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26.03.2018

Gemeinsam für ein neues „Wir-Gefühl“

Der Abriss der Hertie-Brache und Umbau zum Löwentor-Shoppingcenter ist nur ein kleiner Teil der umfangreichen Pläne, die Bürgermeister Thomas Pink mit Stadtbaurat Ivica Lukanic und Gutachter Michael Schreiber beim jüngsten Rathausgespräch zum Thema Einzelhandel und Innenstadtentwicklung im Ratssaal ausbreitete.

„In der letzten Ratssitzung haben wir einen Strategieplan für Wolfenbüttel beschlossen, in dem neben Kultur, Wohnen und der Sportentwicklung auch die Innenstadtentwicklung wieder eine wichtige Rolle einnimmt“, erklärte Pink. Etwas mehr als drei Millionen Euro habe die Stadt in den vergangenen vier Jahren in die Förderung des Einzelhandels, Events zur Innenstadtbelebung und Gestaltung des öffentlichen Raumes investiert. An der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt werde weiterhin gefeilt. Außerdem setzt Pink auf ein neues „Wir-Gefühl“ aller Akteure.

Zu diesem soll auch das „Löwentor“ beitragen, wie Entwickler Benedikt Schmidt-Waechter betonte: „Unser Ziel ist die Belebung der Stadt über die übliche Ladenöffnungszeit hinaus. Ein Fitnessstudio im ersten Stock ist dafür ein guter Anfang“, erklärte Schmidt-Waechter. Auf dem Dach des Centers entstehen 190 Parkplätze – also rund 90 mehr als im alten Parkhaus. Dabei sei die Stadt ohnehin gut bestückt mit Stellplätzen, so Verkehrsgutachter Michael Schreiber. Eine Zählung habe 3699 öffentliche Parkstellen in der City ergeben, ein Mangel entstehe nur lokal – etwa da, wo kostenfrei geparkt werden kann. Die Bewirtschaftung aller Parkplätze sowie ein Leitsystem könnte die Situation beruhigen.

Genutzt werden die Stellplätze nur, wenn Kunden in die Innenstadt kommen. Dafür hat Stadtbaurat Lukanic gute Aussichten: „Der Leerstand im Bereich der Löwenstraße und in den Krambuden sinkt schon jetzt nach Start der Arbeiten am Löwentor. In einem Jahr werden wir dort wohl keine oder kaum noch leere Ladengeschäfte haben.“ Ein ähnlich optimistisches Resümee zog Kira Jahnke: „Eigentlich wollen wir den Schwerpunkt künftig etwas anders setzen“, sagte sie. Vor drei Wochen wechselte sie vom Bauamt in die Wirtschaftsförderung. „Nun kümmere ich mich um die Einzelhandelsentwicklung.“ Das Rathausgespräch brachte ihr eine Reihe neuer Impulse. „Vor allem freue ich mich, unter den Zuhörern viele neue Gesichter gesehen zu haben.“

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