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18.10.2018

Die e-Vergabe wird Pflicht

Ab dem 18. Oktober 2018 wird die e-Vergabe für europaweite Vergabeverfahren Pflicht. Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch zur Verfügung gestellt, die Kommunikation erfolgt vollumfänglich über das Vergabeportal und es können lediglich elektronische Angebote abgegeben werden. Die schriftliche Angebotsabgabe ist dann nicht mehr zulässig.

Zeitgleich werden die Vergabeunterlagen zukünftig auch bei Öffentlichen und Beschränkten Ausschreibungen sowie bei Freihändigen Vergaben ab einem Auftragswert von 25.000 Euro ohne Ausnahme elektronisch zur Verfügung gestellt. Für die Beschränkte Ausschreibung und die Freihändige Vergabe ab 25.000 Euro wird dann ebenfalls die elektronische Abgabe von Angeboten über das Vergabeportal ermöglicht. Für diese drei Ausschreibungsarten besteht für Auftragnehmer aber zunächst weiterhin die Möglichkeit, die Angebote in Papierform auf dem Postweg zu übersenden oder direkt bei der Stadt Wolfenbüttel abzugeben. Zu diesem Zeitpunkt bereits laufende Vergabeverfahren werden von dieser Regelung nicht berührt.

Es ist beabsichtigt, in den kommenden Monaten für alle Vergabeverfahren ab 25.000 Euro die vollständige Einführung der e-Vergabe zu realisieren und somit die Verpflichtung zur ausschließlich elektronischen Angebotsabgabe flächendeckend einzuführen.

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