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23.05.2018

Ein Zimmerbrand ist eine „heiße Angelegenheit“

Zu einer ganz besonderen Ausbildungseinheit trafen sich Brandschützer der Ortsfeuerwehr Leinde, der Ortsfeuerwehr Groß Denkte und der zweiten Gruppe des zweiten Zuges der Ortsfeuerwehr Wolfenbüttel am 19. Mai 2018. Unter Leitung von Uwe Frobart und seinem engagierten Ausbilderteam wurde den Teilnehmern im Brandübungshaus der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle einen Samstag lang richtig eingeheizt.

Nach einer „Wärmegewöhnung“, mit direkter Tuchfühlung zu einem Feuer innerhalb eines geschlossenen Raumes, wurde es dann richtig brenzlig: Nacheinander wurden vier Zimmerbrände in der Übungsanlage dargestellt, die von den Atemschutzgeräteträgern unter Kontrolle gebracht werden mussten. Den eigentlichen Brandherd zu finden, war dabei die erste Schwierigkeit für die vorgehenden Trupps. Teilweise lag dieser im Keller, im Ober- oder im Dachgeschoss. Durch die geschickte Inszenierung der Ausbilder war dies aber nicht gleich ersichtlich, denn bereits aus der Eingangstür drang dichter Qualm nach außen.


Unter widrigsten Sichtbedingungen bahnten sich die Teilnehmer einen Weg durch den immer heißer werdenden Rauch in Richtung Zimmerbrand. War dieser lokalisiert mussten die Flammen mit Hilfe eines Hohlstrahlrohrs gezielt bekämpft werden. Hierbei wurde besonderer Wert auf einen sparsamen Löschwassereinsatz und die schnelle Abführung der Rauchgase und der Wärme gelegt.


Fazit: Realitätsnäher und lehrreicher kann nicht geübt werden. Die Begeisterung, aber auch die Erschöpfung, stand allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden nach den Übungen ins Gesicht geschrieben. Die gemachten Erfahrungen werden ihnen aber sicherlich lange im Gedächtnis bleiben und bei realen Einstätzen von großem Nutzen sein.

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