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03.08.2018

Konfetti bei Hochzeiten: Bleibt liegen und verschmutzt die Umwelt

Konfettikanonen mit Metallic-Streifen, Herzen oder Schmetterlingen zur Hochzeit abzufeuern, liegt derzeit voll im Trend. Frisch getraute Eheleute werden vor und hinter dem historischen Wolfenbütteler Standesamt von Angehörigen und Freunden neuerdings gern mit einem Konfetti-Regen begrüßt. Dies sieht im ersten Moment auch toll aus, aber leider hinterlassen Hochzeitsgäste damit jede Menge Plastikmüll, der meist gar nicht oder nur unvollständig wieder eingesammelt wird.

Das auf diese Art im Freien verstreute Konfetti bleibt, was die meisten Leute verdrängen, der Natur noch auf Jahrhunderte erhalten. Es ist fast unmöglich, alles wieder aufzusammeln – sei es, weil es vom Winde verweht wird und plötzlich in der gesamten Innenstadt zu finden ist, sich zwischen Steine und andere Ritzen klemmt, in die Oker geweht wird oder die Gullys verstopft. Zudem kann es gegebenenfalls sogar für Stürze verantwortlich sein, denn nasses Konfetti wird sehr rutschig. Wo bleibt da dann noch die Romantik?

Für die Mitarbeiter der städtischen Betriebe oder die Reinigungskräfte im Rathaus und den Geschäften in der Innenstadt bedeutet das Konfetti einen enormen Mehraufwand, da es relativ schwer zu entfernen ist, insbesondere, wenn es feucht geworden ist.

Daher ein Appell an alle Hochzeitsgäste: Denken Sie bitte vorher nach, wie es mit der Entsorgung aussieht und ob durch die verwendeten Materialien Umweltschäden entstehen können. Es gibt Alternativen (zum Beispiel Seifenblasen), die ebenso romantisch aber wesentlich umweltverträglicher und sicherer sind.

Die künftigen Brautpaare und deren Gesellschaften werden gebeten, auf diese Art von „Überraschung“ zu verzichten.

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