der Eingangstür geklebt. Damit werden Rettern und Ärzten in Notfällen schnell die erforderlichen Informationen für die Erstbehandlung bereitgestellt.

Die Notfalldose ist für 2 Euro (Selbstkostenpreis) beim Seniorenbeirat in der Stadt Wolfenbüttel erhältlich. Kontakt über den Vorsitzenden Horst Luthien, Telefon 05331 61357. Luthien betont, dass die Dose nicht den Notfallpass, den man am besten immer bei sich hat, ersetzen soll. Es sei nur eine sinnvolle Ergänzung. Einen Notfallpass gibt es ebenfalls im Seniorenservicebüro.

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