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12.07.2018

Solarstrom rechnet sich

Scheint die Sonne, hat Fabian Hanker besonders gute Laune: Der Grund dafür sind die blauen Solarmodule auf dem Dach seines Einfamilienhauses. „Die Investition in eine eigene Photovoltaik-Anlage hat sich für mich als Hauseigentümer ab der ersten selbst produzierten Kilowattstunde gelohnt“, erklärt der 54-jährige.

Den Strom vom eigenen Dach nutzt er zu einem Drittel selbst, den Rest speist er ins Netz ein; dafür bekommt er eine gesetzlich festgelegte Vergütung. Mittlerweile sind in Deutschland weit über 1,6 Millionen Solaranlagen installiert, die emissionsfrei elektrische Energie erzeugen. Immer mehr Hausbesitzer und Gewerbetreibende setzen auf Photovoltaik (PV), da einerseits die Kosten für die Anlagen sinken und sich andererseits durch neue Speichertechniken die Möglichkeiten der Eigennutzung verbessert haben. Die feste Einspeisevergütung über 20 Jahre von aktuell 12,20 Cent pro Kilowattstunde (kWh) für eine Anlage mit maximal zehn Kilowatt peak, die in 2018 ans Netz gegangen ist, trägt dazu bei, dass sich mit der Investition in eine eigene PV-Dachanlage gut kalkulieren lässt.

Auch der Arbeitgeber von Fabian Hanker, die Stadtwerke Wolfenbüttel, nutzen die Sonne als Energiequelle. Bereits 2004 installierte der kommunale Energiedienstleister eine erste PV-Dachanlage auf der Lindenhalle. Seitdem speisen 108 Solarmodule jedes Jahr bis zu 18.000 kWh sauberen Strom von der Stadthalle ins Wolfenbütteler Stromnetz ein. Heute, 14 Jahre später, sind im Wolfenbütteler Stadtgebiet insgesamt 524 PV-Anlagen mit einer Leistung von 6.200 Kilowatt peak installiert. Sechs davon werden von den Stadtwerken betrieben. Erst Ende Mai haben die Stadtwerke ihren Solarcarport eingeweiht, der mit Hilfe der Sonne und 304 Solarmodulen über das Jahr gerechnet bis zu 77.627 kWh Strom liefert. Der in Wolfenbüttel produzierte Solarstrom reicht aus, um rund 1.600 Durchschnittshaushalte mit einem jeweiligen Jahresverbrauch von 2.500 kWh mit elektrischer Energie zu versorgen; im vergangenen Jahr wurden aus Sonnenlicht 4.000.000 kWh Strom erzeugt.

Anteil von Sonnenstrom am Strommix steigt

Der Anteil von Sonnenstrom an der Stromerzeugung liegt aktuell bei etwas mehr als sechs Prozent. Diese Zahl wird sich in den nächsten Jahren erhöhen, ist sich der gelernte Diplomingenieur für Versorgungstechnik sicher. Denn auch die Preise für Stromspeicher sinken. „Bürgern, die sich für eine Photovoltaik-Dachanlage interessieren, bieten wir eine herstellerneutrale und schlüsselfertige Beratung an“, erklärt Fabian Hanker und führt weiter aus: „Wir arbeiten bei den Stadtwerken Wolfenbüttel mit einem modernen Planungstool; damit gewährleisten wir eine optimale Anlage für jedes individuelle Objekt.“ Nach einer positiven Potentialanalyse und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung übernehmen die Stadtwerke Wolfenbüttel die Projektumsetzung.

Fabian Hanker rät: „Lassen Sie sich nicht von den Investitionskosten abschrecken.“ Eine schlüsselfertige Dachanlage fürs Eigenheim kostet etwa 10.000 Euro, abhängig von Modulen, Dachkonstruktion, Größe und Ausstattung wie optionalem Speicher. „Gut verarbeitete und ordentlich installierte Photovoltaik-Anlagen arbeiten mindestens 20 Jahre mit 80 bis 90 Prozent ihrer Nennleistung. Schon nach etwa zehn Jahren haben sich die Investitionskosten amortisiert und ab da macht die Anlage Gewinn“, berichtet Fabian Hanker.

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