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17.07.2018

Glaube und Aberglaube beim Interkulturellen Hof

Am Freitag, den 13. Juli 2018, stand der Interkulturelle Hof im Roncallihaus unter dem Motto „Glaube und Aberglaube“. Fast 100 Besucher interessierten sich für die Ausstellung, die Viola Bischoff, als Leitung des Willkommenscafés, gemeinsam mit der Interkulturellen Gruppe realisiert hatte.

Neben Informationen zu den fünf Weltreligionen gab es eine Prognose zur weiteren Entwicklung der Religionen unter Berücksichtigung der Altersstrukturen der Gläubigen und Berücksichtigung des demografischen Wandels sowie eine Gegenüberstellung der wesentlichen Glaubensinhalte von Christentum, Judentum und Islam. In einem weiteren Teil der Ausstellung wurden die Begriffe Glaube und Aberglaube definiert und dargestellt, welche Dinge in welchem Land mit welchem guten oder schlechten Ereignis verbunden werden.

Dabei wurde schnell klar, eine schwarze Katze bedeutet ebenso wenig überall Unglück, wie eine juckende Hand Geld. Mit Anschauungsobjekten von Glücksbringern aus Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien und einer Tafel, auf der der eigene Glücksbringer notiert werden konnte, sowie einem Gästebuch für die Ausstellungsbesucher, war für jeden etwas Interessantes zu entdecken. Glückskekse, Glücksmünzen, Glückspüppchen und Nazar-Amulette lagen zur Mitnahme bereit.


Einladend waren die Tische im Innenbereich zum Thema Glück dekoriert und eine bunte Auswahl von Speisen aus aller Welt, zubereitet von Geflüchteten, und arabisches Gebäck lud zum Hinsetzen und Erzählen ein. Auf Grund des schönen Wetters nutzten aber viele Besucherinnen und Besucher auch die Bierzelttische vor dem Café zum lebendigen Dialog.

Insgesamt war der Interkulturelle Hof ein voller Erfolg und viele Besucher hatten zum ersten Mal die Möglichkeit, mit Geflüchteten näher ins Gespräch zu kommen. Der nächste Interkulturelle Hof ist am 27. Juli von 17 bis 19 Uhr bei der Caritas zum Thema „Gemeinsam sind wir Heimat“. Die Ausstellung „Glaube und Aberglaube“ wird vom 21. September bis 3. Oktober erneut gezeigt, dann in der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel.


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