Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

nach oben nach oben
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz
15.11.2018

Energie wird teurer

An den Energiehandelsplätzen der Welt zeigt die Preisentwicklung seit Monaten nur in eine Richtung: nach oben. Ob Kraftstoffe, Strom oder Gas – alle Energieträger werden teurer. Für die Stadtwerke Wolfenbüttel bedeutet dies Mehrkosten für die Beschaffung.

„Bei dieser massiven Steigerung kommen wir um eine Preiserhöhung leider nicht herum“, sagt Vera Steiner, kaufmännische Geschäftsführerin der Stadtwerke Wolfenbüttel, und fügt an: „Ab 1. Januar 2019 müssen wir die Preise für Gas und Strom anheben.“ Sie betont: „Es ist uns wichtig, unsere Kunden stets so günstig wie möglich mit Energie zu beliefern. Die Preise zogen an den Handelsplätzen aber nun schon seit geraumer Zeit kontinuierlich und sehr deutlich an. Das erhöht unsere Kosten für die Beschaffung.“ Die Schreiben an die Kunden seien soeben verschickt worden, informiert sie. Ursache für den Anstieg der Energiepreise ist unter anderem die Verteuerung von Emissionszertifikaten.

Grundpreis bei Gas bleibt stabil

Bei den Gasprodukten bleibt der Grundpreis weiterhin stabil, der Arbeitspreis steigt in den meisten Tarifen. Ein Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden (kWh) zahlt künftig im Tarif WF-eco Gas 75 Euro mehr pro Jahr. Bei Strom erhöht sich der Grund- und Arbeitspreis. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden bedeutet das im Tarif WF-eco zum Beispiel 44 Euro Mehrkosten im Jahr. Vera Steiner ist es wichtig, dass dies im Gas die erste Preiserhöhung seit nunmehr sieben Jahren ist, zwischenzeitlich hatte es sogar eine Preissenkung gegeben.

Steuern und Abgaben dominieren

Vera Steiner erläutert, dass im Strom- und Gaspreis eine Vielzahl an Steuern und Abgaben enthalten sind, die der Energielieferant nicht beeinflussen kann. Bei Strom entfallen gut 50 Prozent auf staatliche Abgaben und Umlagen zur Finanzierung der Energiewende sowie Steuern, rund ein Viertel auf Netznutzungsentgelte. Der Rest ist für Produktion und Beschaffung der elektrischen Energie, das Vertragsmanagement und den Service; nur diesen Teil können Energielieferanten bedingt beeinflussen. Beim Gaspreis machen Steuern und Abgaben rund 25 Prozent aus. Netznutzungsentgelte und der Messstellenbetrieb schlagen mit 25 Prozent zu Buche. Die übrigen 50 Prozent zahlen Kunden für den Energieträger selbst und die Aufgaben des Energielieferanten rund um den Kundenservice und die Abrechnung.

Energieberatung hilft Kosten zu senken

Unabhängig von der Preissteigerung bieten die Stadtwerke Wolfenbüttel ihren Kunden eine kostenlose und persönliche Energieberatung an. Oft kann schon mit kleinen Kniffen der Energiebedarf dauerhaft reduziert und damit die Energiekosten gesenkt werden. Termine vereinbaren Interessierte über das Servicezentrum, telefonisch unter 05331 408-114 oder per E-Mail an service@stadtwerke-wf.de.

Kontakt